Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

18. August 2019, 17:57:39 *
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Autor Thema: Cocktailabend für 200 Gäste  (Gelesen 22969 mal)
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KingPink
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In vino veritas


« am: 07. Mai 2014, 14:00:24 »

Hallo zusammen,

ich wurde gefragt, ob ich bei einer Silberhochzeit mit ca. 200 Gästen Cocktails mixen würde.
Jetzt möchte ich ein vernünftiges Konzept für diesen Abend ausarbeiten.

Die Feier findet im August in einer großen Reithalle statt.
Publikum eher ländlich und feiert gerne. Bier-, Wein- und Longdrink-Trinker.

Ein Tresen wird mir gebaut mit allem was ich brauche.
Ich sehe das Ganze als große Chance mich zu vermarkten.
Mir würde es großen Spaß machen ab und an mal so einen Abend mit Cocktails zu begleiten.

Ich habe für so eine Anzahl an Gästen keinerlei Erfahrungswerte.

Fragen die sich mir stellen:
- Wie viele Personen trinken Cocktails?
-> Ich tippe auf 100 Leute, die mindestens einen Cocktail trinken.

- Wie viele Cocktails sollte man anbieten?
-> ca. 4-5 Cocktails sollten angemessen sein.

- Welche Cocktails sollte man anbieten?
-> Die Cocktails sollten zügig zubereitet werden können. 5 Cocktails, die alle geshaked werden müssen, könnten mir das Genick brechen, wenn eine hohe Nachfrage besteht.
Ich dachte an: Sloppy Joe's Mojito, Gin Basil Highball, Pina Colada + ein - zwei Sour (Williams, Amaretto, Whiskey)

- Stundenlohn oder Stückpreis?
-> Ich tendiere zum Stundenlohn, falls Cocktails gar nicht angenommen werden. Nur wie hoch?

- Stell ich die Spirituosen oder soll der Gastgeber alles einkaufen?
-> Am liebsten wäre es mir, wenn der Gastgeber die Flaschen kauft. Auf Kommission wird es bestimmt schwierig.


Würd mich freuen, wenn wir etwas Brainstorming betreiben könnten.
Auch wenn hier viele, so wie ich, nicht aus der Gastronomie kommen.

Danke schon mal!
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meoled
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« Antworten #1 am: 07. Mai 2014, 18:04:01 »

Ich weiß nicht, ob es so schwierig ist auf Kommission einzukaufen. Bei meinem Getränkehändler ist das auch für Private möglich. Ich glaube mit 3% Abschlag, auf die Sachen die man zurückgibt.


MfG
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KingPink
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« Antworten #2 am: 07. Mai 2014, 18:42:48 »

Ich weiß nicht, ob es so schwierig ist auf Kommission einzukaufen. Bei meinem Getränkehändler ist das auch für Private möglich. Ich glaube mit 3% Abschlag, auf die Sachen die man zurückgibt.


MfG

Ich dachte dabei eher daran, dass meine 08/15 Getränkehändler vor Ort nicht die Spirituosen vorrätig haben, die ich gerne verwenden möchte. Wenn ich diese dann zurückgebe, werden Sie die sicherlich nicht los.
Daher muss ich ziemlich gut kalkulieren, was mir im Moment noch utopisch erscheint.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2014, 18:44:24 von KingPink » Gespeichert
Drambuster
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« Antworten #3 am: 09. Mai 2014, 17:19:37 »

Stundenlohn klingt doch ganz gut, die Höhe würde ich vom grob taxierten Einkommen des Gastgebers abhängig machen...
Reithalle mit 200 Gästen klingt jedenfalls nicht gänzlich verarmt.Smiley

Getränke auf jeden Fall auf Kommission kaufen, und zwar Du. Der Gastgeber hat bestimmt schon genug zu tun.
Ausserdem kannst Du so die Zutaten auswählen. Dein Lieblingswhisky nicht vorhanden beim örtlichen Getränkehändler? Macht nichts, nimm anständigen Standard, es geht hier darum einen Haufen Leute zu bedienen, und nicht Deinen besten Freunden den ausgefallenen Single Cask/Small Batch zu kredenzen.

4-5 Cocktails reichen völlig als Auswahl. Die Gäste mögen Bier, Wein, Longdrinks? Gib ihnen was sie wollen, versuche Dich an dem Abend nicht als Missionar. Ein paar sours auf Nachfrage für die geübten Trinker anbieten ist prima.

