Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

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Autor Thema: "Schwierige" Cocktails  (Gelesen 16567 mal)
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dadid123
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« Antworten #30 am: 06. Februar 2011, 22:13:06 »

Letztlich ist es wohl reine Wortklauberei, ob man Minze oder Zeste als Zutat oder "nur" als Deko bewertet. Unverzichtbar sind im jeweiligen Drink beide.

Ich denke auch, dass in manchen Fällen die Grenze zwischen Zutat und Deko fließend ist.
Es ist ist einfach schwer abzugrenzen.
Alles Essbare und/oder Riechbare ist letztlich Teil der Gesamtkomposition.
Ich neige dazu, es eher der Zutat zuzuordnen.

Bin ich absolut bei Dir, z. B. ein Bourbon Old Fashioned ohne Orangenzeste abgespritzt ist ein völlig anderer Drink, egal ob die Orangenzeste letztendlich im Drink landet oder nicht
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« Antworten #31 am: 09. Februar 2011, 20:55:38 »

Letztlich ist es wohl reine Wortklauberei, ob man Minze oder Zeste als Zutat oder "nur" als Deko bewertet. Unverzichtbar sind im jeweiligen Drink beide.

Ich denke auch, dass in manchen Fällen die Grenze zwischen Zutat und Deko fließend ist.
Es ist ist einfach schwer abzugrenzen.
Alles Essbare und/oder Riechbare ist letztlich Teil der Gesamtkomposition.
Ich neige dazu, es eher der Zutat zuzuordnen.

Bin ich absolut bei Dir, z. B. ein Bourbon Old Fashioned ohne Orangenzeste abgespritzt ist ein völlig anderer Drink, egal ob die Orangenzeste letztendlich im Drink landet oder nicht
Gilt mE auch fĂĽr die Minze im Mai Tai.
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« Antworten #32 am: 09. Februar 2011, 22:43:50 »

Letztlich ist es wohl reine Wortklauberei, ob man Minze oder Zeste als Zutat oder "nur" als Deko bewertet. Unverzichtbar sind im jeweiligen Drink beide.

Ich denke auch, dass in manchen Fällen die Grenze zwischen Zutat und Deko fließend ist.
Es ist ist einfach schwer abzugrenzen.
Alles Essbare und/oder Riechbare ist letztlich Teil der Gesamtkomposition.
Ich neige dazu, es eher der Zutat zuzuordnen.

Bin ich absolut bei Dir, z. B. ein Bourbon Old Fashioned ohne Orangenzeste abgespritzt ist ein völlig anderer Drink, egal ob die Orangenzeste letztendlich im Drink landet oder nicht
Gilt mE auch fĂĽr die Minze im Mai Tai.

Definitiv ja.
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« Antworten #33 am: 09. Februar 2011, 23:01:11 »

Finde ich nicht. Mit dem richtigen Rum kann ich auch gut darauf verzichten.
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« Antworten #34 am: 10. Februar 2011, 09:09:48 »

Finde ich nicht. Mit dem richtigen Rum kann ich auch gut darauf verzichten.

Sehe ich genauso.
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« Antworten #35 am: 10. Februar 2011, 09:24:36 »

Finde ich nicht. Mit dem richtigen Rum kann ich auch gut darauf verzichten.
Die Orangenzeste beim Manhattan unverzichtbare Zutat, die Minze im Mai Tai (oder im Julep...  Teuflisch) verzichtbare Deko - wo bleibt da die Logik?
« Letzte Änderung: 10. Februar 2011, 09:26:25 von Semyon » Gespeichert

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« Antworten #36 am: 10. Februar 2011, 09:26:55 »

Die Logik hat gegen meinen Geschmack keine Chance
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« Antworten #37 am: 10. Februar 2011, 09:34:31 »

Mai Tai und Julep sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.


Die Minze im Mai Tai liefert an einem Punkt der Getränkeoberfläche einen veränderten Duft.

Die ätherischen Öle der Zitronenzeste werden über die ganze Drinkoberfläche gesprüht. Gibt man sie in den Drink, verändert die Zeste auch noch den Geschmack der gesamten Flüssigkeitsmenge. Dazu ist ein Stängel Minze im Mai Tai nicht in der Lage - und da ist der Unterschied.

