Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

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Autor Thema: Eiswürfelform  (Gelesen 73327 mal)
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« Antworten #135 am: 22. Mai 2011, 15:34:32 »

Ich habe ehrlich gesagt etwas Angst um meinen neuen Boston Shaker von CM.  Zwinkernd
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Dr Pepper
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« Antworten #136 am: 22. Mai 2011, 15:44:57 »

mir sind diese großen Eiswürfel zum Shaken und für "normale" Cocktails auch zu groß, deshalb habe ich immer einen Hammer (der selbe "Schreinerklüpfel" den ich auch zum Eis crushen benutze) und einen kleinen Meißel neben meiner Arbeitsfläche liegen.

Mit ein wenig Übung kann man die Eiswürfel dann nach belieben spalten.
Macht auch Eindruck bei den Gästen, aber darauf sind wir hier ja nicht aus Zwinkernd
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drum-drum
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« Antworten #137 am: 22. Mai 2011, 16:37:19 »

Hinweis:

Ich finde die Eiswürfel aus den 3x3 Pearl-Formen sehr sehr schön. Man sollte aber bedenken, dass beim Shaken als erstes die Ecken und Kanten abbrechen und den Cocktail kühlen und verwässern können. Abgerundete Würfel wären beim Shaken eventuell einen Tacken besser, aber naja nen riesen Unterschied habe ich noch nicht schmecken können.
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dadid123
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« Antworten #138 am: 22. Mai 2011, 19:17:01 »

Kleinere als 3 x 3 x 3 cm kommen bei mir nur wenn ich keine mehr habe in den Shaker. Die Tatsache dass die Kanten und Ecken abbrechen trifft ja auf alle Eiswürfelgrößen zu, deshalb ist die Kontrolle der Verwässerung mit den größeren Eiswürfeln auch einfacher.
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lupullus
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« Antworten #139 am: 22. Mai 2011, 19:22:39 »

[...] Man sollte aber bedenken, dass beim Shaken als erstes die Ecken und Kanten abbrechen und den Cocktail kühlen und verwässern können. Abgerundete Würfel wären beim Shaken eventuell einen Tacken besser, aber naja nen riesen Unterschied habe ich noch nicht schmecken können.

Wenn du den Cocktail fine strainst, ist die Größe der Eiswürfel für die Verwässerung vollkommen unerheblich. Vorasugesetzt, dass du immer mit frischem trockenen Eis arbeitest, kannst du auch mit crushed ice shaken. Allerdings kann es leichte Auswirkungen darauf haben, wie lange du shaken musst.

[...], deshalb ist die Kontrolle der Verwässerung mit den größeren Eiswürfeln auch einfacher.

Dann reden wir aber wieder vom rühren, nicht wahr?
« Letzte Änderung: 22. Mai 2011, 19:25:37 von lupullus » Gespeichert
dadid123
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« Antworten #140 am: 22. Mai 2011, 19:33:28 »

es gibt zwei Arten der Verwässerung, die im Shaker/ Rührglas und die im Gästeglas.

Mein Beitrag bezog sich ausschließlich auf die Verwässerung im Shaker/ Rührglas
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Toersti
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« Antworten #141 am: 22. Mai 2011, 20:36:02 »

sind ja mittlerweile ne ganze menge leute welche die Pearl Formen nutzen.
Anscheinend bin nicht nur ich begeistert von den Dingern.
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Cocktailmexican
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« Antworten #142 am: 22. Mai 2011, 21:32:20 »

Hinweis:

Ich finde die Eiswürfel aus den 3x3 Pearl-Formen sehr sehr schön. Man sollte aber bedenken, dass beim Shaken als erstes die Ecken und Kanten abbrechen und den Cocktail kühlen und verwässern können. Abgerundete Würfel wären beim Shaken eventuell einen Tacken besser, aber naja nen riesen Unterschied habe ich noch nicht schmecken können.

Wo ist das Problem? Verwässerung ist gewollt beim Zubereiten eines Drinks.
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Der Schüttelbecher ist das Instrument des Virtuosen, dessen Kunst sich in der Poesie des Trankes zeigt. - Hans Krönlein -
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Kuglblitz
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Rob The Hat


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« Antworten #143 am: 22. Mai 2011, 21:43:23 »

Eiskalt wird der Old Fashioned damit nicht... Ein bisschen mehr Temperatur tut dem Drink ja aber recht gut.