Wie Du schon gesagt hast, mach einfache Drinks. Sloppy Joe's ist super, weil Premix. Pina Colada wäre mir schon zuviel Arbeit. Keine Caipirinha anbieten! Limetten am besten verstecken.

Ganz wichtig: Was ist mit dem Eis? Von der Tankstelle? Gibt es eine Kühltruhe? Wenn Du Crushed Ice benutzen willst, auf jeden Fall vorbereiten, bzw. kaufen.

Eventuell noch einen Sektcocktail, z.B. Bond Street Sparkler, die Damen lieben es. Wobei, vielleicht ein bißchen zuviel Aufwand und Sauerei mit den Brombeeren, aber so etwas in der Richtung.
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« Antworten #4 am: 09. Mai 2014, 20:12:00 »

Aus deiner Fragestellung höre ich raus, dass der Gastgeber / Veranstalter dir fachlich vertraut ("Konzept ausarbeiten", "wird mir gebaut mit allem was ich brauche") - den Ball würde ich aufnehmen. Also kein Stundenlohn - das ist was für Aushilfskräfte und Gläserspüler, unbewusst wird der Gastgeber deine Tätigkeit auch eher damit vergleichen, und da klingen 20 € / Std. schon viel. Zumal anders als in Bars kein Trinkgeld von den Gästen zu erwarten ist. Außerdem, was ist mit der Zeit, die du in diesem Foren-Thread, Erstellen der Karte, Einkaufen, Weg, Auf- und Abbau usw. verbringst? Wirkt doch pingelig, das ebenfalls stundenweise abzurechnen. Nee - wenn du "dich vermarkten" möchtest, nutze die Chance, sei mutig und denke unternehmerisch! Es wirkt doch viel professioneller, wenn der Gastgeber keinen Stress mit dem Einkauf hat, keine angebrochenen Reste zurückbehält (die doch, egal wie gut ihr plant, so unvermeidbar sind wie das Wetter vorhersehbar) und ein Rundum-Sorglos-Paket bekommt. Rechnest du nämlich drinkweise ab, wird er deine Preise unbewusst eher mit den üblichen (hohen) Gastro-Preisen vergleichen, die übrigen Faktoren deiner Kalkulation kennt er schließlich nicht. Und da ist Warenwert x Faktor 5 - 10 üblich. Jetzt rechne selbst, welchen Faktor du brauchst und wieviele leckere Drinks pro Stunde weggehen müssten, damit sich die Sache für dich lohnt! ;-)

Weiteres "Brainstorming":

