08. September 2010, 23:29:52
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Moleculare Mixology
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Thema: Moleculare Mixology (Gelesen 5051 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Hanni
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Moleculare Mixology
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am:
09. Oktober 2007, 10:50:41 »
Ein wirklich meiner Meinung nach sehr interessantes Thema. Ich finde die Vorstellung von einem Kir Royal mit z.B. Cassissee-Perlen (oder wie man so schön sagt Kaviar) sehr interessant und werde mich, wenn ich zeit habe mal näher damit beschäftigen.
Leider sind diese Techniken sehr neu und somit kann man sich nicht sooo leicht darüber belesen, deshalb würde ich mich auch freuen, wenn du Maik mal etwas dazu schreiben könntest.
Mich persönlich verwirrt die Angebotsvielfalt bzw. die verwirrenden Namen: SO zum Beispiel die Firma Biozoon (
www.biozoon.de
) mit ihren verschiedenen Produkten.
Was brauche ich wirklich? Was ist nice to have, oder einfach schwachsinnig?
Um Schäume herzustellen wird überall so ein iSI Gourmet Whip Sahnespender empfohlen, geht das auch ohne das Teil, weil 70 Euro sind schon einiges an Geld, da man ja dann auch noch die N2O Patronen braucht.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Reizt euch die Moleculare Mixology oder denkt ihr es ist Schwachsinn?
Ich persönlich probiere gerne etwas "neues" aus und bin mal gespannt.
Ende Oktober soll dieses Buch mit Zutaten herauskommen, also quasi ein Starterset mit darauf abgestimmten Buch. Ich hab es mir mal vorbestellt und werde dann deatilliert berichten, ob das Buch eine Kaufempfehlung von mit bekommet. Kostenpunkt: 50 Euro
LINK:
http://www.umschau-buchverlag.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=276&category_id=9&option=com_virtuemart&Itemid=26
Ciao, Johannes
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"Die Amerikaner sind ein lustiger Haufen. Sie trinken Whiskey um sich zu wärmen, dann tuen sie Eis hinein um ihn zu kühlen. Sie tuen Zucker rein um ihn zu süßen und dann Zitrone, um ihn sauer zu machen.
Dann sagen sie "Here's to you" und trinken ihn selbst.
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domi87
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #1 am:
09. Oktober 2007, 17:49:42 »
Zu Molecular Mixology gibts bei Smallscreennetwork drei Episoden.
Dabei auch Schaum und Kaviar.
Jamie Boudreau zeigt dort Robert Hess, was man machen kann auch ohne sich solche Sets von biozoon zu kaufen.
http://www.smallscreennetwork.com/video/26/molecular_mixology_aviation/
Kaviar mit Gelatine und Öl
http://www.smallscreennetwork.com/video/19/jamie_boudreau_molecular_mixology2/
Foam mit Eiweiß
Habe mir selber mal bei Ebay nen alten Soda Syphon gekauft, ca. 8-10€ inkl. Versand , und es waren auch N20 Patronen dabei. Mal sehn ob ich am Wochenende die Zeit finde mal ein bischen rumzuexperimentieren.
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Letzte Änderung: 09. Oktober 2007, 17:51:19 von domi87
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Alchemyst
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Messen, mischen, rühren wird zum ...... führen
Re:Moleculare Mixology
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Antworten #2 am:
09. Oktober 2007, 21:15:36 »
Zitat von: Hanni am 09. Oktober 2007, 10:50:41
Moleculare Mixology
Leider sind diese Techniken sehr neu und somit kann man sich nicht sooo leicht darüber belesen, deshalb würde ich mich auch freuen, wenn du Maik mal etwas dazu schreiben könntest.
Neu sind diese Techniken nur im Gastrobereich.
Sowohl die Kochkunst, wie auch die Mixologie profitieren
von alten Erkenntnissen und wissenschaftlicher Grundlagenforschung in der Pharmazie.
