Cocktails & Dreams - Coole Drinks fŘr hei▀e Sommer
 

25. September 2020, 21:11:10 *
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Autor Thema: Welcher Bourbon?  (Gelesen 113876 mal)
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chamfered
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« Antworten #195 am: 05. Mai 2015, 19:33:29 »

Ich hab an anderer Stelle auch gerade die Aussage gelesen, dass es sich bei dem 'patiently aged' immer noch um 9 Jahre alten Bourbon handeln soll.. letzten Endes kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger ja auch nicht an, solange der Geschmack stimmt.. Meine aktuelle Flasche Booker's ist auch 'nur' 6 Jahre und zwei Monate, und schmeckt mir hervorragend.

W├Ąre auf jeden Fall Schade wenn die Qualit├Ąt leiden w├╝rde.. ich m├Âchte schon gerne einen der Beam Bourbons unter meinen Standards haben, der Beam-Style schmeckt mir schon ziemlich gut.. der Baker's ist preislich ja schon nochmal ein St├╝ck weg, und Booker's ist zwar mein pers├Ânlicher Favorit, allerdings ├╝berfordert der auch den Gro├čteil meiner G├Ąste.

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wizzard
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« Antworten #196 am: 05. Mai 2015, 20:03:39 »

.. letzten Endes kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger ja auch nicht an

Hmm, naja.
Wenn 9 Jahre drauf steht, muss halt nach "youngest drop" Prinzip auch alles was drin ist mindestens 9 Jahre gereift sein. Wenn's jetzt weggelassen wird, kann man anfangen, beim Blend etwas "freier" zu agieren. Beim Maker's Mark haben sie ja auch schon mal versucht, am Produkt zu schrauben...

K├╝rzlich hat der Highland Circle in N├╝rnberg einen interessanten Versuch gemacht, in dem sie alte Scotch Single Malt Abf├╝llungen und neue verglichen haben. Bei allen bis auf einen waren die neuen Abf├╝llungen schlechter.
Beim Scotch wird ja nun seit einiger Zeit auf Weglassen der Age-Statements gesetzt, vor allem auf Grund der anhaltend zu hohen Nachfrage. F├╝r die Qualit├Ąt scheint das nicht durchweg positiv gewesen sein, um mal wohlwollend zu formulieren.

Nun geht's wohl beim Bourbon los Zwinkernd
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chamfered
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« Antworten #197 am: 05. Mai 2015, 20:23:04 »

Stimmt nat├╝rlich.. durch die fehlende Altersangabe ist der Weg frei langsam aber stetig mit dem Alter runter zu gehen.. Das kann man ja auch so langsam machen, dass man als "Otto-Normal-Verbraucher" das von Flasche zu Flasche gar nicht mitbekommt.. Der Vergleich mit meiner alten Falsche ist nicht wirklich aussagekr├Ąftig, da diese schon ein paar Monate offen ist und sich dadurch sicher leicht ver├Ąndert hat, und beide neuen gleichzeitig aufmachen macht f├╝r mich auch wenig Sinn.. Hab ja schlie├člich auch noch andere Bourbon offen.
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wizzard
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« Antworten #198 am: 05. Mai 2015, 20:28:18 »

Wenn Du noch ne geschlossene von der alten Abf├╝llung hast, kannste die ja mal einmotten f├╝r einen sp├Ąteren Vergleich...
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chamfered
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« Antworten #199 am: 05. Mai 2015, 20:34:23 »

Ich werd mal die 'patiently aged' als erstes aufmachen.. wenn die aktuelle Flasche alle ist. Und wenn ich mein Bourbon Lager im Keller mit meinem tats├Ąchlichen Verbrauch vergleiche k├Ânnte die zweite Flasche wohl tats├Ąchlich ne Weile im Keller liegen..  Grinsend Kaufen geht irgendwie schneller als Trinken in letzter Zeit, und beim Bourbon juckt es mir immer wieder in den Fingern.. Mehr als sechs Flaschen will ich dann aber auch nicht gleichzeitig aufmachen..
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tikiwise
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« Antworten #200 am: 08. Mai 2015, 11:29:55 »