  • Unbedingt selbst einkaufen und möglichst auch dein eigenes Equipment (Shaker, Messer, ggf. Gläser usw.) mitbringen und zumindest selbst organisieren. Die Gastgeber kennen sich im Zweifel nicht aus, haben eh schon genug um die Ohren und wenn was schief geht oder fehlt, bist du am Ende doch derjenige, der es an der Theke ausbaden müsste.
  • Kommission: meiner Erfahrung nach bei Getränkehändlern auch bei Spirituosen kein Problem, wenn man's vorher klärt. Dafür sind die Handelsspannen viel zu interessant. Wer liefert die übrigen Getränke? Ggf. ist das, was du brauchst, dort im Sortiment. Und da ich dir eh von ausgefallenen Sachen abraten würde: ein paar Flaschen Standard-Spirtiuosen übrig behalten ist doch kein Problem, das meiste hält sich und geht dann halt beim nächsten Event weg, oder nach und nach an der Hausbar. Und bei Abrechnung pro Drink oder nach tatsächlichem Verbrauch kannst du zudem deine eigenen schon angebrochenen Falschen von zu Hause einsetzen.
  • Drink-Auswahl: klare Begrenzung und Sachen, die du schnell und in großer Menge produzieren kannst. Und getreu dem Spruch "Was der Bauer nicht kennt ...": keine Experimente, Mainstream statt "klassischer" Drinks. "Professor Langnickel" ist was für ruhige Bars mit Connaisseur-Publikum. Also: Gin Tonic (unbedingt!), Rum-Cola, Whisky-Cola, Campari-O, irgendwas leichtes wie Hugo oder Spritz oder ein einfacher Champagner-Drink wie Kir Royal (den würde ich, entgegen meiner Empfehlung unten, zu bekannten Marken zu greifen, durchaus mit Lidl-Champagner machen - es sei denn das Publikum ist wirklich "High Society"). Nicht mehr als 2 "unbekannte" Drinks, die den Leuten einen besonderen Kick liefern (Gin Basil Highball klingt z. B. schon super). Pina Colada: eher nicht, lieber was großes buntes saftiges. Tipp: gib neuen / unbekannten Drinks einen Namen, der zum Event / Anlass passt, "25 PS", "Twentyfive", "Silver Wedding", "Silver Unicorn" ... whatever. Oder einen Drink für "sie" und einen für "ihn", jeweils zu Ehren der Gastgeber benannt. Unbedingt auch an 1-2 alkoholfreie "Cocktails" denken. Sours & Varianten sind super, da vielseitig kombinierbar und mit jeder simplen Flasche, die du aus deiner Hausbar mitbringst, ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten, einige hast du ja schon genannt und verlängern kann man sie ja auch noch meistens.
  • Karte: unbedingt machen und reichlich vervielfältigen. Wird gern als Erinnerung mitgenommen. Gäste finden es toll, wenn darauf nicht nur der Drink-Name steht, sondern auch auch noch ein bisschen "drumherum". Noch besser, die Rezepte gleich mitliefern und natürlich deine Kontaktdaten. ;-)
  • Premix: Bei Drinks aus mehr als 2 Komponenten hat sich bewährt, die Menge, die sicher weggeht, als Premix vorzubereiten. Wenn der vorzeitig alle ist, spricht das eher für als gegen dich bzw. den Drink. Auch Zitrussäfte kann man bedenkenlos einige Stunden vorher pressen, das Aroma gewinnt sogar dabei. Entlastet dich ungemein beim ersten Ansturm. Natürlich nur das, was du sicher verbrauchen wirst. Frische Zitronen / Limetten trotzdem dabei haben, die kannst du dann im Verlauf des Abends immer noch pressen, sehen toll aus und falls doch nicht benötigt, halten sie sich gekühlt wochenlang.
  • Spirituosen: Im Zweifel tendieren die Leute zu den bekannten Marken, die sie aus der Werbung und dem Supermarkt kennen. Wenn du dich nicht ständig erklären möchtest, trink die Foren-Empfehlungen lieber selbst. Es ist zwar paradox, aber die Bacardi-Flasche schafft Vertrauen in die Qualität deiner Drinks. Außer bei Cocktail-Nerds natürlich. Aber die sind ja nicht deine Zielgruppe.
  • Kalkulation: wie gesagt am einfachsten pro Drink (Strichliste). Denk dran dir vorher auch Preise für Pur-Ausschank zu überlegen. Anhaltspunkt könnte die übliche Gastro-Kalkulation für Spirituosenausschank sein (Warenwert x Faktor 5-10), wobei darin natürlich wesentlich mehr Kosten stecken, als du tragen musst (z. B. Lokalmiete, Strom, Wasser, Abschreibungen, Sozialabgaben, abzuführende Umsatzsteuer etc.). Mit welchem Faktor du rechnest, hängt stark davon ab, wie du zu den Gastgebern stehst (bist du selbst auch "Gast"?), was in der Gegend preislich üblich ist, wie auf der Feier andere Getränke abgerechnet werden usw. Eine Alternative zur Kalkulation pro Drink wäre, für deine Arbeit einen Pauschalpreis für den ganzen Abend inkl. Auf/Abbau etc. zu vereinbaren und den Gastgeber dir die tatsächlich verbrauchten Spirituosen zahlen zu lassen (Flaschen-Füllstand vorher markieren und dann 1/4, 1/2, 3/4, 1/1 abrechnen), sowie zusätzlich Eis und eingekaufte Zitrusfrüchte.
  • Erwarteter Verbrauch: ganz ganz schwer zu sagen. Da wird dir der Gastgeber sicher eher helfen können als wir hier. Hängt ja auch davon ab, was es sonst so gibt, wie lang die Feier geht usw. Silberhochzeit auf dem Land klingt jedenfalls nach altersmäßig zwar gemischtem, aber im Schnitt doch eher einem Publikum in den "besten Jahren", darunter sicher viele, die noch fahren müssen. Frag die Gastgeber doch, was ihnen der Spaß summa summarum wert ist, dann hast du einen Anhaltspunkt. Bzw. ggf. auch eine ungefähre Ansage, wann die "Bar" an dem Abend schließen sollte.
  • Eis: Faustregel 200-250g / Drink, worauf das für geschüttelte Cocktails gilt. Für Longdrinks brauchst du im Schnitt weniger. Aber nichts ist blöder, als wenn einem vorzeitig das Eis ausgeht, insofern lieber großzügig einkaufen / bestellen.
  • Gläser: häufiger Engpass, sind genug in den richtigen Größen vorhanden, hast du Leute, die sie einsammeln, gibts einen Spüldienst?

