Cocktails & Dreams - Coole Drinks fŘr hei▀e Sommer
 

26. April 2019, 06:47:48 *
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Autor Thema: Zombie  (Gelesen 12616 mal)
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crackone
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« Antworten #30 am: 12. Januar 2011, 09:32:37 »

Das letztgenannte ist ein sehr feines Rezept!
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Alchemyst
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Messen, mischen, r├╝hren wird zum ... f├╝hren


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« Antworten #31 am: 12. Januar 2011, 09:47:09 »

Ich nutze gerne die Gelegenheit, noch ein bi├čchen zur Verwirrung beizutragen, und poste hier mal das Rezept aus "Hawaii Tropical Rum Drinks & Cuisine by Don the Beachcomber":

3/4 oz Limettensaft
1/2 oz Falernum
1/2 oz Grapefruitsaft
1/2 oz Zuckersirup
1 1/4 oz Ramirez Royal Superior - Puerto Rico
1 oz Lemon Hart Demerara 151
1 oz Palau (30 Jahre alte)  - Cuba
1 oz Myers┬┤s Planter┬┤s Punch - Jamaica
1 oz Treasure Cove (32 Jahre alt) - Jamaica
je 2 dashes Angostura und Pernod
1 dash Absinth, Pernod
3 dashes Grenadine
3/4 oz Maraschino

Alles mit Eis in den Blender, ins G├Ąsteglas und wild dekorieren.

Tja, anscheinend muss Rum damals wirklich SEHR billig gewesen sein, wenn der Donn in seinem Zombie wirklich so alte Sch├Ątzchen vermixt hat...  Weinen

Das Rezept hat crackone mal nachgebaut :

"Folgende Rums habe ich verwendet, ganz darauf vertrauend, dass sie wirklich ein hervorragendes Ganze abgeben:
3/4 shot Lime Juice
1/2 shot Grapefruit Juice
1/2 shot Falernum
1/2 shot Simple Syrup
1-1/4 shots Sea Wynde
1 shot Appleton 21
1 shot Coruba 25 Jahre
1 shot Bacardi 8 Jahre
1 shot Lemon Hart Demerara 151
2 dashes Angostura Bitters
1 dash Absinth (Pernod 68)
3 dashes Grenadine
1/2 ounce Maraschino

Maraschino habe ich etwas reduziert (war gut so, das Ergebnis war sehr stimmig)...
Der Drink ist ein absolutes Geschmackswunder, abgesehen vom Bacardi 8 Jahre (den ich ohnehin nur genommen habe, um eine sehr stimmige alkoholische basis f├╝r die anderen Rums zu haben) sind keine Rumcharakteristika verloren gegangen.- Wenn man seine Produkte pur kennt ist keiner der Rums verloren gegangen..."

Das ist doch ein machbares Update.
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Ein Drink ist kein willk├╝rliches Zusammensch├╝tten von beliebigen Zutaten. In einem Drink steckt sehr viel mehr Kulturgut als in einem blo├čen Getr├Ąnk  [Gon├žalo de Sousa Monteiro]   -   "Got Ice?" Because a cocktail without ice is just warm booze with juice!
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crackone
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« Antworten #32 am: 12. Januar 2011, 10:54:23 »

...ich sa├č damals dem Irrtum auf, alle Rums w├Ąren gereift gewesen. EIner war jedoch wei├č...
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Sgt. Fischoni
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« Antworten #33 am: 09. September 2018, 21:31:04 »

Ein uralter Thread aus aktuellem Anlass wieder aufgew├Ąrmt. Eigentlich hatte ich vor, mir nie einen Zombie zu mixen. Hatte ihn vor l├Ąngerer Zeit mal wo getrunken und er war grausig. Ich hatte ihn in eine Kategorie mit dem ber├╝chtigten LIIT gesteckt...m├Âglicherweise etwas zu voreilig...

Folgendes Rezept hatte ich im Internet gefunden. Dort wurde es dem Beachcomber zugesprochen. Nachdem ich diesen Tread gelesen habe, d├╝rfte es wohl ein Rezept des Herrn Brandl sein:

3cl weisser Rum (HC3)
3cl dunkler Rum (Appleton Reserve)
2cl Overproof, floating (Old Pascas)
2cl Triple Sec
2cl Grenadine
2cl Maracujasirup
4cl Orangensaft
4cl Ananassaft
4cl Limettensaft

Ich habe alles geshakt und auf das Floaten des OP verzichtet. Zudem habe ich sehr milde Rumsorten verwendet, um den Drink nicht zu heftig werden zu lassen.
Erster Eindruck: sehr positiv!
Insgesamt etwas zu s├╝├č. Auf die Grenadine h├Ątte ich eher verzichtet. Das gleichgewichtete Nebeneinander von Orangen- und Ananassaft finde ich auch nicht optimal. Wie wirkt sich eigentlich das Floaten des OP geschmacklich aus?

