Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

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Autor Thema: Einstieg ins Cocktailmixen - Fragen, Anregungen, Diskussionen  (Gelesen 209077 mal)
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Audiopulse
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« Antworten #15 am: 21. April 2008, 23:31:10 »

Das hĂ€tt ich mal zu meinem Anfang gebraucht Lächelnd

Ich hab noch immer keinen Cocktail gemixt, warte voller Ungeduld auf meine Barstuff-bestellung *HĂ€ndereib* - aber ich konnte bei einem Großteil deines Textes schon mit dem Kopf nicken, und mir denken "Stimmt, das hab ich auch so schon ge hört"

Ich hab mir mal meine eigenen Gedanken gemacht, und aufgeschrieben was mir auffiel bzw. gefehlt hat:

Bei den Sirupen hĂ€tte mir ein Grundstock gefehlt. Du Schreibst dass es einfach zuviele gibt um einzelne aufzulisten - aber genau da braucht ein Neuling wie ich doch Hilfe! Als ich neulich im Selgros stand hab ich mal auf gut GlĂŒck Erdbeer, Granatapfelsirup, Kokos, Peppermint Vanille und diverse Zuckersirupe eingepackt, weil ich nicht wusste, was die meisten Rezepte so an Sirupen verlangen werden. Habs ganz gut getroffen, aber auch nur deshalb weil ich mir lange-lange den Kopf zerbrochen hab, bevor ich zugepackt hab.

SpĂ€ter gehst du zu den "SpezialitĂ€ten" ĂŒber - interessant wĂ€re vielleicht, die einzelnen empfohlenen Marken etwas - und ich betone "etwas" - genauer zu umschreiben. Was macht sie aus - was hebt sie von den anderen Zutaten ab? Ich denke dabei an keine Detail-beschreibung, es wĂ€re schon völlig ausreichend, zu erfahren, inwiefern sich zum Beispiel Rum von Cachaca unterscheidet. FĂŒr Newcomer wie mich ist alles am Anfang irgendwie gleich - halt Alkohol. (Wahrscheinlich will mich die halbe Community jetzt wegen diesem Satz fressen xD)

Als mir das durch den Kopf ging hatte ich auch noch eine ganz andere Idee, die vielleicht eine interessante Anregung fĂŒr dich wĂ€re: Ein Spirituosenlexika. Es gibt doch so viele Rumsorten, Tequilas (Souza Hornitos!) und andere Mixkomponenten, die, obwohl hier doch so gern diskutiert werden, fast einstimmig als DIE Kaufempfehlung angesehen werden. Absolut-vodka, Skyy, Souza Hornitos, Club Havana - man könnte all diesen Komponenten einen Eintrag spendieren, in denen eine kurze Beschreibung den Neuling darĂŒber aufklĂ€rt, worum es sich da in der Flasche handelt: Ob es gut ist, was ihn auszeichnet (Besonders mild/geschmackvoll?) und Ă€hnliches. Auch fĂŒr erfahrenere Barkeeper/maids sicher eine sinnvolle Sache, wenn mal was nachgeschlagen werden muss. Smiley

Um mal zurĂŒck zu deinem Leitfaden zu kommen: Ich fand die Idee die Hersteller der Liköre nach QualitĂ€t zu ordnen, sehr gut. Speziell der BOLS-eintrag (Finger weg) hat mir gefallen. Das wĂ€re, finde ich, auch fĂŒr andere Zutaten eine gute Idee: Liköre, Wodkas, Malts etc. Kurzum - eine kleine Blacklist fĂŒr flĂŒssige Folterinstrumente, die bestens geeignet sind, um gewisse Kunden oder Freunde, die einem da ein einziges mal zu oft auf den Wecker gegangen sind Zwinkernd

Zum Abschluss nochwas:
Das Beispielrezept ist eine sehr sehr gute Idee. Vor allem mit den Bildern hilft es einem, auch mal ein stĂŒck praxis zu schnuppern. Man bekommt einen gewissen Eindruck vermittelt und fĂŒhlt sich irgendwie sicherer.