Generell zur Kalkulation: verkauf dich und das was du machst nicht unter Wert! M. E. machen das viele, die "nebenbei" auf Events mixen, weil sie gar nicht alle Kosten, die ein Profi selbstverständlich einkalkulieren würde, bedenken (z. B. das eigene Equipment oder das Know-How). Etwas anderes ist es natürlich im engeren Freundes- oder Bekanntenkreis ...

Übrigens kann es durchaus interessant sein, das Ganze nicht "schwarz" unter der Hand anzubieten, zumindest wenn es nicht dein letztes Event sein soll. Ein Gewerbeschein kostet nicht viel, du musst das Finanzamt nicht fürchten, kannst bei der Einkommenssteuer trotzdem ggf. Freibeträge für Gewinne aus dem Nebenerwerb nutzen und deine zu versteuernden Einnahmen umgekehrt durch Ausgaben für Equipment, Gläser, Wareneinkauf, Fachliteratur, Anfahrt usw. schmälern. Aber das ist ein weites Feld ...

Wäre cool, wenn du von deinen Erfahrungen berichtest. Viel Spaß beim Ganzen!
« Letzte Änderung: 10. Mai 2014, 13:36:00 von mangomix » Gespeichert

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« Antworten #5 am: 11. Mai 2014, 00:03:30 »

klasse beitrag mangomix

ich kann nur empfehlen sich nicht so auf die cocktails bzw deren auswahl zu konzentrieren...sondern mehr auf das "drumherum". ich hatte mich auch zu oft auf die drinks konzentriert

hier meine learnings/leitfragen:

* gibt es bei der veranstaltung ein rahmenprogramm/ablaufplan (hat man pausen zwischendurch)
* gibt es jemanden der gläser sammelt und/oder spült
* eis, eis, eis ... kostet nicht die welt ...es ist nur unglaublich ärgerlich wenn keins mehr vorhanden ist
* gibt es ein grosses eisfach in der nähe für z.b. eis und gläser
* analog zum eis ... limetten und zitronen (vorgepresst) diese gehen nach dem eis aus
* platz 3 von dingen die zu früh weg sind...zuckersirup...besser zuviel als zu wenig mitnehmen
* gibt es genug andere getränke und eventuell bereits jemanden der sich um diese drinks/getränke kümmert
* wieviel menschen stehen von vornherein fest, die definitiv keinen alkohol trinken können/werden
* allergien, schwangerschaften (kommt natürlich ganz darauf an was man mixen möchte)
* bei den drinks kann ich auch nur empfehlen auf bekanntes zu setzen...leute bekehren kann man sich für später aufheben
* drinkklassiker mit einem kleinen spin haben sich auch bewährt...gewürze...frische früchte...wirken wunder

mich würde auch der report hinterher interessieren...falls greifbar ein paar fotos von der vorbereitung bzw den aufbau deines arbeitsplatz
« Letzte Änderung: 11. Mai 2014, 00:05:31 von mojitoo » Gespeichert

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« Antworten #6 am: 11. Mai 2014, 13:03:06 »

Danke mangomix + mojitoo + drambuster für die zahlreichen und ausführlichen Anmerkungen.
Ich werde diese kurzfristig für mich abklären und dann nochmal einen längeren Post schreiben.
« Letzte Änderung: 11. Mai 2014, 14:12:52 von KingPink » Gespeichert
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« Antworten #7 am: 20. Mai 2014, 16:54:39 »

