Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

08. Dezember 2019, 19:07:12 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Für Feedback zu den C&D Previews braucht Ihr Zugang im geschlossenen Bereich im Forum - dazu bei talex melden! Bitte E-Mail an talex@barfish.de schicken mit Eurem Forumsnamen, Danke!!
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren Chat  
Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 ... 14   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Eiswürfelform  (Gelesen 77076 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Haukino
Development
SMF God
******
Offline Offline

Beiträge: 1.427



Aktivität (Posts):
0%

isn't that a remarkable thing?


« Antworten #30 am: 22. Januar 2004, 17:03:57 »

Zitat
Da haben es die mit Gefrierfach also mal wieder besser.

Das stimmt nicht ganz. Denn Eiswuerfelbereiter werden verwendet um sehr viel Eiswuerfel zu produzieren. Darum lohnen sie sich auch nur da wo viel Eis verbraucht wird (z.b. in einer Bar)
Deshalb haben es die Gefrierfach-user nicht besser sondern arbeiten nur in anderen zahlenverhaeltnissen. (Kleine Menge Eis -> Kaeltere Wuerfel)
(Mehr Eis -> Waermere Wuerfel)

Natuerlich koennte man auch mit einem Gefrierfach 0°C kalte Eiswuerfel produzieren, was aber wenig Sinn macht!
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

wildsau
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 451



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #31 am: 22. Januar 2004, 17:35:19 »

Zitat
@Tiefenrausch
Ist auch meine Beobachtung. Durch die Anzahl der Eiswürfel beim Shaken kann ich bestimmen wieviel Eis dann am Ende im Gästeglas bleibt. Von der Menge der Eiswürfel ist also die Schmelzwassermege im Cocktail nach dem Shaken gleich, allerdings sind die nach einiger Zeit falls ins Gästeglas mitgegeben auch geschmolzen.

hobby, kansch das bitte nochmal besser erläutern ? Versteh grad nich ganz worauf du hinaus wilsch.

thx JO
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
hobbymixer
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 4.824



Aktivität (Posts):
0%

El Manito mmmhh


« Antworten #32 am: 22. Januar 2004, 18:18:38 »

@wildsau
Tja war ne Elipse, vollständig geht der so:

Ist auch meine Beobachtung. Durch die Anzahl der Eiswürfel beim Shaken kann ich bestimmen wieviel Eis dann am Ende im Gästeglas bleibt. Unabhängig von der Menge der Eiswürfel ist also die Schmelzwassermege im Cocktail nach dem Shaken gleich. Allerdings sind die verbleibenden Eiswürfel im Cocktail nach einiger Zeit auch geschmolzen, was somit dann trotzdem insgesamt mehr Schmelzwasser verursacht.

@Haukino
Mit "Da haben es die mit Gefrierfach also mal wieder besser." ist gemeint, fürs private Mixen kann man auf etwas bessere, da kältere Eiswürfel zurückgreifen.

Scheint mich da mal keiner verstanden zu haben, außer Phantom, der versteht mich eigentlich immer  Smiley
« Letzte Änderung: 22. Januar 2004, 18:19:08 von hobbymixer » Gespeichert

Mitglied der VCRFS (Vereinigte Cachaca Rum Front von Südamerika) - Abteilung Rum.
Phant0m
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 774



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #33 am: 22. Januar 2004, 18:47:25 »

bin halt ein schlaues kerlchen  Zunge
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

Es gibt 10 Arten von Menschen, die "binär" verstehen:
Die einen, die es raffen, und die, die es nicht raffen.
qbert
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 1.095



Aktivität (Posts):
0%

Put de Lime in da Coconut


« Antworten #34 am: 22. Januar 2004, 18:48:04 »

Zitat
ab einer gewissen Menge Eiswürfel nimmt durch hinzufügen weiterer Eiswürfel die Schmelzwassermenge einfach nicht mehr zu (abhängig vom Massenverhältnis Eiswürfel / ungekühlte Zutaten).

naja, das bezweifle ich allerdings. denn wenn ich schüttel bis die eiswürfel geschmolzen sind ist bei mehreren eiswürfeln auch mehr schmelzwasser entstanden. natürlich mache ich das nicht, das war ja nur ein gedankenexperiment
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
Apollo
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 921



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #35 am: 23. Januar 2004, 16:29:38 »

So, nun hab ich endlich mal zeit genau nachzulesen wie das mit dem Eis jetzt wirklich ist und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Überall wo ich nachgelesen hab stand im Grunde das gleiche: "Je kälter die Eiswürfel, je schlechter ist die Kühlung."