Alles in allem: Sehr gut, weiter so Smiley
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Alchemyst
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« Antworten #16 am: 21. April 2008, 23:54:39 »


Bei den Sirupen hĂ€tte mir ein Grundstock gefehlt. Du Schreibst dass es einfach zuviele gibt um einzelne aufzulisten - aber genau da braucht ein Neuling wie ich doch Hilfe! Als ich neulich im Selgros stand hab ich mal auf gut GlĂŒck Erdbeer, Granatapfelsirup, Kokos, Peppermint Vanille und diverse Zuckersirupe eingepackt, weil ich nicht wusste, was die meisten Rezepte so an Sirupen verlangen werden. Habs ganz gut getroffen, aber auch nur deshalb weil ich mir lange-lange den Kopf zerbrochen hab, bevor ich zugepackt hab.

Warte mal ab, bis die BĂŒcher kommen.
Die Frage ist: An welcher Mixschule orientiere ich mich?
Wenn du nÀmlich mehr die Klassiker im Blick hast, brauchst du deutlich weniger Sirupe, als zum Beispiel bei Brandl Rezepten.
___________________________________________________________

Du hast wirklich gut gewÀhlt:
neben den 3 schon geposteten Sirupen sollte man als nĂ€chstes noch Himbeere, Erdbeere, Vanille und das fĂŒr den Neuling so wichtige Kokos ergĂ€nzen.
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« Antworten #17 am: 22. April 2008, 15:00:14 »

Sehr gut gelungen, dieser Einstieg. Wenn sowas vor 5 Wochen vorhanden gewesen wÀre.... ich hÀtte hier nicht so viel gelesen - und gelernt Smiley

Vielleicht gehst Du bei der Hardware Zwinkernd auch nochmal auf die Icecrusher ein. Ich selbst habe mir vor ein paar Tagen den Leopold Ice Crusher Icewolf zugelegt. Ich bin von dem Teil echt ĂŒberzeugt - und, genau das Teil wird auch in dem Hotel eingesetzt, in welchem ich vor kurzem Urlaub gemacht habe.

Saftpresse: ich, als Mix-Rookie, wĂŒrde mal die Frage in den Raum werfen, ob eine Presse von Tupperware fĂŒr den privaten Haushalt nicht ausreicht. Damit habe ich bis jetzt noch jede Zitrone, Limette, Orange und Grapefruit klein bekommen. OK, macht nicht viel her, wenn die aber kaputt geht, dann liefert Tupper kostenlosen Ersatz. Und wenn man, wie ich am Wochenende ein paar GĂ€ste hat, dann habe ich den Saft schon mal ein wenig vorgepresst. Oh weh, jetzt werde ich gefressen.

Ich habe am letzten Wochenende ein paar GĂ€ste gehabt. Dank dieser Webseite und Literatur in Form von gedruckter Hardware, habe ich die Bewirtung durchgefĂŒhrt. Mit ein paar Vorbereitungen war das auch recht leicht, was den BegrĂŒĂŸungsdrink anging. Aber dann, als dann die KartenwĂŒnsche kamen (ich hatte eine kleine Karte mit verfĂŒgbaren Drinks angefertigt), ja dann gings ab. Da kam ich richtig ins schwitzen - aber es hat Spaß gemacht und den GĂ€sten hat es geschmeckt.

Ansonsten: super Arbeit

Und vielen Dank, daß es diese Seite hier gibt!!

Viele GrĂŒĂŸe,
Michael
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crackone
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« Antworten #18 am: 22. April 2008, 15:29:46 »

Sehr gut, die Icecrusher habe ich vergessen.
Wird nachgereicht!

