Das versuche ich zu vermeiden, indem in Wochen zwischen dem 1. und 2. Durchgang lasse.
Den Satz habe ich leider nicht ganz verstanden

. Du versuchst den Einfluss von Tagesform etc. durch welchen zeitlichen Abstand zu vermeiden?

Die Tagesform berĂŒcksichtige ich nicht - da ich in einer "Sitzung" den ganzen Test (mit sicher 8-10 mal probieren einer Probe) durchziehe, ist der Test zumindest in sich konsistent. Der Fehler, der durch die Tagesform zustandekommt, ist leichter zu verschmerzen als der, der durch die Konfusion entstehen wĂŒrde, testete ich an zwei Tagen.
Das hört sich ganz plausibel an und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Vorgehensweise fĂŒr den ein oder anderen funktioniert.
Ich glaube aber, dass ich so meine Schwierigkeiten damit hĂ€tte. In einem Durchgang ca. 10 Proben jeweils 8-10 mal zu probieren und möglichst noch genĂŒgend Zeit zwischen den einzelnen Proben zu lassen, damit sich Geruchs- und Geschmacksnerven wieder erholen können, dauert ziemlich lange. Ich glaube ich wĂ€re bei der letzten Probe lange nicht mehr so motiviert wie bei der ersten und wĂŒrde allein dadurch einen Fehler reinbekommen. Nicht zu vernachlĂ€ssigen die Menge an Alkohol, die man dabei zu sich nimmt (zumindest bei hochprozentigeren Stoffen, als Leichtgewicht macht sich der Alkohol bei mir relativ schnell bemerkbar

).
Machst du das immer so oder bezieht sich das nur auf das Cherry Brandy Tasting? Wieviel Zeit lÀsst du dir zwischen den Proben und wie lange dauert so eine Sitzung bei dir? Wieviel cl hochprozentiges verbrauchst du dabei? Schluckst du runter oder spuckst du aus?