Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

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Autor Thema: "Das ultimative Barbuch"oder "Cocktailian: Das Handbuch der Bar" als Anfänger?  (Gelesen 7780 mal)
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chris_saup
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« am: 15. August 2011, 23:12:01 »

Hallo Leute,
Ich bin noch ein ziemlicher Anfänger, was Cocktails angeht und möchte mir jetzt ein Buch zulegen, dass sämtliche Grundlagen der Barkunst möglichst anschaulich und für einen Neuling verständlich vermittelt.
Dabei sind mir die beiden oben genannten Bücher ins Auge gefallen.
Beide haben sowohl hier als auch bei Amazon sehr gute Rezessionen bekommen und scheinen also was zu taugen.
Nun aber zu meiner Frage: Welches der beiden Werke eignet sich eher als Einstieg?
Welches würdest ihr mir eher empfehlen?
Wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir ein paar Tipps hättet oder wenn ihr mir sagen könntet, was die beiden Bücher von einander unterscheidet bzw. was die Vor- oder Nachteile der Bücher sind.
Vielen Dank schon einmal im Voraus
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SipSailor
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« Antworten #1 am: 15. August 2011, 23:49:06 »

Nimm das Cocktailian. Es bietet rundherum die beste Einführung in die Kunst. Es gibt nichts vergleichbares. Das Ultimate Barbook hat eine einzigartige Warenkunde, alles andere kommt aber viel zu kurz.
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Milchplus
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« Antworten #2 am: 16. August 2011, 00:16:49 »

Ich empfehle ebenfalls den Cocktailian.

Das Buch ist zwar alles andere als fehlerlos, aber in der deutschsprachigen Fachliteratur der Stand der Dinge.
Das Ultimate Bar Book lohnt sich vor allem für die Warenkunde, die Rezepte dagegen sind veraltet (Manhattan mit Canadian etc.).
Der Cocktailian ist allerdings kein Lesebuch, das einen warm umarmt. Grundlegendes wird vermittelt, aber der Aufbau gleicht eher einem Nachschlagewerk.
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chris_saup
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« Antworten #3 am: 16. August 2011, 00:40:00 »

Erstmal vielen Dank euch beiden für die raschen Antworten.
Die Fragen, die ich mir jetzt stelle:
Ist für mich am Anfang die Warenkunde nicht wichtiger?
Die Rezepte kann ich mir ja auch hier anschauen.
(oder lieg ich damit komplett falsch?  Grinsend )
Und ist ein Nachschlagewerk als Einstieg ideal?
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Gimlet
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« Antworten #4 am: 16. August 2011, 00:46:20 »

Hallo Leute,
Ich bin noch ein ziemlicher Anfänger, was Cocktails angeht und möchte mir jetzt ein Buch zulegen, dass sämtliche Grundlagen der Barkunst möglichst anschaulich und für einen Neuling verständlich vermittelt.


Hi,

erst mal muß ich dir die Illusion rauben, daß es das ultimative Buch für Anfänger gibt - leider bis jetzt nicht. Folgende fünf Bücher solltest Du dir genauer anschauen, es kommt natürlich darauf an wohin die Reise führen soll. Außerdem wie neugierig bzw. wissbegierig du bist. Allerdings hat jedes Buch eben seine Stärken und Schwächen, deshalb wird eines allein nicht reichen. Sehr sehr viel kannst du darüber hinaus in diesem Forum lernen - vor allem Dinge die in keinem Buch stehen.

1. Das große Lehrbuch der Bar - Uwe Voigt
2. American Bar - Charles Schumann
3 The ultimate Barbook - André Dominé
4. Das Jahrhundert Mixbuch - Peter Roth
5. Cocktailian - Adam, Hasenbein, Heuser

Wenn ich von dem obigen Zitat ausgehe, kann es eigentlich nur die Nr. 1 sein. Es vermittelt dir ein breites Fundament an grundsätzlichen Barwissen. Allerdings ist es im Bereich Warenkunde eher bescheiden.

Nr. 2 ist ein wunderbares Buch was die Auswahl an Rezepten betrifft. Es ist die derzeit bestsortierte und benutzerfreundlichste Rezeptesammlung - alles immer meine Meinung. Du findest dort alle wichtigen Rezepte. Nachteil Schumann hat leider sehr viele Rezepte abgewandelt, so daß du nicht sicher sein kannst, ob es bei den Klassikern die anerkannten Orginalrezepte sind. Die Warenkunde ist  bescheiden. Der Rest den neugierige Anfänger auch wissen wollen, fehlt quasi auch z.B. Equipment, etc.