Vielen Dank fĂŒr Eure Anregungen, ihr helft mir, die Seite zu verbessern!
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« Antworten #19 am: 22. April 2008, 18:07:14 »


Im deutschen wird das V nur dann wie W gesprochen, wenn es aus einer Sprache entlehnt ist, in der es eben so gesprochen wird

Gebe dir prinzipiell Recht. Wodka kommt ja aus einer anderen Sprache und fĂŒr den Fall ist es dann gleich.
Mir ist aber keine Regel bekannt, die diese Verfahrensweise (also ein W zu nutzen, wenn eig. auch ein V ginge), erzwingt.
Das die Amis das mit V grundsĂ€tzlich schreiben ist wohl, ist letzendlich aber kein Argument gegen ein V im Deutschen (fĂŒr Wodka).

Wie du siehst, schreib ich Wodka mit W, teile also die Ansicht, aber sehe auf der anderen Seite keinen Sinn das andere fĂŒr falsch oder fĂŒr auschließlich nicht Deutsch zu erklĂ€ren.

Wenn da jemand ne gute Grammatik hat, immer her damit, wÀr mir aber neu.
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Gangsteraina
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« Antworten #20 am: 23. April 2008, 11:07:32 »

Klasse Arbeit Crackone !

Da ich mich nun gut 3 Monate mit dem Mixen beschĂ€ftige, weiß ich wie sich ein AnfĂ€nger fĂŒhlt. Dieser ganze Dschungel von ForumsbeitrĂ€gen hier kann einen ÄnfĂ€nger schonmal abschrecken da er nicht weiß wo er anfangen soll. Deswegen finde ich das AnfĂ€ngertutorial echt klasse.HĂ€tte da noch einen Vorschlag fĂŒr dich was du noch mit rein bringen könntest. Es ist glaube ich ganz gut wenn du ein paar wenige Cocktails auflistest die man mit deinem genannten Barstock mixen kann. NatĂŒrlich sagen jetzt viele es gibt doch den Virtuellen Barschrank. Aber ich finde das dieser etwas zu viele Rezepte beinhaltet fĂŒr einen der gerade seinen ersten Cocktail mixen will.Ich saß Stunden vor dieser Liste und klickte die verschiedensten Rezepte durch und wusste nicht womit ich anfangen soll oder welcher Cocktail ĂŒberhaupt gut ist, weil leider die wenigsten dort die Cocktails bewerten und man sich dann immer fragt ob dieser Cocktail ĂŒberhaupt schmeckt weil keiner was dazu geschrieben hat.Nunja genug geredet Grinsend !

Greetz
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« Antworten #21 am: 23. April 2008, 11:08:18 »

Mir ist aber keine Regel bekannt, die diese Verfahrensweise (also ein W zu nutzen, wenn eig. auch ein V ginge), erzwingt.

Eine solche Regel kenne ich auch nicht. Aber auch keinen Fall, wo auch ein V ginge.


Im deutschen wird das V nur dann wie W gesprochen, wenn es aus einer Sprache entlehnt ist, in der es eben so gesprochen wird

Wodka kommt ja aus einer anderen Sprache und fĂŒr den Fall ist es dann gleich.

Aber in der Sprache wird es ja gar nicht mit V geschrieben. Ich meine die Sprache bzw. Sprachen, aus denen das Wort stammt. Also russisch und polnisch. Oder?
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« Antworten #22 am: 23. April 2008, 11:17:31 »

Hi,
die ĂŒbersichtliche Cocktailliste werde ich anlegen, gute Idee!
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« Antworten #23 am: 23. April 2008, 15:01:24 »

Also einem Zeichen des Russischen Alphabets wird in der Wikipedia U,V, W und Y zugeordnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kyrillisches_Alphabet

Da dies eh nur phonetisch zugeordnet wird, wie schon geschrieben, bringt einen das eh nicht weiter.
Deswegen gibt es ja kein richtig oder falsch.

Nur Regeln, die mit Umsetzen nicht-deutscher Wörter zusammenhÀngen, und der allgemeinen Verwendung der lateinischen Buchstaben kann man versuchen eine "Lösung" zu finden.