Begründet wurde das folgendermaßen:
Bei Eiswürfeln, die in Frostern gelagert oder nachgefrostet werden. Dabei verhärtet die Außenschicht und es findet kein Wärme-Kälte-Austausch statt.

Eismaschinen stellen auch kein Eis her das 0° hat, sondern höchstens -15°. Die 0° erreicht das Eis durch die Lagerung in der Eisbox. Das Eis aus der Box ist somit ideal zur Verwendung in Cocktails.

Wer zu Hause keine Box hat sollte die Eiswürfel einfach ein paar Minuten vor Verwendung aus dem Gefrierfach nehmen und liegen lassen, so dass die außen etwas antauen können.

Wie in einem anderen Thread schon erwähnt trifft dies alles nicht auf Crushed ice zu. Dieses sollte nach dem Crushen nochmal gefrostet werden.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
Apollo
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 921



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #36 am: 23. Januar 2004, 16:37:17 »

Zitat

naja, das bezweifle ich allerdings. denn wenn ich schüttel bis die eiswürfel geschmolzen sind ist bei mehreren eiswürfeln auch mehr schmelzwasser entstanden. natürlich mache ich das nicht, das war ja nur ein gedankenexperiment

Im Shaker sollte immer viel Eis verwendet werden. Denn es ist wie Tiefenrausch sagt: Je mehr Eis, je schneller wird die Flüssigkeit gekühlt. Und zwar so lange bis der Temperaturunterschied so gering ist, dass die Eiswürfel nurnoch sehr langsam schmelzen.
Wenn du hingegen immer so lange shakst bis die Eiswürfel geschmolzen sind machst du natülich einen Fehler. Es muss immer von einer festen Shake-Zeit ausgegangen werden (möglichst kurz). Und in dieser Zeit schmilzt bei vielen Eiswürfeln weniger Wasser als bei wenigen Würfeln.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
hobbymixer
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 4.824



Aktivität (Posts):
0%

El Manito mmmhh


« Antworten #37 am: 23. Januar 2004, 20:45:03 »

Zitat
So, nun hab ich endlich mal zeit genau nachzulesen wie das mit dem Eis jetzt wirklich ist und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Überall wo ich nachgelesen hab stand im Grunde das gleiche: "Je kälter die Eiswürfel, je schlechter ist die Kühlung."

Begründet wurde das folgendermaßen:

Eismaschinen stellen auch kein Eis her das 0° hat, sondern höchstens -15°. Die 0° erreicht das Eis durch die Lagerung in der Eisbox. Das Eis aus der Box ist somit ideal zur Verwendung in Cocktails.

Wer zu Hause keine Box hat sollte die Eiswürfel einfach ein paar Minuten vor Verwendung aus dem Gefrierfach nehmen und liegen lassen, so dass die außen etwas antauen können.

Wie in einem anderen Thread schon erwähnt trifft dies alles nicht auf Crushed ice zu. Dieses sollte nach dem Crushen nochmal gefrostet werden.
@Apollo
Sorry, aber:
Wenn viele das falsche (ab-)schreiben bleibts leider trotzdem falsch.

Dabei kann es durchaus sein, daß die Wärmeleitfähigkeit am Übergang kleiner ist, insbesondere würde sich das ggü. Gasen (spricht Luft) bemerkbar machen. Allerdings gibt es ja deswegen auch einen Shaker.

Physikalisch kann man übrigens sogar leicht beweisen (Energieerhaltung), das kältere Eiswürfel stärker kühlen müssen, bzw. die zu kühlende Flüssigkeit auf eine tiefere Temperatur bringen (egal ob geshakt wird oder nicht).

Dabei ist ggf. auch der Meßzeitpunkt entscheidend, der hier wohl die Verwirrung stiftet. Wenn man ein Diagramm zeichnen würde mit Zeit und Temperatur der zu kühlenden Flüssigkeit, so könnte man vielleicht feststellen, daß unter bestimmten Bedingungen energiehaltigere Eiswürfel am Anfang stärker kühlen könnten (da der Hauptenergiegewinn durch die Schmelzwärme ja vor den kälteren Eiswürfeln erreicht wird) aber sobald die kälteren Eiswürfel diesen Punkt ebenfalls erreichen kühlen sie stärker und von da ab weiterhin inklusive bis zum Gleichgewicht (im Fall der Cocktails wohl spätestens nach 1 min erreicht wenn geschüttelt wird). Die Flüssigkeit die durch kältere Eiswürfel gekühlt wurde ist daher IMMER besser gekühlt. Ansonsten hätten die ganzen tollen Quellen den Beweis erbracht, das der Energieerhaltungssatz nicht stimmt...

