Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

23. Mai 2013, 22:51:48 *
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Autor Thema: Mai Tai  (Gelesen 45463 mal)
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Mixael
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Ich bin gerĂĽhrt, von einem Martini.


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« Antworten #480 am: 24. Januar 2012, 16:16:55 »

+4 Zwinkernd
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crackone
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« Antworten #481 am: 24. Januar 2012, 16:21:55 »

Hat schon jemand den neuen Curacao von Pierre Ferrand probiert?

http://www.barfish.de/likoer/curacao-likoeure/pierre-ferrand-dry-curacao.html

Habe bisher nur Gutes gehört.
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Semyon
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« Antworten #482 am: 24. Januar 2012, 16:26:42 »

Bin ich der einzige, der dem MB Curacao nicht viel abgewinnen kann? Ich finde das Aroma irgendwie dumpf. Mir fehlt das Zestige, die Frische.
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(Ian Burrel)
TigaLina
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« Antworten #483 am: 24. Januar 2012, 16:27:36 »

Zu Ferrand:

Für den Preis muss der aber schon echt was können, wenn er bisher bewährtes (MB OC/Cointreau) in meiner Homebar verdrängen möchte. Würde ihn aber gerne mal im Mai Tai testen.
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Hannibal
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« Antworten #484 am: 24. Januar 2012, 16:34:39 »

Hat schon jemand den neuen Curacao von Pierre Ferrand probiert?

http://www.barfish.de/likoer/curacao-likoeure/pierre-ferrand-dry-curacao.html

Habe bisher nur Gutes gehört.
War der auf dem Ferrandstad auf dem BCB'11 dabei?
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Hannibal
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« Antworten #485 am: 24. Januar 2012, 16:36:02 »

Bin ich der einzige, der dem MB Curacao nicht viel abgewinnen kann? Ich finde das Aroma irgendwie dumpf. Mir fehlt das Zestige, die Frische.
Gerade dass find ich so gut daran und was mir am Triple Sec nicht gefällt.
Orange Curacao ist für mich ein Likör zum Abrunden, der spielt nicht die erste Geige. Triple Sec erzwingt sich die erste Geige meistens, was ich im Mai Tai schrecklich finde.
Triple Sec ist eine tolle Sache, aber was anderes. Was spezielles.
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Tiki-wise
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« Antworten #486 am: 24. Januar 2012, 16:46:31 »

Hat schon jemand den neuen Curacao von Pierre Ferrand probiert?

http://www.barfish.de/likoer/curacao-likoeure/pierre-ferrand-dry-curacao.html

Habe bisher nur Gutes gehört.

Kenne ihn, nicht, aber er stammt aus der selben Idee wie der Cognac 1840 und ist auch mit David Wondrich kreiert. Nach den Erfahrungen mit dem 1840er bin ich aber auch beim Curacao skeptisch.
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Semyon
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« Antworten #487 am: 24. Januar 2012, 16:56:10 »

Bin ich der einzige, der dem MB Curacao nicht viel abgewinnen kann? Ich finde das Aroma irgendwie dumpf. Mir fehlt das Zestige, die Frische.
Gerade dass find ich so gut daran und was mir am Triple Sec nicht gefällt.
Orange Curacao ist für mich ein Likör zum Abrunden, der spielt nicht die erste Geige. Triple Sec erzwingt sich die erste Geige meistens, was ich im Mai Tai schrecklich finde.
Triple Sec ist eine tolle Sache, aber was anderes. Was spezielles.
Verstehe. So betrachtet ist mir das durchaus nachvollziehbar. Dann reden wir vom Gleichen und haben nur einen anderen Blick drauf.
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HBJonas
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« Antworten #488 am: 24. Januar 2012, 18:06:56 »

Ăśberzeugt !  Grinsend
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« Antworten #489 am: 24. Januar 2012, 20:31:27 »

Grinsend

Der Drink selbst ist auch für einen Anfänger geeignet. Vllt. erstmal weniger stark (sprich einen niedrigprozentigeren Rum wählen oder einen höherprozentigen Rum geringer dosieren), aber durchaus nicht ungeeignet.
[...]
Die Tage hatten wir die Diskussion mit welchem Rum man beginnt, das Ergebnis war, dass Robinson 55 (17€) und Appleton 8 (ca. gleicher Preis) gute Einsteiger-Jamaicaner sind. Die nächste Stufe wäre mit Smith & Cross dann etwas extremer.

Nur für mich zur Klarstellung: In der Rezepteabteilung werden zwei Rums für den Mai Tai aufgeführt. Die hier genannten Robinson 55 bzw. Appleton 8 würden den Jamaika-Anteil (Appleton V/X) ersetzen. Richtig? Der Martinique-Rum bliebe Saint James Royal Ambre? Bleibt das Verhältnis gleich auch wenn ich den A.V/X wie empfohlen gegen den A.8 austausche?
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TigaLina
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« Antworten #490 am: 24. Januar 2012, 20:38:11 »

Jein.