Womit wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen wären.
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=7166.msg137648#msg137648
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drum-drum
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« Antworten #144 am: 22. Mai 2011, 22:00:01 »

Hinweis:

Ich finde die Eiswürfel aus den 3x3 Pearl-Formen sehr sehr schön. Man sollte aber bedenken, dass beim Shaken als erstes die Ecken und Kanten abbrechen und den Cocktail kühlen und verwässern können. Abgerundete Würfel wären beim Shaken eventuell einen Tacken besser, aber naja nen riesen Unterschied habe ich noch nicht schmecken können.

Wo ist das Problem? Verwässerung ist gewollt beim Zubereiten eines Drinks.

Aber aufgrund der Absplitterung aller Kanten, welche bei mir beim Shaken zu 100% schmelzen besteht die Gefahr, dass der Drink bereits beim Shaken zu stark verwässert. Das ein gewisser Grad an Schmelzwasser gewünscht ist, dürfte jedem klar sein.
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Cocktailmexican
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« Antworten #145 am: 22. Mai 2011, 22:05:42 »

@ Kuglblitz: Diskussionsforum auf dem Forumstreffen? Wir müssen nur noch den Alchemyst einfliegen.  Lächelnd

@drum-drum: Deine Shaketechnik und (deiner Beschreibung folgend) dafür notwendige wahnsinnige Muskelkraft, in allen Ehren. Aber das die 3x3 Würfel in irgendeiner Weise zu einer zu großen Verwässerung führen, halte ich nicht für realistisch und all zu weit hergeholt. Wenn deine Shaketechnik allerdings über 60 Sekunden je Drink geht, hast du wohl Recht. Chapeau.
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lupullus
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« Antworten #146 am: 23. Mai 2011, 00:27:55 »

Ah, nein, nicht diese Diskusion schon wieder. ... Kann ... mich ... ihr ... nicht ... widersetzen!

Hinweis:

Ich finde die Eiswürfel aus den 3x3 Pearl-Formen sehr sehr schön. Man sollte aber bedenken, dass beim Shaken als erstes die Ecken und Kanten abbrechen und den Cocktail kühlen und verwässern können. Abgerundete Würfel wären beim Shaken eventuell einen Tacken besser, aber naja nen riesen Unterschied habe ich noch nicht schmecken können.

Wo ist das Problem? Verwässerung ist gewollt beim Zubereiten eines Drinks.

Aber aufgrund der Absplitterung aller Kanten, welche bei mir beim Shaken zu 100% schmelzen besteht die Gefahr, dass der Drink bereits beim Shaken zu stark verwässert. Das ein gewisser Grad an Schmelzwasser gewünscht ist, dürfte jedem klar sein.

Wenn es Dir bei einem Drink darauf ankommt Verwässerung und Kühlung (die beiden Größen sind ja bekanntlich korreliert) in Maßen einzusetzen, sollte der Drink gerührt werden. Dies erlaubt dir eine gute Kontrolle der Temperatur und damit auch der Verwässerung.

Die Methode des Shakens ist irrelevant für die Endtemperatur, sofern du nicht extrem kurz shakest. Die Methode hat lediglich Einfluss darauf, wie schnell die niedrigst mögliche Temperatur erreicht wird (vielleicht auch noch auf die Textur, ist aber ein anderes Thema). Danach wird sich der Drink nicht weiter kühlen lassen und die Verwässerung auch nicht nennenswert zunehmen. Mit der Dauer des shakens die Temperatur und Verwässerung steuern zu wollen halte ich für viel zu ungenau. In dem Fall lieber etwas mehr Zeit aufwenden und kontrolliert rühren (evtl nach einem dry-shake, falls die einzelnen Komponenten nur schwer löslich sind).

Besagte Eissplitterchen können im Nachhinein einen Einfluss zur Verwässerung beitragen, wenn der Drink sich mit der Zeit im Gästeglas erwärmt. Falls dies nicht erwünscht ist, lässt sich die (wie bereits erwähnt) mittels Finestrainen vermeiden.

Quellen:

http://www.cookingissues.com/2010/09/02/cocktail-science-in-general-part-1-of-2/
http://www.cookingissues.com/2010/09/08/cocktail-science-in-generalpart-2-of-2/

Ich bin auf diese Untersuchung aufmerksam geworden, als Eben und Dave ihre Ergebnisse letztes Jahr auf der BCB vorstellten.
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Kuglblitz
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Rob The Hat


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« Antworten #147 am: 23. Mai 2011, 11:07:01 »

Ein wirklich schwieriges Problem.   Azn

Fassen wir zusammen.