Daher es gilt immer: "Je kälter die Eiswürfel desto besser die Kühlung"

Was nicht ausschließt, daß man in den ersten paar Sekunden eine besser Kühlleistung mit den -0,1° Eiswürfeln erzielt werden könnte, was allerdings wieder einige Sekunden später bis zur Unendlichkeit nicht mehr so ist.

Zu "Bei Eiswürfeln, die in Frostern gelagert oder nachgefrostet werden. Dabei verhärtet die Außenschicht und es findet kein Wärme-Kälte-Austausch statt."
Es ist absolut unmöglich, einen Wärmeaustausch zu verhindern. Selbst im fast perfekten Vakum des Weltalls findet dieser statt (weshalb dieses auch ca. 75 (oder warens nur so 15?) Kelvin warm ist und nicht 0 Kelvin). Das die Wärmeleitfähigkeit dadurch etwas abnimmt wäre nicht ganz auszuschließen halte ich aber für weniger wahrscheinlich. Und das durch die (falls gegeben) schlechtere Wärmeleitung am Übergang auch die Kühlung schlechter/langsamer erfolgt halte ich für noch unwahrscheinlicher, schließlich muß man bedenken, daß ja durch die größere Temperaturdifferenz wieder eine schnellere Kühlung erzielt wird. Daher der eine Effekt müßte nicht nur vorhanden sein (was in Zweifel zu ziehen ist) sondern auch stärker als der durch die Temperaturdifferenz.

Man kann sogar ganz genau ausrechen bei bestimmter Flüssigkeitsmenge und Eiswürfelmenge sowie der jeweiligen Temperaturen um wieviel besser kältere Eiswüfel kühlen. Dabei nehm ich mal als Beispiel eine Flüssigkeit mit 200 ml Wasser von 20° C und je 50 g Eis, einmal 0° C und einmal -20° C.

Da Apollo ja vorgeschlagen hat die Eiswürfel anzutauen im Eiswürfelbehälter nehmen wir mal an daß sie schon 5 KJ aufgenommen haben.

Okay dann haben wir beim Wasser:
66,8 KJ Schmelzwärme
114,7 KJ Eiswärme
16,7 KJ Wasserwärme
macht: 198,2 KJ

Die angetauten Eiswürfel haben:
5 KJ aus Schmelzwärme
28,7 KJ Eiswärme
macht 33,7 KJ

Die -20° kalten haben:
26,6 KJ Eiswärme
macht 26,6 KJ

Damit ergibt sich für die durch die angetauten gekühlte Flüssigkeit folgende Temperatur:
231,9 KJ Energie
- 143,3 KJ Eiswärme
- 83,5 KJ Schmelzwärme
bleiben 5,1 KJ
macht 4,9°C für unseren (Wasser Traurig)-Cocktail

bei den -20° kalten Eiswürfeln ergibt sich folgendes:
224,8 KJ Energie
- 143,3 KJ Eiswärme
- 81,5 KJ* Schmelzwärme
daher 2 KJ wurden schon für das gefrieren aufgebracht
(bzw. 6 Gramm Eis bleiben ungeschmolzen übrig).
das macht 0°C für unseren (Wasser Traurig)-Cocktail

In diesem Beispiel wurde der Cocktail um 5 Kelvin besser gekühlt. Von den 0° kalten Eiswürfeln, braucht man also >25g mehr um auf die gleiche Temperatur (0°) zu kommen wie bei den kälteren, daher 70 g Eis statt den 44g Eis bei den -20° kalten.

Man sieht sogar: mit genügend Eiswürfeln könnte man den Cocktail mit -20°C kalten Eiswürfeln auch gefrieren (man braucht allerdings recht viel dann). Selbst bei unendlicher Menge an Eiswürfeln kann man dies mit 0° Eiswürfeln niemals schaffen.

