Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

21. September 2020, 09:56:46 *
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Autor Thema: Mixen auf fremder Party: Spülen, Zählen, Honorar  (Gelesen 6928 mal)
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xaverin
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« Antworten #15 am: 13. Februar 2007, 22:38:15 »

Au ja - aussrechnen!! Zwinkernd

Ich kümmer mich mal um die Energie beim gefrieren:

Ein Würfel aus der Leopold Form hat ca. 2cl - davon 32 Stück macht grob 640 ml Waser, was in etwa 35,5 mol entspricht.

Zu den Daten - Wasser hat eine Wärmekapazität von 4,1855 J/g·K. Bei einer Temperaturdifferenz von 36K (18° Wasser auf -18°) entspricht das 96,43 kJ.

Dazu kommt noch der Phasenübergang beim gefrieren mit einer Schmelzenthalpie von 6,010 kJ/mol. Das ergibt weitere 213,69 kJ.

Dem Wasser müssen also in der Gefrierthruhe 310,12 kJ Energie aentzogen werden.

Dazu die Energie in den Kautschuk - 1,62 J/g·K - sind bei ca 200 g Kautschuk 11,67 kJ + der Polypropylen? Teil mit ca 150 g und 1,68 J/g·K und somit 9,07 kJ (natürlich immer die Wärmekapazität als konstant angenommen).

In der Summe also 330,86 kJ Arbeit. Bei einem Wirkungsgrad von geschätzten 30% sind das 1000 kJ = kiloWattsekunden. Das macht dann alsooooooo ca 0,278 kWh.

Entweder hab ich mich verrechnet oder das wird sich zum bezahlen grob auf die Arbeitszeit verringern.

Falls jemand einen Fehler findet immer her damit Zwinkernd

Gruß Xavi

P.S.: Falls jemand die Flasche Rum gewinnt möchte ich zum leertrinken eingeladen werden *g*.
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Und denkt dran Kinder - nicht den gelben Schnee essen!
sportmaus
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« Antworten #16 am: 13. Februar 2007, 23:31:36 »

Also wenn ich nur minderwertigen Alk für meine Rezepte verwenden darf, weil der Gastgeber es so will, würde ich mich weigern, auf seiner Party zu mixen. Da bin der gleichen Meinung wie crackone und triobar. Wenn es dem Gastgeber nicht passt, kann er sich ja jemand anderes hinstellen, der dann die Prügel von den Gästen kriegt Grinsend

Wenn es soweit ist, werde ich es wohl doch so handhaben, dass ich mit dem Gastgeber die Cocktailauswahl treffe, mir den Selbstkostenpreis errechne, noch was für Benzingeld und Zeitaufwand draufschlage, ihn im voraus bezahlen lasse und dann die Zutaten besorge (Reste behält er). Und nach der Party wird dann nach Stundenlohn abgerechnet.
Aber im Einzelfall würde ich vielleicht doch nach Cocktail-Anzahl abrechnen, nämlich dann, wenn der Gastgeber aus dem engeren Bekanntenkreis ist und nur wenig Gäste kommen.

Das mit dem Zutaten-Besorgen ist eigentlich kein Problem, denn da brauche ich gar nicht viele Läden abzuklappern. Das bekomme ich alles im Selgros, der ist bei mir in der Nähe. Ich hätte also keinen großen Aufwand und der Gastgeber bekäme auch nur einen Kassenbeleg, auf dem alles drauf ist.

Die großen Eiswürfel und das lockere Crushed Ice kosten im Selgros übrigens nicht viel: 5 kg Eiswürfel 3,40 EUR und 5 kg Crash-Eis 4,00 EUR. Ich finde, bei dem Preis lohnt sich die Arbeit mit dem Selbstmachen wirklich nicht. Zumal ich auch gar nicht soviel Platz in der Gefriertruhe hätte und was ist, wenn das Eis kurzfristig benötigt wird und nicht genug Zeit zum Gefrieren ist. Ich würde das Eis dann erst kurz vor der Party holen (wie bisher auch) und in große Kühlboxen mitbringen, da hält es sich ja dann auch einige Stunden.