Am Ende des Tages bleibt es ja auch angenehmerweise mal wieder eine reine Geschmacksfrage...
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« Antworten #38 am: 10. Februar 2011, 09:34:50 »

Dass ein Mai Tai auch ohne Minze schmecken kann - klar! Aber hier ging es darum, ob Minze und Zeste gleichermaĂźen als Zutat einzuordnen sind, oder ob es einen Unterschied gibt zwischen der Minze im Mai Tai und der Zeste im Manhattan. Und da bleibe ich dabei: Egal, ob man Minze und/oder Zeste (oder Kirsche etc) als Deko oder als Zutat klassifiziert, sie beeinflussen stets die Textur und das Aroma eines Drinks und sind daher gleichermaĂźen wichtig.

Um nochmals auf den Martini zurĂĽckzukommen, weil die Diskussion dort ihren Anfang nahm, darf ich nur daran erinnern, dass ein Martini mit Silberzwiebel eben kein Martini, sondern ein Gibson ist...
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« Antworten #39 am: 10. Februar 2011, 09:35:46 »

Mai Tai und Julep sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
Das mit dem Julep war ja auch nicht ganz ernst gemeint (siehe Smiley)...
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« Antworten #40 am: 10. Februar 2011, 09:36:00 »

Eine Kirsche ist mE extrem weit entfernt von einer Zeste.
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« Antworten #41 am: 10. Februar 2011, 09:37:17 »

Eine Kirsche ist mE extrem weit entfernt von einer Zeste.
WofĂĽr macht man sich denn dann die MĂĽhe und legt sie in Maraschino ein?
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« Antworten #42 am: 10. Februar 2011, 09:52:51 »

Damit sie gut schmeckt. Eine Kirsche muss mE auch nicht im Drink sein, sie kann auch auf einem Spieß am Glasrand liegen. Zu meinem Manhattan eine leckere Kirsche - gern! Maraschino in meinem Manhattan muss ich nciht zwangsläufig haben.
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« Antworten #43 am: 10. Februar 2011, 10:11:50 »

Sehe ich auch so mit den Kirschen.

Geb mir gerne Mühe beim einlegen...um sie hinterher schön aus einem Schälchen zum Manhatten o.ä zu geniessen.
Bei der ganzen Whiskey, Wermuth, Bitter fuchserei möchte ich mir ja dann nicht den Drink durch Maraschino-Zucker-Gewürz Misch durchspülen lassen.
Dazu ist zu viel Zeit und Enthusiasmus in die Entstehung des 'perfekten' Drinks geflossen.
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« Antworten #44 am: 10. Februar 2011, 10:32:55 »

Gutes Beispiel, das zeigt, wie wenig zielführend die Einordnung in Deko/Zutat/Beilage ist. Wenn man die Kirsche nämlich erst nach dem Drink ist, wird eher ehe eine Art Beilage daraus. Ist man die Kirsche hingegen zwischendurch und trinkt danach einen Schluck, verändert sie definitiv auch das Geschmacksbild des Drinks (was freilich auch Cracker, Nüßchen, einfach jede Art von Snacks tun). Dann müßte man wieder von einer Zutat sprechen. Wie gesagt, Wortklauberei....

Aber darf man noch von einem Manhattan sprechen, wenn man auf die Kirsche und/oder Zeste völlig verzichtet? Klar, hat man in den 80ern so gemacht (da hat man auch auf Bitters verzichtet... Augen rollen). Man hat auch immer noch einen Mai Tai vor sich, wenn man die Minze weg lässt. Geht vielleicht als Notlösung, wenn man mal keine Minze im Haus hat. Aber im einen wie im anderen Fall fehlt halt einfach das entscheidende Etwas.

Bei der ganzen Diskussion wundere mich ehrlich gesagt ein bißchen, wieso ätherische Öle aus einer Zeste anders zu bewerten sein sollen als ätherische Öle aus einem Stängel Minze.
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