Bei dieser Rechnung kommen auch interessante andere Aspekte zu Tage:
1.) Wenn man richtig shakt und es bleiben noch Eiswürfel im Cocktail dann hat der Cocktail 0° Temperatur.
2.) Selbst mit angetauten Eiswürfeln kann man jeden Cocktail auch auf 0° kühlen, braucht aber mehr, bzw. man hat MEHR Schmelzwasser im Cocktail !! Oder anders ausgedrückt: Je kälter die Eiswürfel, destwo weniger Schmelzwasser im Cocktail.
3.) Wenn Eiswürfel im Cocktail verbleiben, eventuell bis zum Austrinken, dann blieb der Cocktail stets bei seinen gut gekühlten 0°.
4.) Das bestätigt die Beobachtung von mir und Bewegungsdepp bzgl. der Schmelzwassermenge (ist der Cocktail eben schon auf 0° gekühlt schmelzen die Eiswürfel nicht weiter, egal wie viele man nimmt).

aus 2.) folgt auch, daß Cocktails in Bars durch die Eiswürfelmaschinen verwäßerter sind als selbst zubereitet, auch wenn der Unterschied wohl nur ca. 1 cl Schmelzwasser / 100 ml Cocktail groß ist. Im späteren Verlauf ist dann noch Servier und dann die Trinkgeschwindigkeit entscheidend. "Verwäßert schmecken" muß er deswegen noch nicht gleich.

« Letzte Änderung: 23. Januar 2004, 21:30:41 von hobbymixer » Gespeichert

Mitglied der VCRFS (Vereinigte Cachaca Rum Front von Südamerika) - Abteilung Rum.
Apollo
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 921



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #38 am: 24. Januar 2004, 09:34:47 »

Zitat
@Apollo
Sorry, aber:
Wenn viele das falsche (ab-)schreiben bleibts leider trotzdem falsch.
...
Ansonsten hätten die ganzen tollen Quellen den Beweis erbracht, das der Energieerhaltungssatz nicht stimmt...

Die ganz tollen Quellen, wie du es ausdrückst sind allessamt Cocktailbücher, die sich nicht, wie du hier, rein theoretisch mit dem Problem beschäftigen sondern aus langjähriger Erfahrung sprechen.
Wer es nachlesen will kann das gerne tun:
Handlexikon der Getränke
Brandls Cocktailbuch
Lehrbuch der Barkunde, geschriben vom Leiter der Barschule Rostock (S. 63-66)
Diese ganzen Rechenbeispiele sind in sofern nicht zutreffend, weil nur sehr kurz geshaked wird. Da kalte Eiswürfle, aber anfangs einen schlechteren Wärme-Kälte Austausch haben kühlen sie in der selben kurzen Shake-Zeit den Drink weniger, als Eiswürfel die etwas angetaut sind.
Zitat
Bei dieser Rechnung kommen auch interessante andere Aspekte zu Tage:
1.) Wenn man richtig shakt und es bleiben noch Eiswürfel im Cocktail dann hat der Cocktail 0° Temperatur.
2.) Selbst mit angetauten Eiswürfeln kann man jeden Cocktail auch auf 0° kühlen, braucht aber mehr, bzw. man hat MEHR Schmelzwasser im Cocktail !! Oder anders ausgedrückt: Je kälter die Eiswürfel, destwo weniger Schmelzwasser im Cocktail.
3.) Wenn Eiswürfel im Cocktail verbleiben, eventuell bis zum Austrinken, dann blieb der Cocktail stets bei seinen gut gekühlten 0°.
4.) Das bestätigt die Beobachtung von mir und Bewegungsdepp bzgl. der Schmelzwassermenge (ist der Cocktail eben schon auf 0° gekühlt schmelzen die Eiswürfel nicht weiter, egal wie viele man nimmt).
 
aus 2.) folgt auch, daß Cocktails in Bars durch die Eiswürfelmaschinen verwäßerter sind als selbst zubereitet, auch wenn der Unterschied wohl nur ca. 1 cl Schmelzwasser / 100 ml Cocktail groß ist. Im späteren Verlauf ist dann noch Servier und dann die Trinkgeschwindigkeit entscheidend. "Verwäßert schmecken" muß er deswegen noch nicht gleich.
 
1. Wenn man shakt, und es bleiben keine Eiswürfel im Shaker hat man was falsch gemacht. Die Idealtemperatur für einen Cocktail ist 4-6°, und nicht 0°.
2. Wie gesagt, die zu erreichende Temp ist nicht 0°, und da die feste Größe die Shake-Zeit ist kühlen wärmere Würfel besser. Weniger Schmelzwasser im Cocktail kann sein, die kalten Eiswürfel anfangs nicht die Flüssigkeit fühlen, sondern eine zusätzliche Eisschicht um sich bilden. Das kühlt nicht die Flüssigkeit, sondern nur der Bereich um die Würfel friert.
3. Dazu sind die Eiswürfel im Gästeglas ja da.
4. Genau so ist es. Ab einer gewissen Temperatur schmelzen die Eiswürfel sehr langsam weiter. Deshalb sollten auch reichlich Eiswürfel genommen werden.