Beipiele: Sirupe, Mazeration, Perkolation, Gelbildung, Emulsionsphasen, Schäume, molekulardisperse Systeme, Teilchengrösse und -oberfläche usw. usf. sind klassische Themen der Arzneimittelherstellung
Buchtipp im Antiquariat:
Rudolf Voigt, Pharmazeutischen Technologie
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Ein Drink ist kein willkürliches Zusammenschütten von beliebigen Zutaten. -
In einem Drink steckt sehr viel mehr Kulturgut als in einem bloßen Getränk - [Gonçalo de Sousa Monteiro]
Ich denke, also gin ich! - Drink responsibly
Alchemyst
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Messen, mischen, rühren wird zum ...... führen
Re:Moleculare Mixology
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Antworten #3 am:
09. Oktober 2007, 22:10:17 »
Moleculare Mixology
Die Kochkunst entwickelt sich,
warum nicht auch die Mixologie?
Cocktail-Klassiker zu entdecken, ist der e i n e Weg:
alte Schätze heben, verschüttete Traditionen freilegen.
Weniger Zutaten - mehr Finesse
Moleculare Mixology wiederum versucht Neues zu entwickeln.
Ob sich sowas durchsetzen wird,
ob es mehr werden wird, als eine Randerscheinung der Mixologie,
ob es sich als lukrative Möglichkeit erweisen wird,
einen Barbetrieb zu führen
- das alles wird die Zukunft zeigen.
Probleme habe ich nur, wenn etwas Substanzloses
mit lauten Marketingmethoden aufgebläht wird.
Das ist im Sinne des Wortes
S c h a u m s c h l ä g e r e i.
Aber das regelt dann hoffentlich der Markt:
Ist es was Echtes, wird es sich halten...
C.Ocktail nennt es molecularen Humbug.
Ich nenne es einen ernsthaften V e r s u c h die
Mix K U N S T (parallel zur Kochkunst) zu erweitern:
"Diese Arbeitsweise ermöglicht eine völlig neuartige
und interessante Kombination von Aromen,
sozusagen ein Spiel damit.
Haute Cuisine der anderen Art."
Zitat aus "Bartime"
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Letzte Änderung: 09. Oktober 2007, 23:46:21 von Alchemyst
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the opinionated alchemist
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the opinionated alchemist
Re:Moleculare Mixology
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Antworten #4 am:
10. Oktober 2007, 03:35:11 »
Ich muss sagen das Schlagwort Molecular Mixology ist ein wenig aufgebauscht! Es ist auch nicht definiert wie die Molecular Gastronomy oder Cuisine...
Sehr viele Dinge in Kueche und Bar sind eh "Molecular" (also chemisch-physicalisch) - die Verwendung von Eiweiss, die Benutzung von Eis, die unterschiedlichen spezifischen Dichten von verschiedenen Getraenken (Pousse Cafes und anderen layered drinks) und vieles mehr - und das war nur die Bar...
In der Bar wird dieses Schlagwort eigentlich zum Grossteil zur Effekthascherei benutzt. Ich habe wenige Drinks probiert, die wirklich von dem Hokus Pokus profitieren (ein Drink der sehr gut ist, ist dort zu finden:)
http://web.mac.com/opinionatedalchemist/the_opinionated_alchemist/the_opinionated_bar-log/Entries/2007/9/17_Let_it_fizzzzzz.....html
Wenn wir von den Molecularen Techniken ausgehen sind Schaeume und Perlen die favorisierten = jedoch kann ich den Perlen nicht sehr viel abgewinnen... Geschmacklich sind sie in Drinks nicht sehr interessant = nur Schaeume koennen Geschmacklich meiner Meinung wirklich punkten.
Mit Eiweiss arbeite ich nicht (beim Schaeumen
)- ich benutze Gelatine und es funktioniert sehr gut (Agar agar funktioniert auch).
Wenn man Eiweiss verwendetm kann man auch Eiweiss mit einem Geschmackstraeger aufschlagen (Mixstab) - aber mit dem iSi Sahnewhip (kein Soda Siphon) ist man eigentlich besser beraten - vielleicht gibt es ja auch einen gebrauchten von eBay oder einen guenstigeren von einer anderen Company (iSi hat auch unterschiedliche Sahnesiphons in verschiedenen Preisklassen).