Als zweite Variante habe ich nun ein Rezept aus Intoxica! (gefunden bei Diffford) gemacht:

3cl goldener Rum (Cockspur 5 Star)
3cl weisser Rum (HC3)
3cl OVerproof (Old Pascas)
3cl Maracujasirup
3cl Ananassaft
3cl Zitronensaft
3cl Limettensaft
1Ds Angosturabitter

Alle Zutaten werden geshakt. Ich habe wieder bewusst sehr milde Rum-Sorten verwendet.
Hat mir wieder geschmeckt.
Die S├╝├če war deutlich besser, als im ersten Rezept, die Grenadine hat mir nicht gefehlt. Der Verzicht auf den Orangensaft hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich das Verh├Ąltnis von Ananas- zu Zitronen-/Limettensaft nicht so optimal. Hier w├╝rde ich nochmals anpassen. Muss man hier mit Zitronen- und Limettensaft arbeiten? Ich habe jedenfalls nur Limettensaft genommen.
Den alkoholischen Teil w├╝rde ich eher wieder vom ersten Rezept nehmen, also weniger OP und daf├╝r einen kleinen Teil Triple Sec. Das fand ich doch besser.
Den Angosturabitter habe ich nicht wahrgenommen. Entwerder sollte man ihn weglassen oder deutlich mehr verwenden.

F├╝r die n├Ąchsten Wochen stehen nun noch zwei weitere Rezepte zum Tasting an, wenn auch nicht so komplexe, wie in den Beitr├Ągen aus dem Jahr 2011. Daf├╝r fehlen mir doch noch diverse Zutaten...
 
« Letzte Änderung: 09. September 2018, 21:39:43 von Sgt. Fischoni » Gespeichert
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« Antworten #34 am: 12. September 2018, 21:15:41 »

Was ich beim Zombie auf jeden Fall empfehlen kann, sind die Rezepte in Remixed. Was als Zutat wie ich finde richtig was bringt, ist der selbstgemacht Zimtsirup.

Dazu sind die Rezepte teilweise mit Pernod, das habe ich bisher nicht, aber ein paar Tropfen Absinth schaden auch nicht.
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StephanoS
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« Antworten #35 am: 16. September 2018, 14:42:12 »

Was ich beim Zombie auf jeden Fall empfehlen kann, sind die Rezepte in Remixed. Was als Zutat wie ich finde richtig was bringt, ist der selbstgemacht Zimtsirup.

Dazu sind die Rezepte teilweise mit Pernod, das habe ich bisher nicht, aber ein paar Tropfen Absinth schaden auch nicht.

Remixed bietet wirklich eine gute Auswahl.
Ich habe mir f├╝r meine Zombies bisher einfach Zucker und Zimtsiurp zusammengescmischt. Aber selber machen w├Ąre da sicher eine gute Idee. Ich mag den Simplified Zombie sehr gern, der kommt netterweise ohne den LH 151 aus. Daf├╝r mit dem El Dorado 151, der auch seltener zu werden scheint.
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Sgt. Fischoni
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« Antworten #36 am: 26. September 2018, 05:34:50 »

Neulich bin ich in Wikipedia auf das Originalrezept des Zombie von Don the Beachcomber aus dem Jahr 1934 gesto├čen:

45 ml goldener puerto-ricanischer Rum
45 ml goldener oder dunkler Jamaika-Rum
30 ml hochprozentiger Demerara-Rum
22,5 ml Limettensaft
15 ml Falernum
15 ml ÔÇ×DonÔÇÖs MixÔÇť (bestehend aus 2 Teilen Grapefruitsaft und 1 Teil Zuckersirup mit Zimtaroma)
1 BL Grenadine
6 Tropfen Pernod
1 Dash Angosturabitter

Gut, dass dieses Rezept nicht mein erstes war welches ich versucht habe. Geht f├╝r mich gar nicht! Erstens war er f├╝r mich aufgrund der enormen St├Ąrke nicht trinkbar, so dass ich erst 4cl und dann nochmals 4 cl Ananassaft zugeben musste. Erst dann war er vom Alkoholgehalt so, dass ich ihn richtig verkosten konnte/wollte. Und zweitens der Pernod... Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie dieser dominante Anisgeschmack zu einem Tiki-Drink passen soll. Trotz der geringen Menge hat er die anderen Aromen ziemlich verdeckt. Falernum? Zimtsirup? Nichts davon zu schmecken. In diese Richtung werde ich definitiv nicht weiterforschen.
Aber es gibt ja zum Gl├╝ck noch andere Rezepturen. Grinsend
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« Antworten #37 am: 26. September 2018, 07:51:32 »

Ich w├╝rde bei den amerikanischen Rezepten den Pernod, sofern es kein Pernod-Drink ist mit mehreren Cls, durch einen vern├╝nftigen Absinth ersetzen. Absinth war bei denen lange Zeit nicht erh├Ąltlich.

Frischer Zimt und Zuckersirup funktioniert besser als Zimtsirup und solche Drinks vertragen Verw├Ąsserung durch kleinere Eisw├╝rfeln oder Geduld. Der Drink kann ruhig eine halbe Stunde vor sich hin arbeiten und sich entwickeln Zwinkernd

Ich w├╝rde auch keinen Coruba oder El Dorado Overproof hier verwenden da die zuviel Power haben.

