Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

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Autor Thema: Mojito  (Gelesen 87913 mal)
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drum-drum
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« Antworten #210 am: 15. Juli 2013, 00:16:25 »

Wer sagt denn, dass die in La Bodeguita den besten Mojito machen?

Mir gefällt die Zubereitungsweise nicht sonderlich. Bin mir sicher, dass es für meinen Geschmack bessere Mojitos gibt als dort.
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Milchplus
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« Antworten #211 am: 15. Juli 2013, 09:24:02 »

Wer sagt denn, dass die in La Bodeguita den besten Mojito machen?

Genau.

Ich sehe immer öfter, dass die Suche nach dem vermeintlichen Originalrezept das Vertrauen auf den eigenen Geschmack vergessen lässt. Das ist eine Seuche gerade unter Cocktail-Nerds. Welcher Koch käme auf die Idee?

Wenn Du den Mojito probierst und er hat Dir zu wenig Kohlensäure, dann machst Du ihn so, dass mehr Kohlensäure spürbar ist. Und wenn Dir Dein Daiquiri mit etwas Maraschino besser schmeckt, dann machst Du ihn mit etwas Maraschino – angeblich ist so schon die ein oder andere berühmte Variante entstanden...

("Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme." Thomas Morus)
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mojitoo
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« Antworten #212 am: 15. Juli 2013, 20:20:24 »

Wer sagt denn, dass die in La Bodeguita den besten Mojito machen?

Mir gefällt die Zubereitungsweise nicht sonderlich. Bin mir sicher, dass es für meinen Geschmack bessere Mojitos gibt als dort.

wer sagt denn etwas vom "besten" mojito. ich will nur hinterleuchten wie er im la bodeguita gemacht wird...der eine oder andere war ja sicher schon da. ich will einen möglichst authentischen mojito. bevor ich etwas "verändern" oder "verbessern"will, möchte ich doch erst einmal die ausgangslage erfassen.

ich mag cocktail kultur und/oder geschichte. ich möchte das rad aber trotzdem nicht komplett neu erfinden...ist doch nichts verwerfliches dran
« Letzte Änderung: 15. Juli 2013, 20:46:14 von mojitoo » Gespeichert

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« Antworten #213 am: 15. Juli 2013, 21:06:22 »

Nö, absolut nicht. Kannst ihn ja erstmal so machen wie in den Videos. Und dabei dann Ideen sammeln wie du ihn für dich perfektionieren kannst; z.B. Drink besser kühlen, evtl. Cracked Ice verwenden, verschiedene Minzsorten probieren usw.

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mojitoo
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« Antworten #214 am: 15. Juli 2013, 21:24:53 »

jap das ist der plan.

zurück zum topic...gehört in einen mojito cocktail wirklich kohlensäure rein...oder ist das ein relikt in meinem kopf basierend auf schlechten cocktails aus schlechten bars? wenn ja ...wieviel? spuren von prikeln oder tafelwassermässiges sprudeln?
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« Antworten #215 am: 16. Juli 2013, 07:04:58 »

Da gehört definitiv Soda rein. Und auch gar nicht mal zu wenig. Kuba-Schorle.

Sonst wird es ein Fizz mit MInze auf Eis. Für mich ist aber der erfrischende Charakter prägend für einen guten Mojito. Gern viel Rum, aber da ist immer noch genung Platz für ordentlich Soda.
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drum-drum
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« Antworten #216 am: 16. Juli 2013, 09:28:53 »

FĂĽr manche ist der Mojito eine erfrischender Cocktail mit viel Soda und einem kleinen Schuss frischem Rum. FĂĽr andere ist er Rumcocktail, bei welchem der Rum die erste Geige spielt und somit nicht mehr soviel Platz fĂĽr Soda bleibt.

Aber stets kommt Soda rein, und ja die Kohlensäure sollte drin bleiben.

Bei mir sind es glaube ich so 8cl Soda im Mojito für Tage an denen man eine Erfrischung benötigt.
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Milchplus
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« Antworten #217 am: 16. Juli 2013, 10:54:54 »

wer sagt denn etwas vom "besten" mojito. ich will nur hinterleuchten wie er im la bodeguita gemacht wird...der eine oder andere war ja sicher schon da. ich will einen möglichst authentischen mojito. bevor ich etwas "verändern" oder "verbessern"will, möchte ich doch erst einmal die ausgangslage erfassen.

ich mag cocktail kultur und/oder geschichte. ich möchte das rad aber trotzdem nicht komplett neu erfinden...ist doch nichts verwerfliches dran

Gut und wichtig!