Edit:

Das polnische Alphabet hat kein V, nur ein W.

Ich werd mal versuchen die Tage fachkundigen Rat einzuholen.
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 15:03:54 von hannibal-007 » Gespeichert
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« Antworten #24 am: 23. April 2008, 16:20:38 »

Da dies eh nur phonetisch zugeordnet wird, wie schon geschrieben, bringt einen das eh nicht weiter.

Stimmt. Diese Zuordnung bringt uns hier nicht weiter.

Weiter unten auf der Seite sind die zu den jeweiligen Sprachen gehörenden Tabellen. Unter Russisch findest Du die Buchstaben des russischen Alphabets und ihre Zuordnung ins deutsche.

Deswegen gibt es ja kein richtig oder falsch.

Das kommt auf die Aufgabenstellung an.

Es war hier nie die Rede davon, eine sprachunabhÀngige Transkription von kyrillischer in lateinische Schrift zu finden, sondern von der russischen in die deutsche Sprache.

PS: In meinem Duden wird ĂŒbrigens kein Vodka erwĂ€hnt, sondern nur Wodka.

PPS: Nur um Zweifel auszurÀumen: Die Zuordnung in dieser Tabelle (Russisch) ist korrekt, aber man muss sie verstehen. Das geht z.T. nur mit Sprachkenntnissen. Ich hatte eine intensive Sprachausbildung in Russisch.
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 16:41:43 von Tiefenrausch » Gespeichert

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« Antworten #25 am: 23. April 2008, 16:58:32 »

Melde mich auch nochmal zu dem Thema und fasse fĂŒr mich zusammen:

Es gibt zwei relevante östliche Wodka ProduktionslÀnder:
Polen und Russland (bzw Anrainer).
________________________________________________________________________
In Polen heisst das GetrÀnk "Wodka" mit W.
Da gibt es keine Diskussion.
________________________________________________________________________

In Russland schreibt man das GetrÀnk mit dem kyrillischen B.
Dieser Buchstabe wird "we" ausgesprochen. Das deutsche  Ă„quivalent ist das W.
Wodka ist somit die korrekte deutschsprachige Umsetzung des russischen Wortes.
DIE korrekte DEUTSCHSPRACHIGE Umsetzung.
www.russlandjournal.de/russisch/schrift-und-aussprache
www.russlandjournal.de/russisch/alphabet/
Das deutsche V wird meist wie ein F ausgesprochen wie in V-olksW-agen.   Zwinkernd
Das hat Tiefenrausch doch alles schön rausgearbeitet.
_______________________________________________________________________

NatĂŒrlich kann man auch "Vodka" schreiben.
So macht man es in England, USA, Frankreich, Spanien. Hier kommen drei Weltsprachen zusammen, die eine gewisse Dominanz innehaben.
Aber im Deutschen (und wir sprechen doch deutsch, oder?  Zwinkernd ) haben wir das Wort Wodka zur VerfĂŒgung und können uns somit die Schreibweise "V"odka sparen, die wir ja auch wie "W"odka aussprechen.
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 17:12:10 von Alchemyst » Gespeichert

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« Antworten #26 am: 23. April 2008, 22:06:13 »

...und im Endeffekt spielts eh keine Rolle, ob so oder so.
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« Antworten #27 am: 24. April 2008, 09:10:41 »

Eben:
Crackone gebĂŒhrt höchster Dank und Anerkennung fĂŒr die MĂŒhe und Arbeit die er hier macht.
Ob er Wodka oder Vodka schreibt ist völlig belanglos, jeder weiß was gemeint ist.
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« Antworten #28 am: 24. April 2008, 10:51:24 »