@Hoss
Die Party ist erst im Oktober, da feiert das Mädel ihren 30sten Geburtstag mit ca. 60 Gästen. Gebucht hat sie mich auf jeden Fall schon mal, da sie ihren Gästen mal was anderes als die 0815-Getränkeauswahl vorsetzen möchte.

Und wenn es dann soweit ist, steht mir bestimmt mein Freund oder eine Freundin zur Seite. Und außerdem weiß ich ja, wie hektisch es beim Mixen zugehen kann: Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich bei meiner letzten Cocktailparty zuhause 20 Personen und 25 verschiedene Cocktails hatte - und laut meiner Strichliste wurden in 6 Stunden 100 Cocktails ausgegeben. Das war richtig Stress, aber es hat Spaß gemacht und ich hatte natürlich auch meine hilfsbereite Gäste, die mir beim Eis auffüllen, Gläser spülen usw. geholfen haben.
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Haukino
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isn't that a remarkable thing?


« Antworten #17 am: 14. Februar 2007, 09:35:13 »

Au ja - aussrechnen!! Zwinkernd

Ich kümmer mich mal um die Energie beim gefrieren:

Ein Würfel aus der Leopold Form hat ca. 2cl - davon 32 Stück macht grob 640 ml Waser, was in etwa 35,5 mol entspricht.

Zu den Daten - Wasser hat eine Wärmekapazität von 4,1855 J/g·K. Bei einer Temperaturdifferenz von 36K (18° Wasser auf -18°) entspricht das 96,43 kJ.

Dazu kommt noch der Phasenübergang beim gefrieren mit einer Schmelzenthalpie von 6,010 kJ/mol. Das ergibt weitere 213,69 kJ.

Dem Wasser müssen also in der Gefrierthruhe 310,12 kJ Energie aentzogen werden.

Dazu die Energie in den Kautschuk - 1,62 J/g·K - sind bei ca 200 g Kautschuk 11,67 kJ + der Polypropylen? Teil mit ca 150 g und 1,68 J/g·K und somit 9,07 kJ (natürlich immer die Wärmekapazität als konstant angenommen).

In der Summe also 330,86 kJ Arbeit. Bei einem Wirkungsgrad von geschätzten 30% sind das 1000 kJ = kiloWattsekunden. Das macht dann alsooooooo ca 0,278 kWh.

Entweder hab ich mich verrechnet oder das wird sich zum bezahlen grob auf die Arbeitszeit verringern.

Falls jemand einen Fehler findet immer her damit Zwinkernd

Gruß Xavi

P.S.: Falls jemand die Flasche Rum gewinnt möchte ich zum leertrinken eingeladen werden *g*.

Dazu kommt noch der Zeit-/Arbeitsaufwand die ganzen Eiswürfel einzeln aus der Form zu pfriemeln. Ist bei der Leopold nämlich garnicht so einfach.
Für kleinere Parties und zum für sich selber mixen ist die echt super, aber ne Massenproduktion würde ich nicht damit starten wollen.
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Triobar
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« Antworten #18 am: 14. Februar 2007, 10:17:15 »

Au ja - aussrechnen!! Zwinkernd

Ich kümmer mich mal um die Energie beim gefrieren:

Falls jemand einen Fehler findet immer her damit Zwinkernd

Gruß Xavi

Beeindruckend Xavi...
nehme an da steckt ein Physik- oder Chemiestudium dahinter...
kontere da mal locker mit meiner Berufserfahrung als Controller
Generelle Energieverluste beim oeffnen der Eistruhen,
Arbeitszeit, Wasserkosten (  Zwinkernd ),Verbrauchskosten durch Abnutzung der Geraetschaften, generelle Kosten durch Bereitstellung von Raum, eventuelle Ruecklagen fuer Reparaturen,...
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Ciao euer Mike
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chrischan
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« Antworten #19 am: 14. Februar 2007, 11:17:06 »

Ich denke, dass das Öffnen der Truhe nicht so gravierend ist. Man nimmt ja beim Öffnen dann auch direkt ´nen ganzen Sack voll Eis raus. Es wird ja quasi nur die kalte Luft gegen warme ausgetauscht. Die Energie, welche man braucht, um die Luft anschliessend wieder runterzukühlen, dürfte nicht so arg sein.