Aber:

1. Es gibt kein echtes Ursprungsrezept. Mojito-artige Drinks werden vermutlich mindestens seit dem 16. Jahrhundert hergestellt. Sie sind sozusagen Allgemeingut, eine regionale Spezialität, die jeder leicht variieren kann. Mit Authentizität hat das Ganze also nichts zu tun. Eher mit Marketing und Mythenbildung.

2. Nur auf das Bodeguita-Rezept bezogen: Ob das heutige Rezept dem Rezept aus den 40er-Jahren entspricht, darf bezweifelt werden. Vgl. Singapore Sling im Raffles Hotel – auch wenn da der Unterschied etwas extremer ausfallen dürfte.

3. Wenn wir ĂĽber solche Details sprechen, mĂĽssten bei der Rekonstruktion auch Aspekte zu damaligem Eis, KĂĽhlmethoden, Glasarten, Zutaten usw. eine Rolle spielen.

All diese Punkte sind für mich aber hinfällig, wenn eine Zubereitung schon oberflächlich betrachtet massive Fehler beinhaltet. Und den Filler zu früh beizugeben ist ein solcher.

Ich sehe immer öfter, dass die Suche nach dem vermeintlichen Originalrezept das Vertrauen auf den eigenen Geschmack vergessen lässt.

So, zurĂĽck zur Praxis:
Ich empfehle die Verwendung von Schweppes Soda. Hat die ausgeprägteste und stabilste Kohlensäure, die ich kenne.



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« Antworten #218 am: 16. Juli 2013, 15:08:05 »

Für das Beispielrezept in meinen Wikipedia-Artikel (Mojito) hab ich auf Miller/Brown sowie Cocktailian I zurückgegriffen. Aber wie Milchplus richtig sagt, es gibt viele Möglichkeiten, und mit Sicherheit kein "Original".

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« Antworten #219 am: 16. Juli 2013, 16:00:57 »

Grundsätzlich: Die "Geschichte" um den Mojito und die  Bodega del Medio (und Hemmingway) sind meines Wissens nicht annähernd richtig. Es darf angezweifelt werden, das Hemminway dort "seinen" Mojito regelmässig trank - ebenso die Authenzität der berĂĽhmten Signatur in der Bar von Ihm wird an mehreren Stellen angezweifelt. Am Ende des Tages egal. Die Kubaner und Ihre Rum Brands  sind geniale Marketiers, die Bodega ist ein netter Touristen Treff. Hunderte trinken einen Mojito, das Kamera klicken geht den ganzen Tag ĂĽber. Die Musiker spielen alle 45 Minuten die gleichen stimmungsvollen Klassiker. Wer denkt: Die Reeperbahn ist das Hamburger Nachtleben, dem sei ein Besuch dieser Bar empfohlen.

Dennoch spricht nichts gegen die Zubereitungsart dort. Es ist auch nicht falsch, den Filler eher ins Glas zu geben. Ich wĂĽsste zumindest nicht, was daran falsch sein sollte.  Der Hauptunterschied zu europäischen Mojitos sind zum einen die Limetten und ganz sicher die Minze. Hierba Buena, das gute Gras, wächst dort an jeder Ecke und hier in der Regel nicht zu bekommen. Die Limetten sind gelbt, habe eine dĂĽnne weiche Haut, sind weich und saftig und  habe eine spezielle, feine Säure. Wir bekommen in der Regel in Deutschland nur Brasilianische oder Mexikanische Limetten, Wochenlang im KĂĽhlschiff, trocken, hart, dicke Haut, wenig Saft.

Egal ob Soda, links oder rechtsrum, frĂĽh oder spät: Der Drink wird nicht so schmecken wie auf Kuba. Hinzu kommen der Location Faktor und die in der Regel recht interessanten Varianten des Alkohols der dort ausgeschenkt wird. (Von Touristischen Plätzen wie Bodega und Floridita etc  die vom Toruismus Ministerium kontrolliert werden, mal abgesehen)

Das erste mal das der Name Mojito in einer eher vertrauten Zubereitungsart auftaucht, ist meines Wissens in der dritten Ausgabe von Piedro Chicote (1929/1930). Das Buch wurde in Spanien geschrieben. Spanier, insbesondere Katalanen wanderten ab Ende des 18 Jahrhunderts nach Havana aus und ĂĽbernahmen dort oft Berufe in der Gastronomie (Sloppy Joe's, Constane von der Floridita) Bekannt ist, das Chicote in den 40er/50 er Jahren Kuba besucht hat. Ob das er frĂĽher schon einmal da war, ist mir nicht bekannt.
Vielleicht sind die UrsprĂĽnge des Drinks Mojito eher spanisch als kubanisch?  Diese diese Art Mischung schon länger auf Kuba getrunken wurde, ist denke ich nachvollziehbar.