Die Perlen-Sache mit Gelatine und Oel habe ich auch versucht - aber es hat ueberhaupt nicht geklappt!! Mit Calcic Wasser und Alginate funktioniert es tatsaechlich - jedoch ist es eine Heidenarbeit und auch unverschaemt teuer! (jedenfalls hier in Dubai).
Vielleicht mache ich mal einen MM post auf meiner Webseite?
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http://web.mac.com/opinionatedalchemist
fmhannover
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #5 am:
10. Oktober 2007, 16:05:04 »
klingt alles sehr interessant...
ja...mach mal auf.
deine seite (von the opinionated alchemist ) ist echt geil...gefällt mir sehr gut
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Letzte Änderung: 10. Oktober 2007, 16:05:23 von fmhannover
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Nach einem Ehestreit:
Er: "Wenn du mal Tod bist, dann wird auf deinen Grabstein stehen: Hier liegt meine Frau, kalt wie immer".
Sie: "Wenn du mal Tod bist, dann wird auf deinen Grabstein stehen: Hier liegt mein Mann, endlich steiff!"
neulich im musikunterricht:"alle, die noch keinen ständer ha
Hanni
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #6 am:
10. Oktober 2007, 22:34:29 »
Juchu! habe gerade n Schnäppchen bei Ebay geschlagen. Ein neuer iSi Gourmet Whip für 40 Euro, neu kosten die sonst 80,- wenigstens einmal Glück gehabt.
Jetzt müssen nur noch die Sahnekapseln her, hat jemand ne Ahnung wo ich die herbekomme? Will die nicht auch bei Ebay bestellen. Bekommt man sowas im Media Markt und co. oder im Toom, Rewe....
wäre cool wenn jemand das wüsste.
Werde wenn ich das Teil habe, dann direkt mal n paar Espumas auschecken.
ICh freu mich schon voll....
Ciao, Johannes
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"Die Amerikaner sind ein lustiger Haufen. Sie trinken Whiskey um sich zu wärmen, dann tuen sie Eis hinein um ihn zu kühlen. Sie tuen Zucker rein um ihn zu süßen und dann Zitrone, um ihn sauer zu machen.
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Indischer Botschafter (1966)
Partyboy
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #7 am:
11. Oktober 2007, 09:59:05 »
solche kapseln bekomme ich in jedem supermarkt und teilweise in drogerien ; frag einfach mal in deinem edeka, real oder rewe nach
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http://cocktailwelt.blogspot.com/
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domi87
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #8 am:
14. Oktober 2007, 12:44:35 »
Online kannst du die Kapseln hier z.B. bekommen:
http://www.kapseldiscount.de/assets/s2dmain.html?http://www.kapseldiscount.de/501013943d0e4343a/index.html
Habe diese Wochenende mal ein wenig ausprobiert:
Perlen mit Blattgelatine und normales Speiseöl
Schaum mit Eiweiß im Syphon
Die Perlen zu machen ist,
wie "the opinionated alchemist" schon geschrieben hat, etwas viel Arbeit, für das doch, auch meiner Meinung nach nicht so tolle Ergebnis.
Mein Problem war, das die Masse erstmal in der Flasche fest wurde (ich hatte keine Spritze zur Hand).
Etwas geschüttelt und nicht mehr die 6° Kühlschranktemperatur ließ es sich dann gut ins Öl, das eine Nacht im Eisschrank stand,tröpfeln und bildete auch schöne Kügelchen.
Diese verbunden sich dann aber im Öl aber mit der Zeit zu einer größeren Schicht.
Also tropfte ich beim nächsten Versuch nur ~10 Tropfen mit etwas Abstand von einander ins Öl.
Die Entnahme aus dem Öl und das "abwaschen" mit Wasser im Sieb stellte dann das nächste Problem dar, die Kügelchen lösten sich im Wassen wieder auf.
Ich stellte die übrigen Kugeln im Öl wieder in den Kühlschrank damit sie etwas fester werden konnten.