Ich möchte nochmal auf eine evtl. Gewerbeanmeldung eingehen.
Die letzten Tage kam mir der Gedanke, dass diese 200-Mann Veranstaltung eine gute Chance wäre, sich einen Namen zu machen und erneut gebucht zu werden.
Ich würde mich also gerne als buchbaren mobilen Cocktailservice anbieten und zusätzlich in meiner eigenen Bar oder beim Kunden zuhause verschiedene Tastings und Cocktailkurse anbieten.
Gewerbeanmeldung an sich ist nicht das Problem. Jedoch benötige ich doch für jedes dieser Vorhaben eine Schanklizenz, richtig?
Zudem wären die Auflagen für die Nutzung meiner Bar als Tasting-Room vermutlich zu hoch. Geschweige denn das, was ich für Hintergrundmusik an die Gema abdrücken müsste.
Alles in allem erscheint es mir viel zu aufwendig für vllt. 10 Cocktailabende sowie 6 Kurse/Tastings pro Jahr so einen Aufriss zu machen.
Seh ich hier was verkehrt?
Hätte das gerne wasserdicht (Finanzamt, Ordnungsamt) als Nebenerwerb gemacht.
Ich kenne einen Spirituosenhändler, der ab und an Tastings macht. Brauch der eine Schanklizenz?

Bin über Vorschläge, wie ich mein Vorhaben doch noch realisieren kann, dankbar!
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« Antworten #8 am: 21. Mai 2014, 00:44:49 »

Schanklizenz scheint mir ein vielleicht regionaler Begriff. (oder Umgangssprachlich?) - Ich glaube wir reden hier von einer Gaststättenkonsession.

Eine Konsession ist an Ort und Person gebunden. Sprich: Du möchtest eine Bar eröffnen oder aber einen Tasting Room dann musst Du zum einem die Räume den gewerblichen Ansprüchen einer Gaststättenkonzession anpassen ( Versammlungsstättenverordnung, Fluchtwege ink Ausschilderung, Brandschutz, Auflage der Lebensmittelkontrolle (fliessend Wasser, getrennte Handwaschbecken etc) aussreichend Toiletten, eventuelle behindertengerecht, funktionierende Abluft mit an die Raumröße angepasster Leistung, Sozial Räume etc.

Darüber hinaus kommt neben den Ansprüchen an die Räume eine Prüfung deiner Person. Polizeiliches Führungszeugniss. Auskünfte von Finanzamt etc. Gesundeitszeugniss. etc

Das ist aber alles für Dein Vorhaben nicht notwendig.

Es gibt darüber hinaus sozusage die " Konzessionen auf Zeit". Wenn du z.B. Getränek auf einem Strassenfest verkaufen möchtest. Auch hier wir dein "Raum" geprüft, die Hygiene Vorschriften  etc. dazu deine Person. Seit einiger Zeit müssen diese zeitlich begrenzten Konzession in einigen Bundesländern relative früh gestellt wernden (z.B. 8 wochen im voraus) - ansonsten drohen erhöhte Gebühren.

Grundsätzlich sind beide Konzessionsarten kostenpflicht. Bei einer "Festen" Konzession gibt es in den meisten Ballungsgebieten noch ungeahnte "Neben" Kosten. Z.:b zahlt man in Hamburg für jeweils 8 Sitzplätze ca. 15.000 € und mehr als "parkplatzablöse" (ohne das einem danach ein Parkplatz gehört) und 2000,00 € für einen Fahrrad Platz.

Aber wie gesagt, das brauchst du beides nicht.

Eine Gaststäätenkonession oder "Schanklizenz" brauchst Du nur, wenn du auch eine Gaststätte oder einen Ausschank betreibst. Sprich: Wenn Du alkoholische Getränke für "jedermann" gegen Geld abgibst.

Sowohl bie einem Catering für einen Auftrageger als auch bei Tastings in Deinen Räumen ist dies nicht unbedingt der Fall.

Wenn es sich bei dem Catering um eine "geschlossene Veranstaltung" handelt, gerade wenn du "Subunternehmer" und nicht ausführender Caterer (stellt die Räume etc) bist, brauchst du neben einer Gewerbeanmeldung und einen Gesundheitszeugniss keine Konzession beantragen. Gute AGB's bzw. Veranstaltungsveträge wären hilfreich - eine Versicherung die dich als Veranstalter in einem gewissen Rahmen absichert vielleicht sinnvoll.

Erfüllen musst du aber je nach Angebot und größe der Veranstaltung (solange es sich um eine Geschlossene Veranstaltung handelt), sämtliche Auflagen der Hygiene / Lebensmittelüberwachung).

Der Veranstlater der die Räume anbietet muss je nach Größe mehrere Auflagen erfüllen. Versammlungsstättenverordnung Brandschutz etc. Eine Konzession ist für die Räume im Rahmen einer geschlossenenen Veranstaltung nicht zwingend notwendig.