Zuallererst ein großes Lob an Crackone, dass er mit viel MĂŒhe und Hingabe diesen "Leitfaden" erstellt hat!
Allerdings möchte ich auch gerne meine Kritik miteinbringen, um uns hier weiterzubringen:
  • Du empfielst als Shaker einen Boston Shaker. Dabei spielt das Modell eigentlich kaum eine Rolle, am wichtigsten ist doch, dass derjenige mit dem Shaker gut zurecht kommt und er ihm gut in der Hand liegt. Wenn das nun ein dreiteiliger Shaker ist, dann ist das schließlich auch okay. Du hast mit deinem Beispiel natĂŒrlich recht, wenn derjenige viermal denselben Drink zubereiten will (und auch mehrere MixglĂ€ser besitzt), dann geht es etwas schneller. Bei einem AnfĂ€nger ist dieser Effekt aber wohl doch eher zu vernachlĂ€ssigen.
  • Teesieb. Schon Audiopulse wurde das von jemandem empfohlen. Dabei ist dieses erst bei ganz bestimmten Cocktails nötig; ob derjenige diese mixen möchte, weiß man aber ja nicht. Bei einem AngĂ€nger kann man aber getrost davon ausgehen, dass er keine solchen Cocktails mixen möchte.
  • StĂ¶ĂŸel. Naja, wenn man die paar Cocktails, bei denen man einen StĂ¶ĂŸel braucht, zubereiten will, braucht man ihn natĂŒrlich. Ansonsten ist er aber ziemlich unnötig.
  • Grenadine(-sirup). Mit deiner Empfehlung, dass der selbstgemachte Sirup der leckerste sei, magst du recht haben. Allerdings wird ein AnfĂ€nger kaum auf die Idee kommen, diesen selbst herzustellen.
Or allem aber wagre ich zu bezweifeln, dass Granatapfelsirup ein geeignetes Substitut fĂŒr Grenadinesirup ist. Ich denke, der Rezeptersteller hat sich etwas dabei gedacht, als er 'Grenadinesirup' verwendet hat und nicht 'Granatapfelsirup'.
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« Antworten #29 am: 24. April 2008, 13:02:34 »


  • Grenadine(-sirup)  ...
Or allem aber wagre ich zu bezweifeln, dass Granatapfelsirup ein geeignetes Substitut fĂŒr Grenadinesirup ist. Ich denke, der Rezeptersteller hat sich etwas dabei gedacht, als er 'Grenadinesirup' verwendet hat und nicht 'Granatapfelsirup'.
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Ich kann die Granatapfelsirupwahl begrĂŒnden.

Die beste Darstellung der Grenadine Misere finde ich im Bitters Blog. Stephan Berg schreibt:

"...Aber war diese ursprĂŒngliche Grenadine eigendlich das gleiche wie die Massenweise produzierten ZuckerwĂ€sser mit Himbeergeschmack die in heimischen Regalen zum Kauf locken?

Grenadine wurde aus GranatĂ€pfeln hergestellt und diente ursprĂŒnglich haupsĂ€chlich dazu einen Drink zu FĂ€rben und ihm eine gewisse Note zu verleihen, die mit normalem Zuckersirup nicht zu erreichen war.
Wie David Embury1953 schrieb:"...grenadine, is added either as a modifier or solely for color and for creating a faint, elusive, tantalizing flavor that makes a cocktail something different from the ordinary."

Die heutzutage angebotenen "Grenadine Sirupe" enthalten entweder ĂŒberhaupt keinen Granatapfelanteil oder wenn doch, dann in HomĂ€opatischen Mengen. Die Hersteller behaupten gern, der Granatapfelanteil in Ihren Produkten betrĂ€gt zwischen 15-30 %.

Die Konsumenten haben sich zusehens an den pappigsĂŒĂŸen Himbeerbrei gewöhnt und nur wenige haben jemals richtigen Granatapfelsirup probiert. Wir können an dieser Stelle nur eines dazu sagen: es schmeckt komplett anders und gibt den Drinks die von Anbeginn an danach verlangten eine ungekannte Tiefe und KomplexitĂ€t. ..."
http://bitters-blog.blogspot.com/2007/03/grenadine.html
s.a.:
http://bitters-blog.blogspot.com/2007/03/grenadine-finale.html
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