Nr. 3 was die Warenkunde betrifft, daß beste und anschaulichste der fünf. Natürlich auch aufgrund der vielen Bilder und des Umfangs/Formats. Diesbezüglich 100% empfehlenswert. Rezeptteil schwach.

Nr. 4 Ein schönes Buch, daß die Entwicklung des Cocktails sehr unterhaltsam aufbereitet. Sehr viele Rezepte mit (wahrscheinlich) Originalrezepturen was die einzelnen Zutaten betrifft. Warenkunde praktisch nicht vorhanden. Auch anderes Barwissen praktisch nicht.

Nr. 5 Ein schönes Buch. Leider schlecht gebunden. Meins wird nur noch durch die Schnürung zusammengehalten. Die Leute die dieses Buch realisiert haben, bringen auch die Zeitschrift Mixology heraus. Siehe Website. Die Rezepte orientieren sich an dem derzeitigen Klassik Trend. Das heißt in diesem Bereich zur Zeit das Beste, aber insgesamt gesehen eben mit einer beschränkten Auswahl. Von der Warenkunde her, das zweitbeste der Fünf. Der zweite Teil Rum erscheint im Oktober.


« Letzte Änderung: 16. August 2011, 01:00:40 von Gimlet » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 16. August 2011, 00:59:05 »


Die Fragen, die ich mir jetzt stelle:
Ist für mich am Anfang die Warenkunde nicht wichtiger?
Die Rezepte kann ich mir ja auch hier anschauen.
(oder lieg ich damit komplett falsch?  Grinsend )
Und ist ein Nachschlagewerk als Einstieg ideal?


Du hast vollkommen recht. Die Produkte, Herstellung und damit die Qualität beurteilen zu können  ist die Basis. Und die sollte stimmen. Wenn dich Kalkulation, Zähltechniken, Bartricks, Barausstattung, Flairbartending, Barausstattung, Kartengestaltung nicht so interessieren, dann gilt mein obiger Tip für Nr.1 nicht. Dann kauf dir lieber das ultimative.
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« Antworten #6 am: 16. August 2011, 07:06:05 »


1. Das große Lehrbuch der Bar - Uwe Voigt

[...]

Wenn ich von dem obigen Zitat ausgehe, kann es eigentlich nur die Nr. 1 sein. Es vermittelt dir ein breites Fundament an grundsätzlichen Barwissen. Allerdings ist es im Bereich Warenkunde eher bescheiden.


Hier muss ich vehement widersprechen. Meines Erachtens ein Buch, das man nicht braucht, das teuer ist, das einen veralteten Standard vermittelt und Bananendelfine schnitzen lässt, statt einen Manhattan mit Rye zu servieren.
Des Weiteren geht es viel um das Berufsfeld Bar. Kalkulationen und Co. Außerdem wird auch völlig konzept-unabhängig empfohlen, eine Barkarte mit ca. 80 Drinks zu machen usw..... Ich kann das Buch wirklich gar nicht empfehlen. Cocktailian wäre meine Wahl.
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Messen, mischen, rühren wird zum ... führen


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« Antworten #7 am: 16. August 2011, 09:16:34 »

100%ige Zustimmung.
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Ein Drink ist kein willkürliches Zusammenschütten von beliebigen Zutaten. In einem Drink steckt sehr viel mehr Kulturgut als in einem bloßen Getränk  [Gonçalo de Sousa Monteiro]   -   "Got Ice?" Because a cocktail without ice is just warm booze with juice!
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« Antworten #8 am: 16. August 2011, 10:42:16 »

Ist für mich am Anfang die Warenkunde nicht wichtiger?

Nein, Warenkunde allein genügt nicht. Du brauchst beides, Warenkunde und grundlegendes Barwissen.

Die Rezepte kann ich mir ja auch hier anschauen.

Richtig.

Und ist ein Nachschlagewerk als Einstieg ideal?

Das Cocktailian ist mehr als nur ein reines Nachschlagewerk.

3 The ultimate Barbook - André Dominé [...] was die Warenkunde betrifft, daß beste und anschaulichste der fünf. Natürlich auch aufgrund der vielen Bilder und des Umfangs/Formats. Diesbezüglich 100% empfehlenswert.

Nein, 100% würde ich auch der Warenkunde nicht geben. Dazu gibt es, trotz des Formats, zu große Lücken. So wird Pisco z.B. gar nicht erwähnt, aber auch bei anderen Spirituosen wie z.B. Rum oder Tequila bleiben viele Fragen offen.