Ähnliches gilt für Deine Tastings. Dein Konzept muss eine Art "Geschlossene Veranstaltung" sein, eine Schulung bei der es um alkoholische Getränkee geht. Du verkaufst eine Dienstleistung - nicht aber direkter Verkauf von Alkohol. Diese wird mit einer Pauschale bezahlt. Du musst dann sehr wohl eventuelle Auflagen für Räume und Hygiene erfüllen, brauchst aber keine Konzession. Wenn die Anzahl der Gäste gering ist, musst du keine Versammlungsstätten Auflagen erfüllen. (Vergleichbar mit einer Agenture die eine Schulung in Ihren Räumen anbietet). Gema wirst Du technisch gesehen zahlen müssen - allerdings ist die Frage ob das jemals bei geschlossenen Veranstlatung jemand mitbekommt...

Bei vielen dieser Dinge zählt: Wo kein Kläger, da kein Richter. Sprich: Wenn du mit deinem Geldwerb niemandem auf die Füße tritts, wird sich keiner Beschweren. Wenn die einem z.B. örtlichen Gastronom oder Caterer Umsatz "wegnimmst", wird der sich dein Treiben genauer anschauen und eventuelle eine Beschwerde über Dich an die Behörden weiterleiten.

Von Mangomix Kalkulations Werten möchte ich dir abraten (Fakto x5 - x10) - Die sind selbst im "festen" Bar Gewerbe eher unrealistisch und im Catering meiner Meinung nach unbrauchbar.

Wichtig ist: Transparenz. Sowohl für den Kunden als auch für Dich. Im Catering werden i.d.R alle Module gesondert in Rechnung gestellt. Sprich: Betrag x (Wahlweise Stundenlohn oder Tagessatz) für jeden Bartender,Kosten der Planung,  Kosten für Equipment und Transport etc, sowie verbrauchte Ware (die du selbstverständlich mit Aufschlag berechnest).

Am Ende des Tages wird Dir Dein gesunder Menschenverstand sagen, welche Kosten ein halbwegs normaler Gastgeber gerade für das Zusatzsmodul "Cocktails" bereit ist zu zahlen und im Gegenzug, ab welchem "Plus" sich diese Veranstaltung für Dich persönlich lohnt.

Grundsätzlich ist Catering, gerade wenn es größer wird, ein schwieriges Geschäft (fängt mit dem Personal und der korrekten Abrechnung  an) und es wird in der Regel unterschätzt.

Einfacher hingegen scheint mir der Weg über Tasting / Cocktailabende einen interesanten Kundenstamm aufzubauen. Ich würde einmal oscomp fragen, wie er seine Gin Tasting abrechnet bzw. diese organisiert. Ich denke, in diesem Modell ist mit weniger Aufwandt, mehr "Spass bei der Arbeit" , mehr zu holen.

Grundsätzlich würde ich mit den örtlichen Behörden sprechen (Zur  Not anonym oder über einen unbekannten Dritten) und mit denen meinen Plan für Tastings etc vorstellen und diese Fragen wie die das sehen. Eine Konzession ist dafür meines Wissen nicht notwendig.

Viel Erfolg
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mangomix
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« Antworten #9 am: 21. Mai 2014, 11:18:14 »

Von Mangomix Kalkulations Werten möchte ich dir abraten (Fakto x5 - x10) - Die sind selbst im "festen" Bar Gewerbe eher unrealistisch und im Catering meiner Meinung nach unbrauchbar.

Du hast völlig Recht, wenn du das als Empfehlung für KingPinks Einsatz oder Cocktail-Catering allgemein verstanden hast. Gemeint war es als (Vergleichs-)Maßstab (d. h. er wird natürlich darunter liegen) im Zusammenhang damit, dass ich für eine Abrechnung ggü. dem Gastgeber pro ausgeschenktem Getränk anstatt pro Arbeitsstunde plädiert habe. Übrigens, wenn ein Wirt Campari-O (4cl Campari, Marken-O-Saft) für 6 € ausschenkt, entspricht das in etwa Faktor 7 (Netto-VP/ Netto-Warenwert der Zutaten; ohne Schankverlust, Gemeinkosten etc.).
« Letzte Änderung: 21. Mai 2014, 14:03:07 von mangomix » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 21. Mai 2014, 13:05:27 »

