Cocktails & Dreams - Coole Drinks für heiße Sommer
 

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Autor Thema: Was gibts bei Tequila zu beachten?  (Gelesen 28580 mal)
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nahemoth
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« am: 08. Mai 2013, 19:32:50 »

Hallo,

Ich bin recht neu im Cocktails mixen und mein Barstock ist noch recht klein. Ich wĂŒrde ih jetzt gerne um Tequila erweitern um Cocktails wie z.B. den Magerita oder Long Island Icetea mixen zu können.

Was gibts denn bei Tequilas zu beachten? Habt Ihr da auch Empfehlungen fĂŒr Einsteiger?

Danke!
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drum-drum
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« Antworten #1 am: 08. Mai 2013, 20:42:11 »

Eines vorweg: LIIT und Margarita sind mit die schlechtesten Cocktails die du austesten kannst.

Beim LIIT kannst du noch den besten Tequila reinschĂŒtten, es wird nach Gepansche schmecken. Wobei es Leute geben soll, welche diesen sinnlosen Mix aus verschiedenen Spirituosen mögen.

Die Margarita hat eine Rezeptur wie sie theoretisch nicht funktionieren kann. Es verhÀlt sich dabei wie beim Martini, ungewöhnliche Rezeptur und nicht jeder mag es. Wobei die Margarita halt extrem gepuscht worden ist durch Film und Fernsehn.

Mein Tipp: Lass die Cocktails erstmal links liegen!


Zum Tequila: Achte darauf, dass es 100% Agaventequila ist. Ansonsten genĂŒgt fĂŒr den Start ein billiger.
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crackone
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« Antworten #2 am: 08. Mai 2013, 21:07:23 »


Die Margarita hat eine Rezeptur wie sie theoretisch nicht funktionieren kann.

Wieso?
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drum-drum
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« Antworten #3 am: 08. Mai 2013, 21:13:28 »


Die Margarita hat eine Rezeptur wie sie theoretisch nicht funktionieren kann.

Wieso?

Weil dem Zitronensaft nicht genĂŒgend SĂŒĂŸe entgegengesetzt wird. Meines Erachtens ist eine Margarita deutlich auf der sauren Seite, was der Devise nach einem ausgeglichenen SĂŒĂŸ-Sauer VerhĂ€ltnis widerspricht.
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dadid123
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« Antworten #4 am: 08. Mai 2013, 21:57:59 »


Die Margarita hat eine Rezeptur wie sie theoretisch nicht funktionieren kann.

Wieso?

Weil dem Zitronensaft nicht genĂŒgend SĂŒĂŸe entgegengesetzt wird. Meines Erachtens ist eine Margarita deutlich auf der sauren Seite, was der Devise nach einem ausgeglichenen SĂŒĂŸ-Sauer VerhĂ€ltnis widerspricht.

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crackone
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« Antworten #5 am: 09. Mai 2013, 06:26:34 »

Die Margarita ist kein Sour. Sie ist ein sÀuerlicher Tequila-Drink und funktioniert somit ganz wunderbar.
Nicht jeder Drink muss ein ausbalanciertes VerhĂ€ltnis zwischen SĂŒĂŸe und SĂ€ure haben. Analog Aviation oder Sidecar. Das sind alles keine Sours und sie sind alle auf der frischen Seite.
Und in eine Margarita sollte Limettensaft Zwinkernd
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Freshman
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« Antworten #6 am: 09. Mai 2013, 07:41:02 »

Das hĂ€ufigste Problem liegt meine Meinung nach darin, dass oft der falsche Orangenlikör verwendet wird. Cointreau ist viel zu dominant ab einer Dosierung wo die SĂŒsskraft ausreicht. Daher nehme ich MB Orange Curacao (den PF habe ich noch nicht Zwinkernd)

Daher volles 'Ding' fĂŒr crackone!
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realCOTO
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« Antworten #7 am: 09. Mai 2013, 08:27:20 »

Die Margarita ist kein Sour.

Ganz klar eine Crusta...

... oder doch "basically an Old Faishoned"?
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drum-drum
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« Antworten #8 am: 09. Mai 2013, 19:56:09 »

Die Margarita ist kein Sour. ...

Ich möchte dem widersprechen. Meines Erachtens ist die Margarita ein Sour, genau genommen ein New Orleans Sour.

Aber zusammenfassend sollte der Fragesteller... wenn er sich doch an die Margarita herantrauen will... den Drink in etwa folgendermaßen machen:

Margarita
4cl Tequila
2cl Marie Brizard Orange Curacao
2cl frischer Limettensaft

So in etwa. MengenverhĂ€ltnisse  von mir nicht getestet.
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crackone
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« Antworten #9 am: 09. Mai 2013, 20:05:55 »

Die Margarita ist kein Sour. ...

Ich möchte dem widersprechen. Meines Erachtens ist die Margarita ein Sour, genau genommen ein New Orleans Sour.


