Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

20. Februar 2020, 06:45:30 *
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Autor Thema: Welcher Bourbon?  (Gelesen 104657 mal)
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chamfered
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« Antworten #195 am: 05. Mai 2015, 19:33:29 »

Ich hab an anderer Stelle auch gerade die Aussage gelesen, dass es sich bei dem 'patiently aged' immer noch um 9 Jahre alten Bourbon handeln soll.. letzten Endes kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger ja auch nicht an, solange der Geschmack stimmt.. Meine aktuelle Flasche Booker's ist auch 'nur' 6 Jahre und zwei Monate, und schmeckt mir hervorragend.

Wäre auf jeden Fall Schade wenn die Qualität leiden würde.. ich möchte schon gerne einen der Beam Bourbons unter meinen Standards haben, der Beam-Style schmeckt mir schon ziemlich gut.. der Baker's ist preislich ja schon nochmal ein Stück weg, und Booker's ist zwar mein persönlicher Favorit, allerdings überfordert der auch den Großteil meiner Gäste.

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wizzard
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« Antworten #196 am: 05. Mai 2015, 20:03:39 »

.. letzten Endes kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger ja auch nicht an

Hmm, naja.
Wenn 9 Jahre drauf steht, muss halt nach "youngest drop" Prinzip auch alles was drin ist mindestens 9 Jahre gereift sein. Wenn's jetzt weggelassen wird, kann man anfangen, beim Blend etwas "freier" zu agieren. Beim Maker's Mark haben sie ja auch schon mal versucht, am Produkt zu schrauben...

KĂĽrzlich hat der Highland Circle in NĂĽrnberg einen interessanten Versuch gemacht, in dem sie alte Scotch Single Malt AbfĂĽllungen und neue verglichen haben. Bei allen bis auf einen waren die neuen AbfĂĽllungen schlechter.
Beim Scotch wird ja nun seit einiger Zeit auf Weglassen der Age-Statements gesetzt, vor allem auf Grund der anhaltend zu hohen Nachfrage. Für die Qualität scheint das nicht durchweg positiv gewesen sein, um mal wohlwollend zu formulieren.

Nun geht's wohl beim Bourbon los Zwinkernd
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chamfered
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« Antworten #197 am: 05. Mai 2015, 20:23:04 »

Stimmt natürlich.. durch die fehlende Altersangabe ist der Weg frei langsam aber stetig mit dem Alter runter zu gehen.. Das kann man ja auch so langsam machen, dass man als "Otto-Normal-Verbraucher" das von Flasche zu Flasche gar nicht mitbekommt.. Der Vergleich mit meiner alten Falsche ist nicht wirklich aussagekräftig, da diese schon ein paar Monate offen ist und sich dadurch sicher leicht verändert hat, und beide neuen gleichzeitig aufmachen macht für mich auch wenig Sinn.. Hab ja schließlich auch noch andere Bourbon offen.
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wizzard
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« Antworten #198 am: 05. Mai 2015, 20:28:18 »

Wenn Du noch ne geschlossene von der alten Abfüllung hast, kannste die ja mal einmotten für einen späteren Vergleich...
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chamfered
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« Antworten #199 am: 05. Mai 2015, 20:34:23 »

Ich werd mal die 'patiently aged' als erstes aufmachen.. wenn die aktuelle Flasche alle ist. Und wenn ich mein Bourbon Lager im Keller mit meinem tatsächlichen Verbrauch vergleiche könnte die zweite Flasche wohl tatsächlich ne Weile im Keller liegen..  Grinsend Kaufen geht irgendwie schneller als Trinken in letzter Zeit, und beim Bourbon juckt es mir immer wieder in den Fingern.. Mehr als sechs Flaschen will ich dann aber auch nicht gleichzeitig aufmachen..
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tikiwise
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« Antworten #200 am: 08. Mai 2015, 11:29:55 »

So nachdem ich es geschafft habe, mein Passwort wiederzufinden (neuer Account, der gleiche Typ) und das Thema Age Statement hochkocht.
In den USA sind folgende Flaschen vom EC12 aufgetaucht, wobei unklar ist, ob

a) das Age Statement nun auf der RĂĽckseite zu finden ist
b) das Age Statement verschwunden ist, aber das Alter (noch) gleich bleibt
c) der Whiskey sich ändert.
d) es ein Fehldruck des Etiketts ist.

Ich bin beim deutschen Importeur dran und melde mich sobald es etwas neues gibt.


« Letzte Änderung: 08. Mai 2015, 13:54:18 von tikiwise » Gespeichert

MixMeMax
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« Antworten #201 am: 08. Mai 2015, 12:47:23 »

Ich glaube nicht, dass man eine 12 einfach weglassen wĂĽrde, wenn noch 12 drin ist :-(

Also mMn entweder eine gänzlich neue Abfüllung, zusätzlich zum 12er, oder zuschlagender NAS-Wahn.
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viele GrĂĽĂźe
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« Antworten #202 am: 08. Mai 2015, 17:19:01 »

Stimmt natĂĽrlich.. durch die fehlende Altersangabe ist der Weg frei langsam aber stetig mit dem Alter runter zu gehen.. Das kann man ja auch so langsam machen, dass man als "Otto-Normal-Verbraucher" das von Flasche zu Flasche gar nicht mitbekommt..

Etwas Ă„hnliches halte ich auch fĂĽr die wahrscheinlichste Variante: Zuerst die Altersangabe entfernen, das Produkt aber fĂĽr eine Weile vielleicht sogar noch identisch produzieren, um die Skeptiker zu beruhigen. Wenn die Meldungen um das neue Etikett vergessen sind, mischt man dann jĂĽngere Whiskeys mit ein.