Am Ende hab ich jetzt 5 Perlen die sich nicht aufgelöst haben, für mehr fehlte mir dann einfach die Geduld.
http://freenet-homepage.de/domiabc/perlen.jpg
Rezept war etwa:
1 Blatt Gelatine
4cl Marie Brizard Framboise
5cl Brombeersirup
2,5cl Zitronensaft
Wollte ich zu nem normalen Gin Fizz probiern, aber bei der Arbeit wart ich doch lieber auf die Himbeerzeit und mach mir nen einfachen Raspberry Collins.
Der Schaum stellte dann weniger ein Problem dar, war aber auch nicht ganz so "fest" wie gewünscht.
Rezept für den Schaum war etwa so:
3x frisches Eiweiß
15-20cl Orangensaft
5cl Zuckersirup
8-10cl Wasser
dashes Orange+Aromatic Bitters
------
~50cl
Wollte das ganze auf nen Rum Old Fashioned "schäumen" ...
Hab die Mischung dann in meinen Syphon gepackt und 3 Patronen N20 zum aufschäumen benutzt. Dann noch ein paar Stunden in den Kühlschrank gestellt.
Brauchte wohl soviel Patronen um ein akzeptables Ergebnis zu erhalten, da in den Syphon fast 1,5l passen.
Der Schaum hätte aber trotzdem noch etwas fester sein können, aber ob da noch ne Patrone geholfen hätte oder einfach nur noch nen Eiweiß mehr bei der Menge an Flüssigkeite nötige gewesen wäre...
http://freenet-homepage.de/domiabc/schaum.jpg
Also nächster Versuch wird dann wohl irgendwann mal mit Gelatine gemacht, wie "the opinionated alchemist" es empfiehlt., aber habe noch Probleme beim finden von passenden Rezepten.
Weil besser hat mir mein Rum Old Fashioned mit Schaum nicht unbedingt geschmeckt, es war halt mal was anderes...
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Hanni
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #9 am:
14. Oktober 2007, 14:56:12 »
die frage ist nun hier ob es unterschiede zwischen einem Soda-Syphon und einem Sahnespender (z.B. iSi Gourmet whip) gibt.
das werden wir sehen, wenn ich meinen Gourmet Whip in den Händen halte. Bin schon sehr gespannt.
Könnte mir vorstellen, dass der Soda einfach anders arbeitet als der Sahne-Syphon.
Auf jedenfall schon mal vielen Dank für deinen Bericht.
Ich werde auf jedefall mal,wenn ich das Buch (oben anegesprochen) habe mit den passenden Zutaten. Vielleicht geht es ja damit viel einfacher, als mit Gelatine oder Eiweiß, wenn auch teurer.
Wenn sollte denke ich diese Technik sowieso etwas besonderes bleiben.
Über näheres werde ich berichten,
Ciao,
Johannes
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Alchemyst
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Messen, mischen, rühren wird zum ...... führen
Re:Moleculare Mixology
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Antworten #10 am:
14. Oktober 2007, 15:58:21 »
Wenn ich das alles hier so lese, habe ich den Eindruck eines
Cross-Over vom Food und Drink Bereich.
Insofern wirklich was Neues.
Aber da ergibt sich für mich die Frage:
Wer ist Zielgruppe beim Herstellen?
Der Hobbymixer? - klar sonst wären andere blogs besser geeignet..
Wie ist aber die Zielgruppe im gewerblichen Bereich?
Der Professionelle in der normalen Bar?
Spezielle MM Barbetriebe? (der Zukunft)
Das scheint mir sehr zeitintensiv zu sein.
Erfordert das nicht eine intensive Aus- bzw Fortbildung und dann viel Vorbereitung und Erfahrung?
Überfordert das nicht den (normalen) Barbetrieb?
Der brotbackende Bäcker hat ja auch als zweiten Berufszweig
den Konditor an seiner Seite, der dann für die Torten zuständig ist...
«
Letzte Änderung: 14. Oktober 2007, 16:07:17 von Alchemyst
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C.Ocktail
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #11 am:
14. Oktober 2007, 17:09:56 »
Zitat von: Alchemyst am 14. Oktober 2007, 15:58:21
Wenn ich das alles hier so lese, habe ich den Eindruck eines
Cross-Over vom Food und Drink Bereich.
Insofern wirklich was Neues.
Aber da ergibt sich für mich die Frage:
Wer ist Zielgruppe beim Herstellen?
Der Hobbymixer? - klar sonst wären andere blogs besser geeignet..
Wie ist aber die Zielgruppe im gewerblichen Bereich?
Der Professionelle in der normalen Bar?
Spezielle MM Barbetriebe? (der Zukunft)
Das scheint mir sehr zeitintensiv zu sein.
Erfordert das nicht eine intensive Aus- bzw Fortbildung und dann viel Vorbereitung und Erfahrung?
Überfordert das nicht den (normalen) Barbetrieb?
Der brotbackende Bäcker hat ja auch als zweiten Berufszweig
den Konditor an seiner Seite, der dann für die Torten zuständig ist...
Ein Cross Over aus Food und Drink ist meiner Meinung nichts neues. Dieser "Cross Over" ist so alt wie das Bar Handwerk selber. Drinks mit Verwendung von Sahne und Ei sind Cross Over, Uralt, und kommen in der Regel ohne einen Chemiebaukasten aus. Ein Savoy Klassiker wie SOYER-AU CHAMPAGNE
steht dem im nichts nach. Der vielbeschworene Cusine Style tut sein übriges.
Bislang sind mir keine MM Barbetriebe bekannt, ich wüßte auch nicht welches spezielle Anforderungsprofil sich hierfür ergeben sollte. Oben gennantes Buch ist das beste Beispiel. Die Autorin und die Firma für die Sie arbeitet, möchten das Thema "catchi" und massentauglich aufarbeiten. Ein bisschen Perlen, etwas Schaum etc. Alles schön einfach mit dem dazugehörigen (wahrscheinlich im nachkauf nicht ganz billigen) Chemiebaukasten. Man will Massenmärkte bedienen. Es werden keine Profi benötigt, das Thema wird Idiotensicher gemacht! Lieschen Müller soll passend zu Weihnachten ein Buch geschenkt bekommen um zu Sylvester rote Perlen in Ihren halbtrockenen Sekt zu machen. Das ist und bleibt in meinen Augen Effekt haschender Humbug.
Ernsthafte Bartender wissen, das guter Champagner einfach besser ist als schlechter Sekt mit Perlen (und das Perlen in Champagner, außer die Perlung an sich, nichts zu suchen haben...).
Echte Profis beherschen den Umgang mit einer Vielzahl von Spirituosen, und im Glückfall sitzen Ihnen Gäste gegenüber die erstens ernsthaft Trinken und zweiten eine Menge davon verstehen. MM macht eine Zirkusatmosphäre in der Bar, die kein ernsthafter Trinker ertragen kann.
Für MM braucht man keine Profis hinter der Bar, diese wird eher dazu führen, das echte Profis noch weniger ernsthafte Stellen finden, an denen Sie unserem aussterbenden Handwerk fröhnen können. Vollblut Bartender jenseits der 30 gelten schon jetzt als selten.
Ein Bartender ist weder Brotbäcker, noch Konditor aber ebend auch kein Zirkus Clown oder Zauber-Künstler. Er ist der vertrauensvolle Berater des Gastes, ein professioneller Gastgeber.
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Hanni
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #12 am:
14. Oktober 2007, 22:12:46 »
du siehst das alles ein bisschen starr finde ich.
Ich denke, dass eine gewisse Kombination aus beiden ganz interessant sein kann. Hier hat man dan eine Fusion von Entertainment ( das Erlebnis der Perlen im Sekt z.B.) und guten Drinks.
Ich denke nicht, dass sich MM und der klassische, GUTE Bartender ausschließen, in der richtigen Dosis ergänzen sich beide.
Mir schwebt z.B. ein Sekt mit Cassissee oder Aperol Herzen zu einer Hochzeit - so etwas bleibt dem Gast immer in Erinnerung.
Natürlich schmeckt es nicht anders, vielleicht sogar ein stückchen schlechter, ABER das Auge ist bei der Masse eben mit. Das Neue (ich weiß, dass es nicht neu ist, aber für die Masse schon) lockt die Gäste, macht sie wissbegierig.
Natürlich wird versucht - und es natürlich auch gemacht - mit der MM Geld zu verdienen. So ist es nun mal. Geh mal durch die Stadt, du wirst hunderte SCHLECHTE Cocktailbücher finden, in denen NUR schlechte Rezepte stehen, aber eben auch einige Gute, die auch nicht viel kosten (--> z.B. 1000 Cocktails mit und ohne Alkohol (F. Brandl) ).
Deshalb würde ich nicht komplett die MM aus Humbug darstellen, Humbug wird das sein, was die Masse aus MM macht. ICh denke aber, wer sich wirklich damit auseinandersetzt, wird viele tolle Dinge zaubern können.
Falls ich dich/euch falsch verstanden habe so stellt es gerne richtig - Mein Fehler
Gute Nacht,
Johannes
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Alchemyst
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Re:Moleculare Mixology
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Antworten #13 am:
14. Oktober 2007, 23:40:54 »
Lieber C.Ocktail
Meine Frage nach der Zielgruppe bei den Profis entspringt
meiner Phantasielosigkeit mir eine neue Mix-Schule vorzustellen, ohne eine gewisse Verankerung im Barbereich.
Nach deiner Ansicht ist diese Schule aber keine Weiterentwicklung der Mix-Kunst, sondern Rückschritt.
In meiner Sicht gibt es Kochkunst,
Kunst der Parfümkomposition, der Malerei,
die Kunst des Komponierens,
und die M i x k u n s t sowie vieles mehr
"Kunst ist ein Kulturprodukt,
eine Hervorbringung von Menschen,
das Ergebnis eines kreativen Prozesses...
an dessen Ende entweder das "Kunstwerk" steht
oder auch – wie seit der Moderne –
der Prozess selbst als Ergebnis gewertet wird.
Jede Kultur hat demnach Kunst hervorgebracht...
Ein sogenanntes Gesamtkunstwerk vereint die Ausdrucksformen mehrerer Künste.
Als Synästhesie bezeichnet man
Überschneidungen von Sinneswahrnehmungen,
in den Künsten etwa "Klangfarbe" in der Musik
oder "Farbklang" in der Malerei...
Die postmoderne Anschauung von Kunst stellt zum Teil die Ideen von Freiheit, Originalität und Authentizität wieder in Frage, setzt bewusst Zitate anderer Künstler ein und verbindet historische und zeitgenössische Stile, Materialien und Methoden und unterschiedliche Kunstgattungen miteinander." - nach Wiki
Auch der Mixer ist kreativ, er fügt zusammen um etwas Neues zu schaffen, er komponiert und kann es schaffen die Sinne zu betören.
Viele Sinne werden erfasst, vor allem der Geschmackssinn, der Geruchssinn, und der Gesichtssinn sowie der Temperatursinn.
(Unter Umständen auch der Gleichgewichtssinn
)
Molekulare Mixologie erfasst diese Sinne auf neue Art, ohne dabei Überliefertes zu ignorieren (du erwähnst zurecht Cuisine Style).
Dies in aller Kürze zur Erklärung des Begriffs
M i x k u n s t,
der nicht so eingeführt ist wie der Begriff Kochkunst.
Eine neue Kunstausrichtung ist immer angefeindet worden.
Gern zeige ich bei Bedarf auf, welche Parallelen deine Wortwahl mit der von historischen Kunstkritikern aufweist.
Bei dir sind die "Kampfwörter": Chemiebaukasten, Humbug,
Zirkus, Clownerei, Zauberkunst und vieles mehr.
Das ist polemisch!
Wobei Polemik o.k. ist, wenn sie nicht persönlich wird (dazu neigst du), sondern der Demaskierung dient.
MM hat das Potential zur Entwicklung (ich sage nicht Verbesserung - eine Kategorie, die in der Kunst nicht gilt) dieser Mixkunst.
Ich sage zum jetzigen Zeitpunkt auch nur vorsichtig
Potential, die M ö g l i c h k e i t zur Entwicklung. Es ist ein Versuch.
Moleculare Mixology s p i e l t mit Aromen, Konsistenzen, Effekten und Farben...
Ich sehe da soviel Potential für die Zukunft.
Noch hat zum Beispiel keiner daran gedacht spezielle Retard-Perlen herzustellen, die einer zunehmenden Verwässerung eines Drinks durch Schmelzwasser entgegenwirken.
Ja, MM ist a u c h Spiel s.o., allerdings mit einem
Ziel: Genuss, Sinnenfreude
Hier sehe ich ein Thema, wo wir Verstängigung erreichen:
Ein Drink, ein Cocktail kann alles mögliche sein. Ein Kunstwerk, eine Spielerei von Farben, eine Komposition von Geschmacksnoten und vieles mehr.
Zuerst und vorallem aber ist er
einfach ein GENUSSMITTEL zum Trinken!
Wird dieses verwischt oder verdrängt,
steht der Getränkecharakter nicht mehr im Vordergrund,
und ist das Geniessen nicht mehr das bestimmende Kriterium,
DANN werde ich mit dir gegen diesen falschen Zauber angehen
WENN, wie du unterstellst, Molecure Mixologie NUR ein Tarnname für das grosse Geschäft mit Convenience Drinks ist, sozusagen der Alkopop Nachfolger für DIE Hausfrau (btw: was soll der Dünkel gegen Hausfrauen?), dann werden wir, was diesen Bereich angeht, volle Übereinstimmung finden.
Wenn ich den Eindruck habe, s c h l e c h t e Drinks werden nun mittels "Zaubershow" marktfähig gemacht, ebenfalls
"Der Bartender ist der vertrauensvolle Berater des Gastes, ein professioneller Gastgeber."
Ein sehr schöner Satz!!!
Bei deiner Sicht der Rolle des Bartenders und seine Zukunft scheinen wir derselben Meinung zu sein.
Dazu später, denn es ist spät für mich....
Wenn aber MM eine Möglichkeit ist, die ernsthafte
Cocktailkultur populärer zu machen,
gewinnen alle
meint
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Re:Moleculare Mixology Antwort 1. Teil
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Antworten #14 am:
15. Oktober 2007, 07:23:00 »
(Leider erreicht mich folgende Fehlermeldung: Ein Fehler ist aufgetreten!
Ihr Beitrag ist zu lang. Bitte gehen Sie zurück und kürzen Sie ihn und senden ihn nochmal ab. - daher zwei Teile - der lesbarkeit halber in der Thread Darstellung - im zweiten Post)
Alchemyst,
(Verzeihe mir die direkte Ansprache, aber für ein „Lieber“ werden wir uns nie genug kennen lernen, ein „geschätzter“ könnte hier erarbeitet werden bleibt aber abzuwarten und ein „sehr geehrter“ (oder doch eher geehrte?) scheint mir für den anonymen Diskurs im WWW zu formell - also:)
Alychemyst,
"...ohne eine gewisse Verankerung im Barbereich" darf ich so verstehen, dass Dir die "gewisse" Verankerung im Barbereich (z.B. die Verankerung des täglichen Geld Erwerbs) fehlt?
Entscheidend bei der entstehenden Diskussion ist für mich eine gewisse Verankerung der Sache (nicht Deiner Person) im Barbereich - sprich: Ich sehe es aus der Position des Bartenders - das buntes Perlen machen aus rein privatem Interesse oder wissenschaftlicher Neugier durchaus interessant sein kann, will ich hier nicht verneinen.
Du sagst, mein Schreibstil sei polemisch. "Kampfwörter wie Chemiebaukasten, Humbug, Zirkus, Clownerei, Zauberkunst und vieles mehr" (soviel mehr ist es gar nicht...).
Damit fühle ich mich mehr als geschmeichelt, befürchte andererseits widerum, das wir eine unterschiedliche Auffassung von Polemik haben. Ein Blick ins Wiki:
"Polemik: Die ursprüngliche Bedeutung von Polemik (vom Altgriechischen pólemos, soviel wie „Auseinandersetzung, Streit, Krieg“) war Streitkunst, ein literarischer oder wissenschaftlicher Streit, eine gelehrte Fehde. Polemisieren heißt, eine (bestimmte andere) Ansicht zu bekämpfen. Der Polemiker sucht nicht den Konsens, sondern will im rhetorischen Wettstreit siegreich sein (...