Nr. 5 Ein schönes Buch. Leider schlecht gebunden. Meins wird nur noch durch die Schnürung zusammengehalten.

Das scheint nur einen Teil der Auflage zu betreffen. Die Herausgeber haben bereits kostenlosen Umtausch der fehlerhaft gebundenen Exemplare angeboten, wenn Du das nicht nutzt, Dein Problem.
« Letzte Änderung: 16. August 2011, 10:52:59 von Tiefenrausch » Gespeichert

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chris_saup
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« Antworten #9 am: 16. August 2011, 10:51:28 »

Wow, vielen Dank euch allen.
Hab niemals mit so vielen Antworten in so kurzer Zeit gerechnet.
Ich glaube, nach allem was ich hier an Antworten bekommen habe, werde ich mir den Cocktailian kaufen,
Scheint das aktuellste Werk zu sein und keiner von euch hat sich dagegen ausgesprochen.
Also erstmal vielen Dank für eure Hilfe =)
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« Antworten #10 am: 16. August 2011, 11:27:48 »


Die Rezepte kann ich mir ja auch hier anschauen.
(oder lieg ich damit komplett falsch?  Grinsend )


ACHTUNG: Ja hier im Forum kannst du dir wie Tiefenrausch bereits sagte die Rezepturen holen. Allerdings auf keinen Fall aus der vermüllten Rezeptdatenbank. Ganz wichtig: Ignorier die Rezeptdatenbank. Ja, es stehen auch sehr gute Rezepte drin, aber das Risiko als Anfänger in die Scheiße zu greifen ist sehr groß.

Ich habe cocktailtechnisch auf 2 Sachen ordentlich Wut. Auf das Buch von Franz Brandl 1000 Cocktails mit und ohne Alk, sowie auf die Rezeptdatenbank dieses Forums. Beide zusammen haben mich weit mehr als 1 Jahr in meiner Entwicklung aufgehalten. Die Rezepturen sind teilweises schnödes Zusammenkippen ohne Verstand, süßes Saftgepansche mit 1000 Fruchtsirups, Sahne und verwässertem Eis.

Im Endeffekt wirst du dann noch dazu verleitet viele unnötige Spirituosen, Likör und Sirups zu kaufen, welche teilweise heute noch bei mir rumstehen.

Ich hoffe ich war deutlich genug.  Zwinkernd
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« Antworten #11 am: 16. August 2011, 11:45:58 »


Ich habe cocktailtechnisch auf 2 Sachen ordentlich Wut. Auf das Buch von Franz Brandl 1000 Cocktails mit und ohne Alk, sowie auf die Rezeptdatenbank dieses Forums. Beide zusammen haben mich weit mehr als 1 Jahr in meiner Entwicklung aufgehalten. Die Rezepturen sind teilweises schnödes Zusammenkippen ohne Verstand, süßes Saftgepansche mit 1000 Fruchtsirups, Sahne und verwässertem Eis.


Die beiden Sachen haben dich in deiner Entwicklung aufgehalten?? Wie ist das denn bitte zu verstehen? Jeder macht seine Entwicklung durch. Man verändert sich, das Wissen, den Geschmack. Aber aufhalten kann man sich nur selbst, wenn man nicht umschwenkt auf andere Dinge, die einem mehr zusagen.
Und weder im Brandl noch in der DB habe ich von der Empfehlung gelesen, verwässertes Eis zu nutzen.

Jeder mag die Rezepturen ausprobieren, diei hm zusagen könnten. Aber von Wut darauf, dass zwei Hilfestellungen einen in der Entwicklung aufgehalten haben ist mE lächerlich.
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« Antworten #12 am: 16. August 2011, 12:14:09 »

Zitat
Und weder im Brandl noch in der DB habe ich von der Empfehlung gelesen, verwässertes Eis zu nutzen.

siehe: Franz Brandl: Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol. München, 2009. Seite 13.

Unter "Eiswürfel" schreibt er, dass Eiswürfel nicht zu kalt sein sollten, ca. 0°C haben sollten, da sonst durch fehlendes Schmelzwasser kein Kühleffekt erzielt werden würde.