Leider hab ich jetzt nur Zeit auf das wichtigste einzugehen, da ich jetzt wenig Zeit hab.
Noch kurz zu dem Satzt mit dem Wärmeaustausch: "Keinen" ist übertrieben, aber er ist sehr viel Schlechter bei sehr Kalten Würfeln.
Deshalb bleibe ich dabei: Eiswürfel, direkt aus dem Froster, sind schlechter zum shaken als angetaute.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
SipSailor
Development
SMF God
******
Offline Offline

Beiträge: 3.705



Aktivität (Posts):
0.57%


« Antworten #39 am: 24. Januar 2004, 10:15:39 »

Zitat
Noch kurz zu dem Satzt mit dem Wärmeaustausch: "Keinen" ist übertrieben, aber er ist sehr viel Schlechter bei sehr Kalten Würfeln.
Deshalb bleibe ich dabei: Eiswürfel, direkt aus dem Froster, sind schlechter zum shaken als angetaute.

Das glaube ich nicht! Selbst wenn das sehr kalte Eis eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit hat, ist ja immernoch das Temperaturgefälle viel steiler, was den Effekt wieder ausgleicht, wie es hobby ja bereits geschrieben hat.

Um das mal von der praktischen Seite zu sehen: Wenn Du erst das Eis und dann die anderen Zutaten in den Shaker gibst, kühlen die Eiswürfel die anderen Zutaten schon so weit, daß sie zu schmelzen beginnen, bevor Du schüttelst. Und danach tritt der von Dir beschriebene Effekt ja nicht mehr ein. Das zeigt, daß die sehr kalten Eiswürfel in der Praxis schnell genug kühlen!

P.S.: Wenn es an der Barschule schon falsch gelehrt wird, ist es ja kein Wunder, daß es so viele falsch weitergeben!
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

Jede hinreichend entwickelte Technik unterscheidet sich nicht mehr von Magie. - Arthur C. Clarke
Apollo
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 921



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #40 am: 24. Januar 2004, 10:28:23 »

Ich bin sicher sehr weit davon entfernt ein Profi zu sein, aber bei einigen Sachen vertraue ich den Profis mehr, als dem gesunden Halbwissen hier im Forum. Zumal deren Begründung imo einleuchtend ist.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
Phant0m
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 774



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #41 am: 24. Januar 2004, 11:41:56 »

ich sehe das genauso wie apollo.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

Es gibt 10 Arten von Menschen, die "binär" verstehen:
Die einen, die es raffen, und die, die es nicht raffen.
qbert
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 1.095



Aktivität (Posts):
0%

Put de Lime in da Coconut


« Antworten #42 am: 24. Januar 2004, 12:05:43 »

hihi  Grinsend ich muss hier jetzt nochmal was einwerfen: den größten kühlungseffekt erreicht man mit kleinen eiswürfeln. hab das zwar noch nicht probiert aber am besten dürfte das ganze mit crushed ice im shaker funktionieren.

warum dürfte euch physikwundern einleuchten: mehr wärmeaustausch durch enorm vergrößerte oberfläche (staubexplosionseffekt). also um wirklich effektiv zu kühlen müsste mans mit crushed ice versuchen.
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert
Phant0m
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 774



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #43 am: 24. Januar 2004, 12:21:28 »

da wäre dann wieder Foodmarket vorreiter =)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

Es gibt 10 Arten von Menschen, die "binär" verstehen:
Die einen, die es raffen, und die, die es nicht raffen.
Noodle
Full Member
***
Offline Offline

Beiträge: 234



Aktivität (Posts):
0%


WWW
« Antworten #44 am: 24. Januar 2004, 12:52:34 »

Hehe, das artet ja in einen Glaubenskireg aus hier... Zwinkernd Immer schön kühl bleiben Leute, mit viel Eis!  Grinsend
Aber um auch noch Stellung zu beziehen: Mir leuchtet hobby's Erklärung mehr ein... (und @ Apollo: Ich glaube nicht, dass hobby's Ausführungen "rein theoretischer" Art sind... lies sein Post besser nochmal durch... Augen rollen)
« Letzte Änderung: 01. Januar 1970, 01:00:00 von 1078441200 » Gespeichert

"Do you consider yourself a disciplined guy? Do you get up every day and `go to work'?"
"Well, yeah. I try to get up every day."
(Dick Cavett and Jimi Hendrix)

Bitte nehmt mich nicht all zu ernst !!! Augen rollen
Seiten: 1 2 [3] 4 5 6 ... 14   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC