Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

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Autor Thema: Ingwerbier - Ginger Beer / alkoholfrei  (Gelesen 91056 mal)
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realCOTO
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« Antworten #120 am: 11. Juli 2012, 08:54:12 »

Dein Ablauf kommt mir bekannt vor. So Ă€hnlich (siehe oben) wars bei mir auch. Die SchĂŒssel kannst du weg lassen. Hatte ich auch erst aber die ist nicht notwendig. Wann möchtest du den Ingwer rausnehmen aus der BrĂŒhe?

Ich hab die Turbohefe von einen Freund bekommen und davon einfach mal ein paar Körnchen reingeworfen. Bisher konnte ich noch keine VerĂ€nderung, die auf eine einsetzende GĂ€rung hindeutet feststellen, vielleicht ist die schon tot... solange die BrĂŒhe aber auch noch nicht schimmelt hab ich noch Hoffnung. Hast Du viel vom GĂ€rprozess mitbekommen?

Ich hatte vor den Ingwer bis zum Ende der GĂ€rung drinzulassen. Dann filtern, probieren, evt. ruhen lassen (fĂŒr feinere Schwebstoffe) und dann mit einer genauen Zuckermenge fĂŒr die zweite GĂ€rung versetzen (sodass ich bei 3-5 bar Druck lande, allerdings hab ich mir noch nicht ĂŒberlegt, wie ich das genau ausrechne...)

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realCOTO
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« Antworten #121 am: 11. Juli 2012, 09:00:08 »

Wenn du nur ein paar Körnchen reingeworfen hast kann das dauern. Ich habe einmal ein Ginger Beer 10 Tage fermentieren lassen. Es war sehr kalt wo es gestanden hat und ich habe bewusst extrem wenig Hefe genommen. War dann aber sehr scharf und klasse  Grinsend
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realCOTO
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« Antworten #122 am: 11. Juli 2012, 09:14:53 »

Turbohefe war schon mit NĂ€hrsalz vermischt, von der Mischung hab ich ca. einen halben gestrichenen Teelöffel reingetan. Besonders warm ist's bei mir in der KĂŒche auch nicht (fĂŒr mich: zum GlĂŒck). Von daher ist mir schon auch klar, dass das noch ein paar Tage dauern kann... ich warte einfach mal ab, was noch so passiert.

Welches Ginger Beer ist denn der Benchmark, was SchÀrfe etc. angeht?
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crackone
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« Antworten #123 am: 11. Juli 2012, 10:31:54 »

3-5 bar Druck könnte etwas viel des Guten sein.... 4,5 - 6 bar hat Champagner, und schau, wie fett die Flaschen sein mĂŒssen, die diesem Druck widerstehen...
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shatesaul
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« Antworten #124 am: 11. Juli 2012, 11:22:19 »

Meines Wissen halten die sogar mehr aus, normale PET Flaschen 8-10 Bar und eine Kola Flasche hat sogar 20 Bar bei mir ausgehalten. Dabei sollte man aber darauf achten das die Deckel in Ordung sind da das der Schwachpunkt ist.
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Touri
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« Antworten #125 am: 11. Juli 2012, 11:25:20 »

Die normalen Mehrwegflaschen halten 10Bar aus.
Bei cre.fm gab es letztlich ein Podcast ĂŒber Bierbrauen. Dort gibt es bestimmt viele nĂŒtzliche links/tipps.
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crackone
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« Antworten #126 am: 11. Juli 2012, 11:58:12 »

Ah, ok. Wieder was gelernt, danke!
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Stout
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« Antworten #127 am: 11. Juli 2012, 12:00:40 »

Ich hab die Turbohefe von einen Freund bekommen und davon einfach mal ein paar Körnchen reingeworfen. Bisher konnte ich noch keine VerĂ€nderung, die auf eine einsetzende GĂ€rung hindeutet feststellen, vielleicht ist die schon tot... solange die BrĂŒhe aber auch noch nicht schimmelt hab ich noch Hoffnung. Hast Du viel vom GĂ€rprozess mitbekommen?
Die Hefe sollte vor dem HinzufĂŒgen schon rehydriert werden. Dazu ein Glas mit lauwarmen Wasser halbvoll machen, leicht zuckern und die Hefe inkl. der Hefenahrung (bei Turbohefe) hinzufĂŒgen, umrĂŒhren und 5 min stehen lassen. Dei Hefe sollte dann vollstĂ€ndig gelöst sein. Diese Lösung dann in die BrĂŒhe geben und gut vermengen. Hast du das so gemacht?

Vom GĂ€rprozess habe ich sehr viel mitbekommen. Zum einen riecht man es und zum anderen war eine starke Blasenbildung vorhanden. Die OberflĂ€che der FlĂŒssigkeit kam eine ganze Zeit lang nicht zur Ruhe aufgrund der Blasen und Verwirbelungen.

Zum Messen kann ich dir eine Oechslewaage empfehlen. Damit kannst du kontrollieren wieviel Restzucker noch vorhanden ist.



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realCOTO
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« Antworten #128 am: 11. Juli 2012, 14:45:34 »

Die Hefe sollte vor dem HinzufĂŒgen schon rehydriert werden. Dazu ein Glas mit lauwarmen Wasser halbvoll machen, leicht zuckern und die Hefe inkl. der Hefenahrung (bei Turbohefe) hinzufĂŒgen, umrĂŒhren und 5 min stehen lassen. Dei Hefe sollte dann vollstĂ€ndig gelöst sein. Diese Lösung dann in die BrĂŒhe geben und gut vermengen. Hast du das so gemacht?