Und die Kosten für Wasser willst du jetzt nicht wirklich betrachten oder? *g* Das sind doch Centbeträge.

Bei der Arbeitszeit kann man aber sicherlich anfangen zu streiten. Der eine sagt, dass er die Zeit eh hat und dafür nix berechnen muss und jemand anders rechnet evtl. mit nem Zwanni/Stunde..
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Triobar
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« Antworten #20 am: 14. Februar 2007, 12:18:49 »

oeffnen und schliessen verbraucht enorm viel Energie
und wenn du Kaeltegut herausnimmst und dann noch mehr Platz fuer die warme Luft schaffst. -18 Grad kalte Luft trifft auf warme Luft +20 Grad. Temperaturunterschied grade mal 38 Grad.
Fuer die ganze Vorbereitung deines Eises (3 kg Eis-Wuerfel und 2 kg Crushed Ice) brauchst du minimum 60 Minuten mit Vor- und Nachbereitung.
Achtung Ironie:
Nun gehen wir davon mal aus das du nicht sonderlich wertvoll bist
 Grinsend Grinsend
Da sollten wir bei 4-5 Euronen pro Stunde dich einschaetzen duerfen.
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« Antworten #21 am: 14. Februar 2007, 12:52:35 »

4-5 €/Std... Waaas, so viel? *gg*

Ok, nehmen wir mal an, dass unsere imaginäre Truhe 300 l Volumen hat und wir bei einem Mal Öffnen diese 300 l -18 °C warme Luft gegen 20 °C warme Luft austauschen.

Die Differenz ist, wie du schon gesagt hast, = 38 K

Die Wärmekapazität ist = 1,005 kJ/(kg * K)

Das Gewicht = Volumen * Dichte = 0,3m^3 * 1,293 kg/(m^3) = 0,3879 kg

Dann muss der Luft 1,005 kJ/(kg * K) * 0,3879 kg * 38 K = 14,81 kJ Energie entzogen werden.

Bei den angenommenen 30% Wirkungsgrad sind das dann 14,81 kJ / 0.3 = 49,37 kJ

==> 14,81 kJ = 14,81 kW*s = 0,004114 kW*h = 4,114 W*h

Wohlgemerkt sind wir hier davon ausgegangen, das sich das komplette Volumen auf 20 °C erwärmt hat, was "in real" natürlich nicht der Fall sein wird.

Edit: Ausgehend vom Stromtarif "EWE classic" belaufen sich die Kosten für einmal Kühlschrank-Öffnen auf 0,004114 kW*h * 17,73 ct / (kw*h) = 0,073 ct = 0,00073 €  Grinsend Grinsend Grinsend
« Letzte Änderung: 14. Februar 2007, 13:01:57 von chrischan » Gespeichert
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« Antworten #22 am: 14. Februar 2007, 15:22:15 »

Die Arbeitszeit würde ich bei der Eisherstellung nicht als Problem ansehen da man ja schließlich auch zum Eishändler fahren muß und wieder retour um es zu holen.
Bei mir wären das locker 30 Minuten hin, 30 retour und 15 im Metro. Vom Benzin/Diesel, der Abnutzung des Fahrzeuges, Versicherungen, .... rechnet sich vielleicht erst ab einer gigantischen Menge Eis.
Daher mache ich folgendes. Ich schnappe mir meine beiden 30Liter Kühlboxen und latsche zu Starbucks und Nordsee um die Ecke. Kaum Arbeitszeit, keine Energiekosten, kaum Materialkosten und jede Menge Eis  Grinsend
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Arnes
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« Antworten #23 am: 14. Februar 2007, 17:17:28 »

Bei mir spielt des keine Rolle, muss eh alle 2 tage mal in die truhe reinschauen undob ich da dann die eiswürfelformen ausleere und neu mit wasser befülle oder net bleibt sich da bei mir egal...

vor allem müssen meine gefriertruen nicht wegen der eiswürfel laufen sonder wegen jeder menge anderer sachen... is halt ansichtssache... bei mir is es wurscht und ich hab da immer nen vorrat zu hause....
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« Antworten #24 am: 14. Februar 2007, 18:59:31 »

Ich stimme Triobar zu - die Arbeitszeit frißt im Vergleich einfach fast alles auf - besonders bei den Leuten die nicht zu viel davon über haben.