So nachdem ich es geschafft habe, mein Passwort wiederzufinden (neuer Account, der gleiche Typ) und das Thema Age Statement hochkocht.
In den USA sind folgende Flaschen vom EC12 aufgetaucht, wobei unklar ist, ob

a) das Age Statement nun auf der R├╝ckseite zu finden ist
b) das Age Statement verschwunden ist, aber das Alter (noch) gleich bleibt
c) der Whiskey sich ├Ąndert.
d) es ein Fehldruck des Etiketts ist.

Ich bin beim deutschen Importeur dran und melde mich sobald es etwas neues gibt.


« Letzte Änderung: 08. Mai 2015, 13:54:18 von tikiwise » Gespeichert

MixMeMax
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« Antworten #201 am: 08. Mai 2015, 12:47:23 »

Ich glaube nicht, dass man eine 12 einfach weglassen w├╝rde, wenn noch 12 drin ist :-(

Also mMn entweder eine g├Ąnzlich neue Abf├╝llung, zus├Ątzlich zum 12er, oder zuschlagender NAS-Wahn.
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viele Gr├╝├če
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Milchplus
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« Antworten #202 am: 08. Mai 2015, 17:19:01 »

Stimmt nat├╝rlich.. durch die fehlende Altersangabe ist der Weg frei langsam aber stetig mit dem Alter runter zu gehen.. Das kann man ja auch so langsam machen, dass man als "Otto-Normal-Verbraucher" das von Flasche zu Flasche gar nicht mitbekommt..

Etwas Ähnliches halte ich auch für die wahrscheinlichste Variante: Zuerst die Altersangabe entfernen, das Produkt aber für eine Weile vielleicht sogar noch identisch produzieren, um die Skeptiker zu beruhigen. Wenn die Meldungen um das neue Etikett vergessen sind, mischt man dann jüngere Whiskeys mit ein.

Ist ja auch alles v├Âllig legitim. Ab einem gewissen Ver├Ąnderungsgrad steigt man eben auf andere Produkte um. Dem Elijah k├Ânnte etwas weniger Holz sogar gut tun, der Knob Creek trifft mich da schon h├Ąrter - tolle Balance bisher.

@tikiwise: Willkommen zur├╝ck und danke f├╝r die Infos.
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Marler
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« Antworten #203 am: 08. Mai 2015, 20:01:30 »

Zustimmung an Michplus ( und nat├╝rlich ebenfalls Hallo an Tikiwise ;-) ).

So eine Ver├Ąnderung f├╝hrt man nicht ohne Hintergedanken durch und auf den normalen Konsumenten macht eine Altersangabe (m├Âglichst pr├Ąsent abgedruckt) sicherlich einen gr├Â├čeren Eindruck als "patiently aged". Bin gespannt, was da noch passiert.

Letztendlich eventuell schade um gute Produkte, aber der Markt ist gl├╝cklicherweise recht gro├č mit inzwischen gen├╝gend Alternativen ( erinnere mich gerade noch an die Maker's Mark Senkung/Nicht Senkung des Alkoholgehalts - da wurde ja auch schnell zur├╝ckgerudert :-D ).
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wizzard
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« Antworten #204 am: 08. Mai 2015, 20:23:42 »

Es k├Ânnte nat├╝rlich auch eine Konsolidierung der Marketingstrategie f├╝r das ganze Bourbon-Portfolio von Beam sein. Beim normalen White Label werben sie ja auch gerade explizit damit, dass er "doppelt so lange gereift ist, wie vorgeschrieben". Das ist nat├╝rlich nicht falsch. Ein Schelm wer vermutet, sie tun das eh, um zu vermeiden, ein Alter drauf schreiben zu m├╝ssen, was bei weniger als 4 Jahren ja nicht als Qualit├Ątsmerkmal denkt.
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« Antworten #205 am: 06. M?rz 2016, 13:01:59 »