Nein, ich war zu faul und hab die Hefe einfach direkt in mein Ingwerbeer gekippt, als dieses noch gut handwarm war (ca. 35 °C), hat sich dort dann vollstÀndig gelöst... war ein fast'n'dirty Ansatz, ich geb's ja zu.

Wenn sich heute abend immer noch nichts getan hat, geb ich noch mehr Hefe zu und rehydrier sie vorher nach deiner Anleitung.

Eine Öchsle-Waage misst die Dichte, daraus auf den Zuckergehalt zu schließen geht nur indirekt und mit entsprechender Erfahrung. Ich werd einfach darauf vertrauen, dass die Hefe schon allen Zucker auffuttert bevor sie die Vitalfunktionen herunterfĂ€hrt. Lasse es ggf. etwas lĂ€nger stehen.

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« Antworten #129 am: 11. Juli 2012, 21:40:49 »

UPDATE: Es blubbert schön sanft vor sich hin...
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« Antworten #130 am: 16. Juli 2012, 14:53:59 »

Update:
Grundlage fĂŒr meine Zuckerzugabe zur zweiten GĂ€rung ist: "Champagner: Fakten, Daten, HintergrĂŒnde" von Klaus RĂ€dle (viel bei Google verfĂŒgbar!). Hefelösung plus 24 g/L Zucker ergibt 8bar Champagner. Druckaufbau (alles ungefĂ€hr): 50% nach 8 Tagen, 90% nach 15 Tagen, 100% nach >26 Tagen (gemessen bei vermutlich 10 °C)

Also werde ich den Zucker auf 70% reduzieren und eine gute Woche nachgĂ€ren lassen (Zimmer ca. 20 °C, ggf. gegen Ende auch im KĂŒhlschrank). Zugabe heute Abend (PrĂŒfung auf GĂ€rende lĂ€uft gerade noch).
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Stout
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« Antworten #131 am: 16. Juli 2012, 18:41:01 »

Keine Angst, dass die Flasche zerberstet zerbirst?
(http://de.wiktionary.org/wiki/zerbersten_%28Konjugation%29)
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« Antworten #132 am: 16. Juli 2012, 22:17:15 »

Ich hab jetzt 12g Zucker und nochmals ein paar Körnchen Hefe zur Sicherheit zugegeben (Ingwer davor abfiltriert und Bodensatz aus Hefe durch dekantieren einigermaßen entfernt). Um die Flasche mach ich mir eher weniger Sorgen, wenn dann geht wohl der Deckel flöten. Wenn's mir unheimlich wird, pack ich's in KĂŒhlschrank (Sicherheitswanne und Beutel sind vorhanden).
Geschmacklich hatte es eine angenehme IngwerschÀrfe, daneben aber ein paar Bitternoten, noch nicht so richtig lecker, aber das muss man dann evt. noch mit Zucker abschmecken...

EDIT: Ich hab 0,7-0,8 L FlĂŒssigkeit, ohne das hilft die Angabe von 12g Zucker ja wenig...
« Letzte Änderung: 17. Juli 2012, 09:05:46 von realCOTO » Gespeichert
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« Antworten #133 am: 23. Juli 2012, 22:25:12 »

Ich ziehe hier mal ein Fazit:
Bin mit meinem Ingwerbier durchaus zufrieden. Es ist schön sprudelig (vergleichbar mit kĂ€uflicher Limo/Wasser etc.), die Flasche hat das super mitgemacht. Das hat also gut funktioniert. (zweite GĂ€rung: 1 Woche bei Raumtemperatur, dann in KĂŒhlschrank vor dem Öffnen). Die Hefe hat sich unten abgesetzt und da ich oben in der Flasche noch 0,2L Luft hatte, ist auch nix ĂŒbergeschĂ€umt oder so.
Geschmack: Es ist erwartungsgemĂ€ĂŸ eher herb, daher mische ich es vor dem trinken mit etwas Zuckersirup und frischem Zitronensaft. Es hat eine leichte Bitternote, die ich der mitfermentierten Zitronenschale zuordnen zu können glaube. Ansonsten ist die IngwerschĂ€rfe sehr prĂ€sent und dominant, ich finds so gut.

NĂ€chstes mal versuch ich vllt ein einigermaßen alkoholarmes Ingwerbier. Insgesamt ist es auf alle FĂ€lle lohnenswert, und auch nicht so aufwendig.

Soweit, GrĂŒĂŸe
realCOTO

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« Antworten #134 am: 28. Juli 2012, 11:18:17 »

Hab eben einen neuen Ansatz gestartet.
Hier die Einzelheiten. Ich bin gespannt ob ich so mehr Ingweraroma ins Beer bekomme und ob es endlich richtig schön scharf wird.

Zutaten: (in Klammern = VerÀnderung zum 1. Ansatz)
IngwerstĂŒck mit 150g (Anteil 5% => 7,5%)
35cl simple syrup (Anteil 25% => 34%)
50cl Wasser (Anteil 64% => 49,5%)
9cl Zitronensaft (Anteil 5% => 9%)
3g Turbohefe (Alcotec Vodka Star)

Zubereitung:
1. Ingwer(in Scheiben geschnitten), Sirup, und Zitrone in Standmixer pĂŒrieren
2. BrĂŒhe in Flasche geben
3. Hefe rehydrieren
4. Wassermenge(Hefewasser + restliches Wasser) in Flasche geben
5. gut schĂŒtteln, Deckel halboffen
6. 6d bei Raumtemperatur ziehen und gÀren lassen
7. durch Teesieb in neue Flasche abseihen
8. 6cl simple syrup dazugeben und flasche 3d verschlossen bei Raumtemperatur stehen lassen (wird sehr hart)
9. 5d in KĂŒhlschrank zur Ruhe kommen lassen
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