Bezüglich der Rums: was schmeckte dir denn bisher? Und wieviel möchtest du ausgeben?
Das Problem mit dem Rum ist, dass ich in meiner letzten Hausbar recht verwöhnt von einer annehmbaren Auswahl war. Und die meisten würde ich sofort wieder kaufen. Nur muss ich mich halt diesmal auf wenige beschränken. In den Sinn kommen mir spontan:
Smith & Cross
Rum Fire (ist nochimmer nicht im regulären Handel, oder?)
Plantation - Trinidat & Tobago
Appleton Serie
New Grove Plantation
Blue Bay
Wray Nephew
Clement VSOP
Angostura 1919
Old Monk
...
Die Frage ist letztlich, was ich damit mixen will:
Mai Tai, Ranglum, Royalbermudayachtclubcocktail, Zombie und des gleichen sprengen meines erachtens eine 10 Flaschen Bar.
Daiquiri und Mojito habe ich in der Vergangenheit eher für meine Gäste als für mich selber gemixt.
Ti Punch wäre eine Überlegung wert.
Dark & Stormy brauch ich nicht unbedingt.
Hot Buttered Rum hatte ich diesen Winter schon.
Rum Old Fashioned muss definitiv machbar sein.
Ich find die Auswahl gut.
St. Germain und Maraschino vil noch.
Ansonsten: Rum, Rum und Rum.
Über St. Germain und Maraschino habe ich auch schon nachgedacht. Ist aber das selbe Leiden, wie mit Chatreuse Verte. Die meisten Cocktails die solche Liköre verlangen Arten in ihrer Komplexität gleich wieder aus und sprengen erneut die Bar.
Aber zumindest Chatreuse Verte und Maraschino eröffnenmir kombiniert mit Gin und Vermouth ein paar mir sehr gefällige Cocktails.
Ich hatte zwei Jahre keine Möglichkeit in meiner Unterkunft in der Studienzeit zu mixen.
Ich habe mich einfach auf gute Longdrinks fokusiert. Nehmen wenig Platz weg, benötigen keine schwerwiegenden Investitionen.
Vielleicht wäre das auch eine Mglichkeit für dich. Speziell bei einem Jahr.
Danke für den Tipp, aber ich fürchte, dass ist für mich keine Alternative für ein ganzes Jahr.
Beim Bourbon würde ich beim Maker's Mark bleiben, der ist in meinen Augen der beste Allrounder für die meisten Bourbon Cocktails und für die meisten Geschmäcker in meinem Bekanntenkreis. Der Elijah Craig ist da schon wieder spezieller, und dann beginnt die Diskussion "Elijah Craig? dann eher Buffalo Trace - nein Knob Creek oder vielleicht Woodford Reserve? oder wie war das nochmal mit dem Jack Daniels Silver Select? ..."
Ich sehe, es ist mal wieder ein Old Fashioned Tasting mit unterschiedlichen Whiskeys fällig

Da ich das vergangene Jahr großen gefallen am Elijah Craig gefunden habe und ihn deutlich mehr zu schätzen weiß als einen Maker's Mark, wird es bei Elijah Craig bleiben. Müssen meine Gäste halt leiden, wenn es nicht der perfekte Bourbon zum Cocktail ist.
st. germain ist kein muss...einige bars entscheiden sich bewusst gegen st. germain...weil es halt zu mainstream und zu sehr "jeder muss es benutzen" ist.
Du meinst, wie diese Imbissbuden, die keinen Ketchup zu ihren Würstchen servieren, weil Ketchup zu mainstream ist?