Der einzige Vorteil immer wieder selbst Eis zu machen ist der dass man es immer dann zur Hand hat wenn man es braucht und zwar sofort.

Für große Mengen hat das gekaufte Eis (solange es die Form hat die man wünscht) glaube ich ausser der Verfügbarkeit (Fahrt, Öffnungszeiten) keine Nachteile.

Für geplante Partys ist es also sicher zu empfehlen sich umzuschauen ob dasnicht so gemacht werden kann, vor allem da man dann auch mehr Eis in Boxen kaufen kann als man normal kühlen könnte. Den nicht zu kühlenden Teil der in BOxen bleibt wird an dem Tag halt direkt am Anfang verbraucht (Lebt mal mit nem Gefrierfach zum klappen in einem kleine Kühlschrank - und das mit 2 anderen Leuten - dann wisst ihr was ich mien Zwinkernd).

Gruß Xavi
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« Antworten #25 am: 15. Februar 2007, 15:10:30 »

Ich stimme Triobar zu - die Arbeitszeit frißt im Vergleich einfach fast alles auf - besonders bei den Leuten die nicht zu viel davon über haben.

Der einzige Vorteil immer wieder selbst Eis zu machen ist der dass man es immer dann zur Hand hat wenn man es braucht und zwar sofort.

Für große Mengen hat das gekaufte Eis (solange es die Form hat die man wünscht) glaube ich ausser der Verfügbarkeit (Fahrt, Öffnungszeiten) keine Nachteile.

Für geplante Partys ist es also sicher zu empfehlen sich umzuschauen ob dasnicht so gemacht werden kann, vor allem da man dann auch mehr Eis in Boxen kaufen kann als man normal kühlen könnte. Den nicht zu kühlenden Teil der in BOxen bleibt wird an dem Tag halt direkt am Anfang verbraucht (Lebt mal mit nem Gefrierfach zum klappen in einem kleine Kühlschrank - und das mit 2 anderen Leuten - dann wisst ihr was ich mien Zwinkernd).

Gruß Xavi
ich persönlich würde jedem auch raten das eis für partys immer zu kaufen... auser man hat große gefriertruhen und immer wieder zeit die auf vorrat zu machen... aber des haben ja die wenigsten...
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ruyven
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« Antworten #26 am: 20. Februar 2007, 18:29:49 »

Hatte im November eine Party mit 80 (trinkenden!) Leuten.

Bei mir hat sich auf Kosten Seite bewährt Cocktails mit bestimmten Grundzutaten zu wählen. Also ein paar mit Gin, Rum, Vodka + 1-2 specials.

Das hält die Kosten für den Alk doch sehr in Grenzen und es lässt sich einfacher planen. Mit Säften Sirup etc verhält es sich genauso.
Ich hatte ein abwechlungsreiche Karte mit 25 Cocktails (davon 5 Anti Alk) brauchte aber nur 5 verschiedene Hauptzutaten.

Bei Eis stimme ich meinen Vorrednern zu: Für größere Veranstaltungen fertig gekauft. Das erspart einen Haufen Arbeit und Zeit am Abend die man sowieso nicht hat.

Wenn man vorhat das öfters zumachen kann man auch den Deal mit dem Gastgeber schließen das er einen geringeren "Zutatenpreis" zahlt und alle Reste in den Besitz des Barman übergehen (außerdem sind Literflachen meistens billiger als 0,7 oder 0,5). Man kann die Reste dann ja bei der nächsten Party verwenden und auch den eigenen Barschrank mal wieder aufräumen (angebrochene Flaschen Smiley )

Über den Stundenlohn kann man sich dann seperat unterhalten.

Auf jedenfall mit dem Gastgeber vorher ungefähr absprechen was gemacht werden soll und auch schonmal eine Kosteneinschätzung geben, damit der nicht aus allen Wolken fällt bei der Abrechnung Smiley)
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