Das KANN man machen, muss man aber nicht. Robinson 55% funktioniert IMHO auch sehr schön alleine, andere haben aber auch da lieber nen Martinique Rhum dabei. Mit Appleton 8 ist es ähnlich. Wenn du den V/X benutzt, würde ich ihm aber auf jeden Fall einen weiteren R(h)um an die Seite geben, der ist alleine zu schwach finde ich.

Die Benutzung von 2 Rumsorten geht zurück auf Victor Bergeron, dem der Originalrum für den Drink ausgegangen war und sich nach einer Alternative umsah. Das Ergebnis war ein 3:3 zwischen Jamaica Rum und Martinique Rhum. Kräftige Jamaicaner mit etwas Frische brauchen aber keinen Partner aus Martinique mehr. Ein solcher Jamaicaner ist z.B. der Robinson 55 oder der Smith & Cross.
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« Antworten #491 am: 24. Januar 2012, 21:14:58 »

Danke für die schnelle Antwort. Das käme mir durchaus entgegen, wenn ich zunächst nur einen Rum kaufen müßte. Für mich als Anfänger ist ja fast jeder neue Cocktail gleichbedeutend mit neuen Investitionen. Wenn ich nun für den Mai Tai ohne größere Einbußen mit einer Rumvariante auskomme (die vielleicht noch möglichst vielseitig einsetzbar ist), bliebe mehr Spielraum für andere Sachen und ich könnte z.B. den nervigen dreiteiligen durch einen richtigen Shaker ersetzen oder mir ein gutes Buch leisten. Ich merke mir mal Robinson 55, Appleton 8 sowie Smith & Cross und schau mal ob ich die hier in der Provinz irgendwo auftreiben kann.
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« Antworten #492 am: 24. Januar 2012, 21:20:43 »

In diesem Fall wäre vllt. der Smith & Cross doch sofort die richtige Wahl. Im Mai Tai, im Zombie, im Planters Punch, im Sour z.B. ist er eine gute Wahl! Es kommt darauf an, wohin du gehen möchtest. Sind diese Drinks solche, an die du denkst? Dann ist der S&C eine gute Wahl. Ansonsten, bei etwas leichteren Cocktails, ist vllt. der Appleton 8 etwas sinniger für dich. Ginge es nur um den Mai Tai, würde ich dir zum Robinson raten, aber danach sieht es ja nicht aus.
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« Antworten #493 am: 24. Januar 2012, 21:45:19 »

Tja.  Smiley

Das wollte ich erst heraus finden, welche Richtung mir gefallen könnte. Da ich gerade erst angefangen habe, fehlt mir schlicht die Erfahrung, um eine sinnvolle Aussage dazu treffen zu können. Als Test in Richtung Rum wollte ich halt den Mai Tai versuchen. Das wäre dann erst der zweite - nach meinen Maßstäben - "fortgeschrittene" Cocktail, den ich mir auserwählt habe. Der erste war der Singapore Sling, den ich dann noch weiter teste. Rum habe ich bis dato nur für ein sehr simples Rezept verwendet, nämlich den Daiquiri. Aber bis auf den Limettensaft gibt es letztlich keine Gemeinsamkeit zum Mai Tai, verwendet habe ich da den üblichen Supermarkt-Standard (Havanna Club), was ja ein vollkommen anderer Charakter ist.

Um den Mai Tai geht mir daher schon, aber falls das nicht meinen Geschmack treffen sollte, wäre es vielleicht nicht schlecht, wie Du ganz richtig schreibst, den Rum noch für einen Zombie oder Planters Punch vermixen zu können, die mit ihren Saftanteilen dem Durchschnittsgaumen wahrscheinlich eher schmeicheln.

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TigaLina
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« Antworten #494 am: 24. Januar 2012, 21:55:56 »

Das kommt wiederum auf die Varianten dieser Drinks an. Gerade der Zombie ist im eig. Sinne mitnichten ein Cocktail mit hohem Saftanteil!

4,5 cl Jamaica Rum
4,5 cl Gold Puert Rico Rum
3 cl Lemon Hart 151
2 cl Falernum
1 BL Grenadine
2 Dashes Angostura Bitters
1/2 BL Pernod
1 cl Grapefruitsaft
2 cl Limettensaft

Das mag übermächtig klingen, aber der Drink ist auch in der Kombination nicht so niederschmetternd wie man meinen könnte. Den merkst du erst hinten heraus. Trotzdem oder vllt. gerade deshalb vorsichtig herantasten.

Da du wirklich erstmal eine Grundrichtung möchtest, tendiere ich zum Appleton 8.
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