Kennzeichen von Polemik sind oft scharfe und direkte Äußerungen, nicht selten auch persönliche Angriffe (in der klassischen Rhetorik: argumentatio ad hominem – also auch das Bloßstellen, das Überführen zum Beispiel eines Lügners, das Demaskieren eines Opponenten im Glaubens- und Meinungsstreit, gegebenenfalls auch die mehr oder weniger subtile Beleidigung), keineswegs jedoch der Verzicht auf sachliche Argumente. Häufig wird in der Polemik mit den Mitteln der Übertreibung, der Ironie und des Sarkasmus gearbeitet ..."
Ich befürchte nur, Deine Verwendung des Wortes Polemik ist pejorativ. Da liegt das Problem. Ich persönlich bin der Meinung, das "hat einen schlechten Beiklang" deutlich mehr aussagt als "pejorativ". Ebenso wie Chemiebaukasten, Humbug und Clownerei eine deutlich einfacher zu verstehenden Sprache ist. Sie ist weder beleidigend, noch hat Sie einen schlechten Beiklang - sie ist polemisch, in oben genannten Zusammenhang - das ist gewollt, und soviel sollte der eine oder andere "sensible" MOD hier auch ertragen können.
Du sprichst von der Mixkunst und behängst MM ganz beiläufig mit dem Attribut "Kunst". In Anlehnung an die Kunst nennst Du diesen bedauernswerten Trend "Schule" und kommentierst meine Kritik an dieser neuen "Kunst" und "Schule" mit den Worten: "Eine neue Kunstrichtung ist immer angefeindet worden. Gerne zeige ich bei Bedarf auf, welche Parallelen deine Wortwahl mit der von historischen Kunstkritikern aufweist.".
Der Verbindung zur Kunst zu schaffen, findet sicherlich großen Zuspruch bei den „Massen“. Doch ist es populistisch, findet bestimmt Gehör (Wer ist nicht gern ein Künstler?) aber es ist, um kurz pejorativ polemisch zu werden ... „ die schmierige Nummer“
So Kunst und Wiki beflissen Du sein magst, tust Du der Kunst als solches, keinen Gefallen, sie für MM zu missbrauchen.
Ebenso wenig wie man der Bar einen gefallen damit tut, die Arbeit des Bartenders als Mixkunst zu bezeichnen.
"Bartending is an old and honorable Trade..." So Patrick Duffy schon 1934 - nicht mehr, nicht weniger. Es ist weder Mixkunst noch Kunstform in irgend einem Sinne. Es ist ein gutes Handwerk.
"Hier sehe ich ein Thema, wo wir Verständigung erreichen: Ein Drink, ein Cocktail kann alles mögliche sein. Ein Kunstwerk, eine Spielerei von Farben, eine Komposition von Geschmacksnoten und vieles mehr" so schreibst Du und ich muss widersprechen: Ein Drink ist ein Drink! Er wird niemals ein Kunstwerk sein, keine Komposition von Geschmacksnoten oder ähnliches.
Einen Drink als Kunstwerk zu bezeichnen, einen Bartender einen Künstler zu nennen ist Effekthaschend, so wie MM selbst.
Künstler, vielmehr bzw. schlimmer noch, Menschen die sich dafür halten, gelten, so weiss der erfahrene Bartender, im Dienstleistungssektor, als so ziemlich die anstrengendste Kategorie Gast, mit denen wir umzugehen haben. Künstler hinter der Bar, so weiss der erfahrene Gast, gelten als so ziemlich die anstrengendste Kategorie Dienstleister, die er ertragen muss.
MM mag für den einen oder anderen Betrachter Kunst sein, und der Akteur der dieses „Kunst“ zelebriert, ein Künstler. Wenn sich diese "freien Radikale", die neuen Künstler der MM, dann allerdings als Bartender bezeichnen und Ihre Kunst in unseren Handwerksbetrieben ausüben wollen, ist es Zeit, die Grenze klar zu machen.
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Letzte Änderung: 15. Oktober 2007, 07:28:08 von C.Ocktail
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