FĂĽr einen Mojito wie in der Bodega fehlen also eher kubanische Minze und Limetten. Die, die ich dort trinken durfte, waren sĂĽffige Limetten Drops mit einer Rum Nuance und einer nicht zu starken Kohlensäure. Ein gesundes Mittelmass - gemacht fĂĽr  Massentourismus oder die nächste Garten Party.

Ob diese Variante den erfahrenen Cocktailfreund begeistern wird, wage ich zu bezweifeln. Zumindest nicht, solange er den Kopf nicht ausschaltet und Land und Leute und Mojitos genieĂźt.

 
P.S. Wikipedia finde ich bei Drinks Recherchen in der Regel wenig brauchbar...
« Letzte Änderung: 16. Juli 2013, 16:15:44 von C.Ocktail » Gespeichert
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« Antworten #220 am: 16. Juli 2013, 21:52:13 »

Das erste mal das der Name Mojito in einer eher vertrauten Zubereitungsart auftaucht, ist meines Wissens in der dritten Ausgabe von Piedro Chicote (1929/1930). Das Buch wurde in Spanien geschrieben.
Du meinst Pedro Chicote (''Cocktails Mundials'')? Leider ist mir das Buch nicht zugänglich, könntest du mir evtl. die Seite scannen/fotografieren und die bibliogr. Daten schicken? Dann füge ich das als frühe Rezept-Quelle in den Artikel ein.

P.S. Wikipedia finde ich bei Drinks Recherchen in der Regel wenig brauchbar...
Ich auch ... aber mit deinem Vorwissen und deiner Bibliothek bist du natürlich in Sachen Drinks auch weit voraus - bist eher jemand, der da einiges beitragen könnte Smiley
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« Antworten #221 am: 17. Juli 2013, 21:29:23 »

All diese Punkte sind für mich aber hinfällig, wenn eine Zubereitung schon oberflächlich betrachtet massive Fehler beinhaltet. Und den Filler zu früh beizugeben ist ein solcher.

hast du das video bis zum ende gesehen...eigentlich funktioniert das ganze recht gut. man gibt einige splashes direkt am anfang hinzu...so bleibt die minze beim anmuddlen nicht am boden kleben (hab beides eben noch einmal getestet). zum schluss wird dann mit soda aufgefüllt...erhalte trotzdem zu wenig kohlensäure (liegt für mich also definitiv am bonaqua)

Zitat
So, zurĂĽck zur Praxis:
Ich empfehle die Verwendung von Schweppes Soda. Hat die ausgeprägteste und stabilste Kohlensäure, die ich kenne.

werde ich testen.

ich habs eben noch einmal probiert...aber bin nicht zufrieden...werde als nächstes anderes soda und andere minze probieren
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« Antworten #222 am: 19. August 2013, 21:22:16 »

Wie macht ihr das denn mit der Minze?
Ich habe Schokoladenminze hier(andere folgt noch) und war am ĂĽberlegen, ob ihr die vorher grĂĽndlich wascht, oder ob dadurch schon zu viel "Minzaroma" verloren geht.
Und wenn ganze Stängel genommen werden, ob die einfach nach Gefühl abgeschnitten werden?
Falls jemand nen guten Link zur Pflege etc der Pflanze hat wĂĽrde ich mich darĂĽber auch freuen, habe bei der ersten Suche nicht viele Informationen gefudnen(gerne auch per PM)

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« Antworten #223 am: 19. August 2013, 22:29:35 »

Wie macht ihr das denn mit der Minze?
Ich habe Schokoladenminze hier(andere folgt noch) und war am ĂĽberlegen, ob ihr die vorher grĂĽndlich wascht, oder ob dadurch schon zu viel "Minzaroma" verloren geht.
Und wenn ganze Stängel genommen werden, ob die einfach nach Gefühl abgeschnitten werden?
Falls jemand nen guten Link zur Pflege etc der Pflanze hat wĂĽrde ich mich darĂĽber auch freuen, habe bei der ersten Suche nicht viele Informationen gefudnen(gerne auch per PM)



Die Minze wächst bei dir daheim? ...wieso dann waschen, du wirst sie wohl nicht spritzen, düngen oder mit Weihnachts-Lametta bestreuen. Zwinkernd

Es ist also pure Natur, wieso dann waschen und etwas vom Aroma riskieren?
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« Antworten #224 am: 20. August 2013, 10:43:01 »

Meine Minze steht draußen auf dem Balkon und ich spüle die immer kurz ab um den "Feinstaub" runterzubekommen. Möchte ich nicht im Drink haben.
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