Ich möchte nochmal auf eine evtl. Gewerbeanmeldung eingehen.
Die letzten Tage kam mir der Gedanke, dass diese 200-Mann Veranstaltung eine gute Chance wäre, sich einen Namen zu machen und erneut gebucht zu werden.
Ich würde mich also gerne als buchbaren mobilen Cocktailservice anbieten und zusätzlich in meiner eigenen Bar oder beim Kunden zuhause verschiedene Tastings und Cocktailkurse anbieten.
Gewerbeanmeldung an sich ist nicht das Problem. Jedoch benötige ich doch für jedes dieser Vorhaben eine Schanklizenz, richtig?
Zudem wären die Auflagen für die Nutzung meiner Bar als Tasting-Room vermutlich zu hoch. Geschweige denn das, was ich für Hintergrundmusik an die Gema abdrücken müsste.
Alles in allem erscheint es mir viel zu aufwendig für vllt. 10 Cocktailabende sowie 6 Kurse/Tastings pro Jahr so einen Aufriss zu machen.
Seh ich hier was verkehrt?
Hätte das gerne wasserdicht (Finanzamt, Ordnungsamt) als Nebenerwerb gemacht.
Ich kenne einen Spirituosenhändler, der ab und an Tastings macht. Brauch der eine Schanklizenz?

Bin über Vorschläge, wie ich mein Vorhaben doch noch realisieren kann, dankbar!

Zur Konzession usw. kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Vieles ist zudem auf Länderebene geregelt (vgl. z. B. diese Linkliste), auch die Kommunen haben eigene Vorschriften. Aber wie schon festgestellt ist das Gaststättenrecht für dich wahrscheinlich nicht relevant, solange du nicht selbst einen (öffentlichen) Ausschank iSv. §1 GaststättenG betreibst. Betriebshaftpflichtversicherungen sind leider idR. ein (im Vergleich zur Privathaftpflicht) teurer Spaß, wie immer Abwägungssache, welche Risiken man einzugehen und zu tragen bereit ist. Sobald du selbst nach außen als Veranstalter auftrittst solltest du darüber nachdenken. Die von C.Ocktail angesprochene Unterscheidung zwischem klassischem Cocktail-Catering auf der einen und Cocktail-Kursen / Schulungen / Tastings mit geschlossenem Teilnehmerkreis auf der anderen Seite klingt auf den ersten Blick unerheblich, ist aber juristisch bedeutsam, zum Beispiel bei der Frage, ob ein Gewerbeschein nötig ist und auf welchem Formular du gegenüber dem Finanzamt deine nebenberuflichen Einkünfte erklärst. Meiner persönlichen Erfahrung nach sind die Leute im FA (wenn man denn endlich den richtigen Ansprechpartner erwischt hat) sehr hilfsbereit, aber es lohnt sich natürlich, sich vorher umzuhören, um mit unbedachten Formulierungen keine schlafenden Hunde zu wecken. (Ich schick dir parallel noch ne PM!) Und wo wir schon beim Finanzamt sind: dank der Kleinunternehmerregelung kannst du dich von der Umsatzsteuer befreien lassen, d. h. du musst auf deine Rechnungen nicht noch 19 % draufschlagen bzw. keine USt an das FA abführen. Das spart nicht nur viel Verwaltungskram, sondern bietet dir gegenüber Wettbewerbern einen deutlichen Preisvorteil (vorausgesetzt, deine Kunden sind Privatleute, Vereine bzw. ihrerseits Kleinunternehmer ohne Vorsteuerabzug). Umgekehrt kannst du dir allerdings die selbst gezahlte MwSt. auf Wareneinkäufe, Equipment usw. nicht vom FA wiederholen bzw. verrechnen. Sofern du aber nicht gleich zu Beginn große Investitionen in ein paar Hoshizakis planst, profitierst du von der Regelung.