Ja. Und dementsprechend kein Drink, der nach absoluter SĂŒĂŸe-SĂ€ure-Balance sucht.
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Marler
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« Antworten #10 am: 09. Mai 2013, 20:31:21 »

Zu der SĂŒĂŸ-Sauer-Diskussion stimme ich crackone bei. Vor mir stehen gerade zwei Margaritas, einmal mit Cointreau, einmal mit Pierre Ferrand Orange Curacao. Beide deutlich auf der sauren Seite - und es schmeckt trotzdem. Smiley

Ob es nun ein New Orleans Sour (die Kategorie wurde doch von Gary Regan "gefunden"?) oder ein Daisy ist, scheint mir Ansichtssache zu sein. GemĂ€ĂŸ "Imbibe!" und "The Fine Art of Mixing Drinks" wird er als Daisy eingeordnet, welcher die historischen Wurzeln in einem modifizierten Sour besitzt. Vergleichbar mit dem in "The Joy of Mixology" beschriebenen New Orleans Sour. Ein Cocktail - zwei Gattungsbezeichnungen?

Cointreau ist fĂŒr mich eine Ă€hnliche Spirituose wie Luxardo Maraschinolikör, mit der Zeit lernt man den Geschmack immer mehr zu schĂ€tzen. Im direkten Vergleich wĂŒrde ich der Margarita mit Pierre Ferrand aber den Vorzug geben, die Orange ist harmonischer und etwas dezenter eingebunden, der Tequila sticht hervor. Mit Cointreau ergibt sich ein deutlich orangenlastiger Cocktail, welcher jedoch keineswegs schlecht ist.

Angelehnt an das Cocktailian-Rezept 6/2/2 mit Aha Blanco gemixt. Wobei einige Rezepte auch mehr Triple Sec als Limettensaft vorschlagen.

Edit: Richtig, es ging ja um Empfehlungen. 100 % Agave sind Pflicht, typisch ist ein Blanco-Tequila fĂŒr die Margarita. Reposado schmeckt mir gelegentlich aber auch gut. GĂŒnstig und brauchbar sind die Produkte von El Jimador (z.B. Blanco). Topanita ist preiswert, aber bisher scheint es keine Erfahrungen im Forum dazu zu geben. Calle 23 besitzt aufgrund der 0.5l-Flaschen einen gĂŒnstigen Anschaffungspreis. Höherwertiger und besser wird es beispielsweise mit den Produkten von 1921, Aha oder Amate. Die aktuelleren BeitrĂ€ge in diesem Thread könnten weiterhin hilfreich sein. Zwinkernd
« Letzte Änderung: 09. Mai 2013, 21:52:27 von Marler » Gespeichert

C.Ocktail
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« Antworten #11 am: 09. Mai 2013, 20:55:07 »

Die Margarita ist kein Sour. ...

Ich möchte dem widersprechen. Meines Erachtens ist die Margarita ein Sour, genau genommen ein New Orleans Sour.

Aber zusammenfassend sollte der Fragesteller... wenn er sich doch an die Margarita herantrauen will... den Drink in etwa folgendermaßen machen:

Margarita
4cl Tequila
2cl Marie Brizard Orange Curacao
2cl frischer Limettensaft

So in etwa. MengenverhĂ€ltnisse  von mir nicht getestet.

Dieser Zwang zur Kategorisierung scheint hier im Forum Freunde gefunden zu haben - was fĂŒr ein Verlust an Barkultur.

WĂŒrde man die geschĂ€tzten Autoren des Cocktailpodcastes nicht so wertschĂ€tzen, gehörten Sie fĂŒr die unterirdischen Folgen eben jener zwanghaften Kategorisierung "vom Hof gejagt"...  Grinsend

Eine Margarita ist kein Sour - es ist eine Margarita - und eignet sicher hervorragend zum Testen von Tequila QualitÀten.

Und wo wir schon beim Thema sind - ein Daiquiri ist KEIN  Rum Sour!  Cool

Gruß

C.Ocktail
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« Antworten #12 am: 09. Mai 2013, 21:09:27 »

...Und wo wir schon beim Thema sind - ein Daiquiri ist KEIN  Rum Sour!  Cool...

das musst du mir aber jetzt im Detail erklĂ€ren  Grinsend
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guennik
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« Antworten #13 am: 09. Mai 2013, 21:31:57 »

Sour oder nicht, ein Margarita kann sehr lecker sein.

Ich bin aber kein Tequilla-Experte, deshalb können andere die eigentliche Frage des Threaderstellers bestimmt besser beantworten.
100% Agave sollten es schon sein. In meinen Anfangstagen galt der Sauza Hornitos als guter Einsteiger-Tequilla.
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« Antworten #14 am: 09. Mai 2013, 21:59:01 »

In meinen Anfangstagen galt der Sauza Hornitos als guter Einsteiger-Tequilla.

Über 1000 Posts, hmh, schon ein Weilchen her und damit ĂŒberholt. Ich wĂŒrde den Calle 23 aus obigen GrĂŒnden empfehlen Grinsend
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