In diesem Thread wurde fr├╝her h├Ąufig der Buffalo Trace empfohlen, den gibt es inzwischen aber nur noch mit 80 statt 90 Proof. Ist der trotzdem noch zu gebrauchen?
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The only time I ever said no to a drink was when I misunderstood the question.
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« Antworten #206 am: 06. M?rz 2016, 23:31:11 »

In diesem Thread wurde fr├╝her h├Ąufig der Buffalo Trace empfohlen, den gibt es inzwischen aber nur noch mit 80 statt 90 Proof. Ist der trotzdem noch zu gebrauchen?

Nein.

Der Buffalo Trace war mit 45% schon ein eher milder Bourbon. Mit 40% geht er v├Âllig unter. Mir w├╝rde aber auch ansonsten kein Bourbon mit 40% einfallen, bei dem sich der Kauf lohnt.

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chamfered
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« Antworten #207 am: 07. M?rz 2016, 19:36:21 »

Gibt den Buffalo Trace aber auch noch mit 45% zu kaufen, bei der Weinquelle in der Literflasche.

Whiskey mit 40% kauf ich mir mittlerweile garnicht mehr, das ist f├╝r mich ein echtes Ausschlusskriterium geworden.
« Letzte Änderung: 07. M?rz 2016, 19:38:54 von chamfered » Gespeichert
derechteLukas
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« Antworten #208 am: 10. M?rz 2016, 16:29:18 »

Hey, bin wieder mal auf der Suche nach einem neuen Mix-Bourbon.
Mein Standard Bourbon war der Elijahr Craig. Den m├Âchte ich aber nur noch f├╝r Juleps oder Old Fashioned's benutzen.
In meinem Getr├Ąnkeschr├Ąnkle verf├╝ge ich normalerweise immer ├╝ber ein h├Âherklassiges Produkt (preislich und geschmacklich) und eines, welches etwas g├╝nstiger ist. Der Grund daf├╝r ist, dass meine Freunde/innen nicht so gro├čen Wert auf Geschmacks-Nuancen legen und es mir zu Schade ist, eine Flasche Schnaps f├╝r 40ÔéČ/l am Abend zu vermixen (Bin noch Student  Zwinkernd ). Sprich heute suche ich einen g├╝nstigeren Mix-Bourbon.
Auch, wenn ihr jetzt sicherlich sagt, dass sind ja nur ein paar Euro Unterschied zum Elijah (41 ÔéČ/l), so schwanke ich trotzdem zwischen Evan Williams Bottled in Bond (32 ÔéČ/l), Makers Mark (32 ÔéČ/l) und Bulleit Bourbon (31 ÔéČ/l). Die Preise variieren nat├╝rlich von Shop zu Shop.
Im M. Taste-Forum war der Evan Williams an erster Stelle, gefolgt vom Makers Mark und anschlie├čend dem Bulleit Bourbon. Ich habe bisher von den drei Kandidaten nur den Makers Mark getestet, welcher f├╝r mich deutlich hinter dem Elijah Craig liegt. Der Vergleich zu anderen Bourbons fehlt mir.
Gemixt werden sollem mit dem Kandidaten vor allem Sours, Highballs und Punches. Also nix in die Richtung Old-Fashioned oder Vermouth-Drinks.
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« Antworten #209 am: 10. M?rz 2016, 16:36:55 »

Wenn du vor hast im Sour mit verschiedenen Sirups und/oder Bitters zu spielen, kann ich den Bulleit empfehlen. Dieser bietet eine sehr solide Basis und l├Ąsst dabei den anderen Zutaten genug Raum. Auch als Standard-Sour macht er sicherlich einen vern├╝nftigen Drink aber nat├╝rlich deutlich weniger aufregend als ein Elijah Craig.
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