Noch ein Tipp: denk daran, dass du in deiner Einnahmenüberschussrechnung selbstverständlich alle betrieblichen Aufwendungen in Zusammenhang mit deiner nebenerwerblichen Tätigkeit berücksichtigst (neben dem Wareneinkauf sind das z. B. Reisekosten, Spesen bzw. Abwesenheitspauschalen, Aufwand für Weiterbildung wie Messebesuche, Cocktailbücher, Website, Werbematerial, Verwaltungskosten usw.). Viele Unternehmer unterschätzen die Möglichkeiten (und ich meine hier nur legale Dinge und keine Steuertricksereien!). Übrigens geht das alles meines Wissens sogar rückwirkend (ich denke da z. B. an die Aufwendungen im Zusammenhang mit deinem Bar-Bau). Versteuert werden deine Nebenerwerbs-Gewinne dann (solange du Einzelunternehmer bist) mit deinem gewöhnlichen Einkommenssteuertarif, bzw. umgekehrt mindern Verluste daraus deine Steuerlast.
Insofern muss es steuerlich gesehen kein Nachteil sein, wenn du das Ganze offiziell aufziehst und nicht "schwarz" machst. Wichtig ist nur, dass du nicht jahrelang nur Verluste produzierst und das Finanzamt so zu der Annahme führst, das Ganze als "Liebhaberei" einzustufen. Auf die Idee, ein teures Hobby steuermindernd als Nebenerwerb auszugeben, ist ja schon so mancher gekommen. Soviel ich weiß genügt es aber, wenn du binnen fünf Jahren Gewinne erzielst. Darüber hinaus gibt es im Einkommenssteuerrecht  Freibeträge bei Tätigkeiten für gemeinnützige Einrichtungen usw. (die sog. Übungsleiterpauschale, 2.400 € / Jahr, evtl. kommt das auch in Frage, wenn du für einen Verein oder eine Kirchengemeinde was machst). Und keine Sorge, du musst dir jetzt noch nicht über alle Feinheiten der Buchführung und des Steuerrechts Gedanken machen, eine Anmeldung beim FA (von dem du dann eine Steuer-Nr. bekommst und das auch die Tätigkeit als gewerblich oder freiberuflich einstuft) + ggf. USt.-Befreiung genügt erstmal und bis zur Abgabe der ersten Steuererklärung für deinen Nebenerwerb in frühestens einem Jahr hast du noch viel Zeit, dich zu informieren. Auch bei einem kleinen Nebenerwerb bist du halt mir nix dir nix "Unternehmer" und es gibt jede Menge kleine Fallstricke, auf die man aufpassen muss. Aber auch tolle Chancen. Nutze die Möglichkeiten, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen, fast überall findest du z. B. Stammtische für kleine Selbstständige und Gründer und es gibt viele gute Beratungsangebote und Netzwerke. Puh, jetzt wollte ich dich aber eigentlich mit meinem ersten Beitrag ermuntern und nicht davon abhalten, es "professionell" aufzuziehen. Insofern denk gelegentlich auch an den guten alten Geheimrat Goethe, der sagte mal (sinngemäß): "Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten." ;-) Viel Spaß!
« Letzte Änderung: 21. Mai 2014, 16:07:29 von mangomix » Gespeichert

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« Antworten #11 am: 21. Mai 2014, 16:24:57 »

Vielen Dank für eure engagierte Hilfestellung.
Was Steuern angeht bin ich gut betreut, da ich zwei Steuerberater in meinem Bekanntenkreis habe. Aber selbst die sind sich nicht immer einig.
Wie es der Zufall so will, bin ich gerade aus beruflichen Gründen auf einem Seminar auf dem auch das Thema Existenzgründung behandelt wird. Businessplan wird also folgen. Auch, wenn ich keine Bank für ein Darlehen bemühen muss und das Risiko überschaubar ist, bin ich halt sehr an einer guten Planung interessiert.
Auszüge aus dem Businessplan stelle ich gerne für Interessierte zur Verfügung.
Parallel werde ich mich über das Thema Hygieneanforderungen und Gaststättenkonzession beim Amt sowie bei Forumsmitgliedern informieren.
Vermutlich werde ich mit Tastings und Cocktailkursen wohl auf die Dienstleistungsschiene gehen und dieses als Geschäftszweck angeben.
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« Antworten #12 am: 21. Mai 2014, 23:01:14 »

Z.:b zahlt man in Hamburg für jeweils 8 Sitzplätze ca. 15.000 € und mehr als "parkplatzablöse" (ohne das einem danach ein Parkplatz gehört) und 2000,00 € für einen Fahrrad Platz.

Bitte was? Was soll das heißen?

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« Antworten #13 am: 21. Mai 2014, 23:09:58 »

http://www.hk24.de/servicemarken/branchen/handelsplatz_hamburg/handelsrecht/368030/stellplatz.html
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« Antworten #14 am: 22. Mai 2014, 00:06:37 »

Das betrifft den Neubau von Gebäuden. Mietet man sich ein dürfte die Regelung nicht relevant sein ... Zumindest verstehe ich das so.
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