Gefragt ist 1.
Die Temperatur einer sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzenden Flüssigkeit, welche in einem offenen oder geschlossenen Behälter mit Eis in Würfelform für eine bestimmte Zeit in Berührung kommt und bewegt wird, abhängig von:

- Zusammensetzung der Ausgangsstoffe
- Ausgangstemperatur der Ausgangsstoffe
- Menge der Ausgangsstoffe
- Mengenverhältnisse der Ausgangsstoffe
- Kerntemperatur der Eiswürfel
- Außentemperatur der Eiswürfel
- Kantenlänge der Eiswürfel
- Eiswürfelform (idealer Würfel oder Kanten abgeschrägt)
- bei abgeschrägten Kanten: Forum und Länge der Schräge
- Form des Behälters
- Volumen des Behälters
- Masse des Behälters
- Zusammensetzung des Behälters (Wärmeleitfähigkeit)
- Ausgangstemperatur des Behälters
- Lufttemperatur
- Temperatur der Hände bei Berührung des Behälters
- Länge der Berührung des Behälters durch Hände
- Fläche der Berührung des Behälters durch Hände
- Länge der bewegten Berührung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter
- Art der Bewegung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter
- zugeführte kinetische Energie durch Bewegung

2.
die optimale Form, Kantenlänge, Kerntemperatur und Außentemperatur des Eises, um mit <Länge der Berührung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter = min.> die tiefst mögliche Temperatur der Zusammensetzung der Ausgangsstoffe bei gleichzeitiger min. Massenzunahme durch Schmelzwasser zu erreichen.

Das kann doch nicht so schwer auszurechnen sein.  Grinsend
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mutangxes
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« Antworten #148 am: 23. Mai 2011, 11:35:59 »

Zitat
Autor: Kuglblitz
Zitat einfügen
Ein wirklich schwieriges Problem.   Azn

Fassen wir zusammen.

Gefragt ist 1.
Die Temperatur einer sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzenden Flüssigkeit, welche in einem offenen oder geschlossenen Behälter mit Eis in Würfelform für eine bestimmte Zeit in Berührung kommt und bewegt wird, abhängig von:

- Zusammensetzung der Ausgangsstoffe
- Ausgangstemperatur der Ausgangsstoffe
- Menge der Ausgangsstoffe
- Mengenverhältnisse der Ausgangsstoffe
- Kerntemperatur der Eiswürfel
- Außentemperatur der Eiswürfel
- Kantenlänge der Eiswürfel
- Eiswürfelform (idealer Würfel oder Kanten abgeschrägt)
- bei abgeschrägten Kanten: Forum und Länge der Schräge
- Form des Behälters
- Volumen des Behälters
- Masse des Behälters
- Zusammensetzung des Behälters (Wärmeleitfähigkeit)
- Ausgangstemperatur des Behälters
- Lufttemperatur
- Temperatur der Hände bei Berührung des Behälters
- Länge der Berührung des Behälters durch Hände
- Fläche der Berührung des Behälters durch Hände
- Länge der bewegten Berührung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter
- Art der Bewegung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter
- zugeführte kinetische Energie durch Bewegung

2.
die optimale Form, Kantenlänge, Kerntemperatur und Außentemperatur des Eises, um mit <Länge der Berührung von Ausgangsstoffen, Eis und Behälter = min.> die tiefst mögliche Temperatur der Zusammensetzung der Ausgangsstoffe bei gleichzeitiger min. Massenzunahme durch Schmelzwasser zu erreichen.

Das kann doch nicht so schwer auszurechnen sein.  Grinsend

wo war nochmal der thread " Von Freaks, Nerds und Cocktailians " Zwinkernd

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« Antworten #149 am: 23. Mai 2011, 11:58:16 »

@Kugelblitz: Ich weiß ja nicht, ob du die beiden verlinkten Blog-Einträge gelesen hast. Fast alle der unter 1. von dir angesprochenen Punkte wurden tatsächlich untersucht.

Und noch etwas zum Thema "Temperatur der Eiswürfel". Die Temperatur der Eiswürfel hat einen verschwindend kleinen Effekt. Dies wird maßlos überschätzt. Wenn wir die Eiswürfel auf -20°C bringen sparen wir selbst nach theoretischen Berechnungen maximal 10% des Schmelzwassers. In der Praxis könnte dieser Wert noch geringer ausfallen.
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