Statt Angostura w├╝rde auch ein Fee Brothers Aromatic oder Barrel Aged passen. Die haben eine sch├Âne Zimtnote.

Das waren meine Erfahrungen bisher mit Tiki ala 'Remixed' und dann braucht man auch keinen Ananassaft  Grinsend
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StephanoS
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« Antworten #38 am: 27. September 2018, 11:41:50 »

Ich w├╝rde bei den amerikanischen Rezepten den Pernod, sofern es kein Pernod-Drink ist mit mehreren Cls, durch einen vern├╝nftigen Absinth ersetzen. Absinth war bei denen lange Zeit nicht erh├Ąltlich.

Frischer Zimt und Zuckersirup funktioniert besser als Zimtsirup und solche Drinks vertragen Verw├Ąsserung durch kleinere Eisw├╝rfeln oder Geduld. Der Drink kann ruhig eine halbe Stunde vor sich hin arbeiten und sich entwickeln Zwinkernd

Ich w├╝rde auch keinen Coruba oder El Dorado Overproof hier verwenden da die zuviel Power haben.

Statt Angostura w├╝rde auch ein Fee Brothers Aromatic oder Barrel Aged passen. Die haben eine sch├Âne Zimtnote.

Das waren meine Erfahrungen bisher mit Tiki ala 'Remixed' und dann braucht man auch keinen Ananassaft  Grinsend

Danke f├╝r die Hinweise. Mir ging es genauso mit dem Rezept, ich fand es gruselig mit Pernod.
Fee Brothers muss ich mal suchen, sind die erh├Ąltlich in Deutschland?
Und was ist ein guter(!) Absinth?
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Semyon
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« Antworten #39 am: 27. September 2018, 17:57:58 »

K├╝bler ist ausgezeichnet.
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(Ian Burrel)
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« Antworten #40 am: 27. September 2018, 18:34:04 »

Duplais Verte ist der "Forum-Standard"
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« Antworten #41 am: 27. September 2018, 20:13:47 »

Duplais Verte ist der "Forum-Standard"

Danke f├╝r die Tipps:
F├╝r mal ausprobieren ist der Preis leider nicht ganz ohne. Absinth habe ich bisher nicht vermisst (ein g├╝nstiger steht sich im hinteren Bereich der Bar die F├╝├če platt Grinsend). Eine 0,2l Flasche w├╝rde es ja auch tun, ist bei Amazon mit insgesamt ca. 31ÔéČ ├╝berteuert (finde ich).
Mal sehen....
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Microboy
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« Antworten #42 am: 28. September 2018, 09:00:44 »

https://absinthdepot.de/p/duplais-verte-5/
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« Antworten #43 am: 28. September 2018, 14:31:27 »


Prima, das ziehe ich nun in Erw├Ągung! Vielen Dank
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« Antworten #44 am: 29. September 2018, 21:09:15 »

Danke f├╝r den Tipp mit dem Absinth. Offen gestanden habe ich sowas noch nie probiert, aber demn├Ąchst bekomme ich eine kleine Kostprobe. Bin schon gespannt.

Das mit dem Verw├Ąssern ist so eine Sache. Da fehlt mir einfach die Geduld Augen rollen

Auf meinem Weg durch die diversen Zombie-Rezepte habe ich zwei weitere Versionen verkostet:
 
Zombie (nach Trader Vic)

2,25cl weisser Rum (HC3)
2,25cl 8-j├Ąhriger Rum (Appleton Reserve, auch wenn er kein 8-j├Ąhrigen ist)
1,5cl Grand Marnier
0,75cl Grenadine
4,5cl Orangensaft
7,5cl Ananassaft
3cl Zitronensaft
1,5cl Limettensaft

Nun, der war eher ein laues L├╝ftchen. Ganz nett, aber schlechter als meine ersten beiden Versuche.

Zombie (gefunden im Difford's Guide und dort als "modern recipe" bezeichnet)

2,25cl weisser Rum (HC3)
2,25cl goldener Rum ( Appleton Gold)
2,25 cl Navy Rum (S&C)
1,5cl weisser OP (Old Pascas, weil ich keinen anderen habe)
1,5cl Apricot Brandy
1,5cl Grand Marnier
1,5cl Grenadine
7,5cl Orangensaft
7,5cl Ananassaft
3cl Limettensaft

Ich habe den OP nicht gefloated, wie vorgesehen, sondern mitgeshakt. Nun, der war kein laues L├╝ftchen! Ich habe gekostet und war hin und weg. Was f├╝r ein intensives Rum-Aroma!!! Bis dato die beste Rezeptur, die ich versucht habe. Einfach nur klasse! Stark, aber sofort und ohne Verw├Ąsserung zu trinken.... Grinsend
« Letzte Änderung: 29. September 2018, 21:10:55 von Sgt. Fischoni » Gespeichert
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