Ist ja auch alles völlig legitim. Ab einem gewissen Veränderungsgrad steigt man eben auf andere Produkte um. Dem Elijah könnte etwas weniger Holz sogar gut tun, der Knob Creek trifft mich da schon härter - tolle Balance bisher.

@tikiwise: Willkommen zurĂĽck und danke fĂĽr die Infos.
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« Antworten #203 am: 08. Mai 2015, 20:01:30 »

Zustimmung an Michplus ( und natĂĽrlich ebenfalls Hallo an Tikiwise ;-) ).

So eine Veränderung führt man nicht ohne Hintergedanken durch und auf den normalen Konsumenten macht eine Altersangabe (möglichst präsent abgedruckt) sicherlich einen größeren Eindruck als "patiently aged". Bin gespannt, was da noch passiert.

Letztendlich eventuell schade um gute Produkte, aber der Markt ist glĂĽcklicherweise recht groĂź mit inzwischen genĂĽgend Alternativen ( erinnere mich gerade noch an die Maker's Mark Senkung/Nicht Senkung des Alkoholgehalts - da wurde ja auch schnell zurĂĽckgerudert :-D ).
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wizzard
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« Antworten #204 am: 08. Mai 2015, 20:23:42 »

Es könnte natürlich auch eine Konsolidierung der Marketingstrategie für das ganze Bourbon-Portfolio von Beam sein. Beim normalen White Label werben sie ja auch gerade explizit damit, dass er "doppelt so lange gereift ist, wie vorgeschrieben". Das ist natürlich nicht falsch. Ein Schelm wer vermutet, sie tun das eh, um zu vermeiden, ein Alter drauf schreiben zu müssen, was bei weniger als 4 Jahren ja nicht als Qualitätsmerkmal denkt.
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« Antworten #205 am: 06. M?rz 2016, 13:01:59 »

In diesem Thread wurde früher häufig der Buffalo Trace empfohlen, den gibt es inzwischen aber nur noch mit 80 statt 90 Proof. Ist der trotzdem noch zu gebrauchen?
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Milchplus
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« Antworten #206 am: 06. M?rz 2016, 23:31:11 »

In diesem Thread wurde früher häufig der Buffalo Trace empfohlen, den gibt es inzwischen aber nur noch mit 80 statt 90 Proof. Ist der trotzdem noch zu gebrauchen?

Nein.

Der Buffalo Trace war mit 45% schon ein eher milder Bourbon. Mit 40% geht er völlig unter. Mir würde aber auch ansonsten kein Bourbon mit 40% einfallen, bei dem sich der Kauf lohnt.

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chamfered
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« Antworten #207 am: 07. M?rz 2016, 19:36:21 »

Gibt den Buffalo Trace aber auch noch mit 45% zu kaufen, bei der Weinquelle in der Literflasche.

Whiskey mit 40% kauf ich mir mittlerweile garnicht mehr, das ist fĂĽr mich ein echtes Ausschlusskriterium geworden.
« Letzte Änderung: 07. M?rz 2016, 19:38:54 von chamfered » Gespeichert
derechteLukas
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« Antworten #208 am: 10. M?rz 2016, 16:29:18 »

Hey, bin wieder mal auf der Suche nach einem neuen Mix-Bourbon.
Mein Standard Bourbon war der Elijahr Craig. Den möchte ich aber nur noch für Juleps oder Old Fashioned's benutzen.
In meinem Getränkeschränkle verfĂĽge ich normalerweise immer ĂĽber ein höherklassiges Produkt (preislich und geschmacklich) und eines, welches etwas gĂĽnstiger ist. Der Grund dafĂĽr ist, dass meine Freunde/innen nicht so groĂźen Wert auf Geschmacks-Nuancen legen und es mir zu Schade ist, eine Flasche Schnaps fĂĽr 40€/l am Abend zu vermixen (Bin noch Student  Zwinkernd ). Sprich heute suche ich einen gĂĽnstigeren Mix-Bourbon.
Auch, wenn ihr jetzt sicherlich sagt, dass sind ja nur ein paar Euro Unterschied zum Elijah (41 €/l), so schwanke ich trotzdem zwischen Evan Williams Bottled in Bond (32 €/l), Makers Mark (32 €/l) und Bulleit Bourbon (31 €/l). Die Preise variieren natürlich von Shop zu Shop.
Im M. Taste-Forum war der Evan Williams an erster Stelle, gefolgt vom Makers Mark und anschlieĂźend dem Bulleit Bourbon. Ich habe bisher von den drei Kandidaten nur den Makers Mark getestet, welcher fĂĽr mich deutlich hinter dem Elijah Craig liegt. Der Vergleich zu anderen Bourbons fehlt mir.
Gemixt werden sollem mit dem Kandidaten vor allem Sours, Highballs und Punches. Also nix in die Richtung Old-Fashioned oder Vermouth-Drinks.
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« Antworten #209 am: 10. M?rz 2016, 16:36:55 »

Wenn du vor hast im Sour mit verschiedenen Sirups und/oder Bitters zu spielen, kann ich den Bulleit empfehlen. Dieser bietet eine sehr solide Basis und lässt dabei den anderen Zutaten genug Raum. Auch als Standard-Sour macht er sicherlich einen vernünftigen Drink aber natürlich deutlich weniger aufregend als ein Elijah Craig.
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