Und ich würde Drum Drum in Bezug auf Brandl schon zustimmen: das Buch kommt wie der Weisheit letzter Schluss daher, vermittelt den Eindruck, dass mit diesem Wissen alles erreicht sei. Kein Wort darüber, dass dieses Buch zwar dem Maßstab einer durchschnittlichen Cocktail Bar entspricht, jedoch höhere Barkultur nicht tangiert. Die Aussage ist: billiges Zeug war gestern, Bacardi ist heute. Du hast dich durchgerungen statt 5 Euro für eine Spirituose 10 euro auszugeben? Herzlichen Glückwunsch und Willkommen im Cocktail-Olymp!

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« Antworten #13 am: 16. August 2011, 12:22:52 »


Die Rezepte kann ich mir ja auch hier anschauen.
(oder lieg ich damit komplett falsch?  Grinsend )


Allerdings auf keinen Fall aus der vermüllten Rezeptdatenbank. Ganz wichtig: Ignorier die Rezeptdatenbank. Ja, es stehen auch sehr gute Rezepte drin, aber das Risiko als Anfänger in die Scheiße zu greifen ist sehr groß.

Ich habe cocktailtechnisch auf 2 Sachen ordentlich Wut. Auf das Buch von Franz Brandl 1000 Cocktails mit und ohne Alk, sowie auf die Rezeptdatenbank dieses Forums. Beide zusammen haben mich weit mehr als 1 Jahr in meiner Entwicklung aufgehalten. Die Rezepturen sind teilweises schnödes Zusammenkippen ohne Verstand, süßes Saftgepansche mit 1000 Fruchtsirups, Sahne und verwässertem Eis.
Ich hoffe ich war deutlich genug.  Zwinkernd

Also hier muss ich wiedersprechen :
Das mit der vermüllten Rezeptdatenbank kann ich nicht so stehen Lassen
Wir  haben fast 2400 Rezepte drin stehen Ich gebe ja auch zu das viele Rezepte nicht sein müssen.
Aaaaaaaaaber: wir haben auch "sehr gute Rezepte in der Datenbank"  das sind nicht nur einige sondern eine ganze Menge
Es stehen ca. 200 Hochklassige Rezepte in der Datenbank
schau einfach mal nach bei: "Empfehlungen der Redaktion"  Dort wirst du mit Sicherheit sehr Gute Drinks finden

@ drum-drum

Du kannst nich einfach sagen das dich das um "1 Jahr in meiner Entwicklung aufgehalten" hat
Woher wolltest du den wissen ob dir die Süßen Drinks schlechter schmecken als die Herben sauren Drinks Heute ?
Das finde ich etwas überzogen
Jeder entwickelt sich anders, bei dir eben etwas schneller bei einem anderen etwas langsamer.

@ chris_saup
lass dich nicht zu sehr täuschen probiere das was dir zusagt und entwickle dein Geschmack langsam weiter.
Wer heute anfängt mit Cocktails dem wird mit ziemlich großer Sicherheit kein Manhatten oder Martini Schmecken
Ich wünsche dir aber viel spaß beim testen und mixen

Gruß com.....
 
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Zitat:
Selbst ein Kopfschuss wäre während dieser Arbeit eine willkommene Abwechslung
(Daniel Craig Britischer Schauspieler)
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« Antworten #14 am: 16. August 2011, 12:27:53 »

Ich bin eben fälschlicher Weise davon ausgegangen, dass das genannte Buch von Brandl, sowie die hiesige Rezeptdatenbank das Non-Plus-Ultra darstellen. Ich habe das allerdings als den vollen Umfang der gesamten Cocktailwelt aufgefasst. Ziemlich naiv, was?

Das mit dem verwässertem Eis steht im Brandl. Ich habe dazu damals auch hier einen Thread dazu gestartet:
http://www.cocktaildreams.de/smf/index.php?topic=5749.0

Du hast auch damals korrekt darauf geantwortet und kaltes Eis als besseres Eis angesehen.

Als ich dann mal gerafft habe, dass es noch viel mehr Informationsquellen für Cocktailwissen und Rezepte gibt: wirklich gute Cocktailbücher (vor allem englischsprachige), dieses Forum, irgendwann kamen auch die zahlreichen Blogs usw, da war ich etwas wütend. Aber hätte ich eher sagen sollen, dass ich wütend auf mich war, dass ich diese 2 Informationsquellen, wovon eine hier auch schon mal als die Bibel genannt wurde, nicht bereits früher abgestoßen habe.

So macht halt jeder seine Erfahrungen. Erlebt große Fortschritte, hat Gedankenblitze und "Erleuchtungen", genauso wieso wie Misserfolge und Rückschläge. Nur ich habe meiner Ansicht nach zu lange auf der gleichen Stelle getrampelt.

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