Cocktails & Dreams - Coole Drinks fr heie Sommer
 

10. Dezember 2018, 15:52:22 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Für Feedback zu den C&D Previews braucht Ihr Zugang im geschlossenen Bereich im Forum - dazu bei talex melden! Bitte E-Mail an talex@barfish.de schicken mit Eurem Forumsnamen, Danke!!
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren Chat  
Seiten: 1 2 3 [4]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Cocktailabend für 200 Gäste  (Gelesen 20539 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Metalking
Development
SMF God
******
Offline Offline

Beiträge: 2.559



Aktivität (Posts):
0%

Up The Cocktails


WWW
« Antworten #45 am: 12. September 2014, 14:28:25 »

Mann kann auch mit Jigger genausoschnell arbeiten, wie mit Free Pouring, wenn man den Anspruch hat, dass die Drinks schmecken sollen.
Leute die beim Jiggern die Nase rümpfen zu belehren ist eh verschwendete Zeit...ein Glück kommen solche Personen auch nur sehr selten vor.
Gespeichert

So come take a Drink
and drown your Sorrows
all of your fears will be gone till Tomorrow
MJM
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 1.113



Aktivität (Posts):
0%


WWW
« Antworten #46 am: 13. September 2014, 09:59:36 »

Hi Max,

sorry falls mein Beitrag etwas unfreundlich daher kam. Da hast du vielleicht einfach nur einen Wunden Punkt getroffen. Zwinkernd

Du hast natürlich recht, dass es im Long Island und ähnlichem nicht auf die Qualität der Spirituose ankommt. Aber allgemein bringt eine begrenzte, dafür vom Preisleistungsverhältnis bessere Auswahl nur Vorteile.

Mit Zufallsprodukt meine ich, dass es auch mir schwer fallen würde ohne Abmessen drei gleich schmeckende Drinks hinzubekommen. Auch wenn es nur so etwas Einfaches wie ein Sour ist. Deswegen sehe ich das Free Pouring auch wenn es schnelle gehen muss, als nicht vertretbar an. Es mag sein, dass man es mit viel Übung gut hinbekommt, aber wäre es dann nicht einfacher und schneller gleich einen Jigger zu verwenden?

Mit dem Vergleich Freepouring mit dem Wunsch sich zu betrinken war unter keinen Umständen deine Hochzeitsgesellschaft gemeint! Hier habe ich aus eigener Erfahrung gesprochen. Vor allem wenn die Preise billig sind oder gar umsonst ist es den meisten Leuten völlig egal was sie da in sich hineinstürzen. Hier würde "sogar" ich Zwinkernd vom Freepouring absehen. Aber zum Glück kommen diese Art von Aufträgen eher selten vor.

Das Aufklären über das Abmessen macht natürlich nur Sinn wenn man auch Drinks anbietet bei dem der Alkohol als Geschmackskomponente eingesetzt wird. Ansonsten ist es natürlich sinnlos.

Wie du schon selbst beschrieben hast, ist es sicher gut wenn man sich bei solchen Aufträgen von weiteren Personen unterstützen lässt, z.B. Eis, Früchte, Nachschub holen. Dann hat man auch mehr Zeit um sich um die Gäste und Drinks zu kümmern. Ich persönlich habe sogar bei meinen Geburtstagsparties im kleinen Kreis von 15 Leuten immer einen zweiten Barkeeper, weil ich mich sonst gar nicht mehr mit meinen Gästen unterhalten könnte.
Gespeichert

Stevee
Development
Full Member
******
Offline Offline

Beiträge: 148



Aktivität (Posts):
0%

C&D verführt mich zum Trinken


WWW
« Antworten #47 am: 15. September 2014, 08:58:25 »

Auch, wenn Deine Feier schon etwas vorbei ist, möchte ich nochmal meinen Senf dazu geben.
Die letzten Jahre habe ich immer Veranstaltungen mit 80-120 Gästen gemacht und immer (fast) alle Drinks gejiggert. Auf Nachfrage reichte ein "ich möchte, dass jeder Drink gleich gut und präzise ist" aus, so dass später bei frei gepourten Longdrinks die Leute nachfragten, warum der jetzt nicht so genau sein muss. Und mit ein bisschen Übung ist man mit Ausgießer und Jigger kaum langsamer als nur frei gepourt. Mehrere Flaschen auf einmal? Ich mache lieber gute Drinks und werfe ja auch keine Flaschen für die Show.

Außerdem mag ich es, wenn man zum Beispiel 6cl benötigt und dann mit dem 5er Jigger diese abmisst, zum Gast schaut und dann noch ein 1 cl dazu tut. Der Gast denkt er bekommt etwas extra und freut sich, statt dessen bekommt er "nur" einen vorher so ausprobierten, balancierten und leckeren Drink.

Die Drinkauswahl passe ich bei solchen Evnt meist so an, dass fast kein bekannter Name auf der Karte erscheint und deswegen eine einseitige Nachfrage nur selten entsteht. Lieber berate ich die Leute kurz, was sie denn möchten und ehrlich gesagt, nachdem die ersten 10 Dark&Stormy raus sind, kann man hier in die Massenproduktion einsteigen. Sie lieben diesen Drink! :-)

Hier die Liste für das nächste Event:
Cocktails:
Aperol Sour
Ti Punch
Brooklyn Lamp
Trader Vic’s Grog
Negroni
Old Cuban

Longdrinks:
Dark & Stormy
Horse's Neck
Campari O
Sloppy Joe Mojito
Hendrick’s Gin & Tonic

Wir haben es dieses Jahr aufgeteilt in 2 Kategorien Cocktails und Longdrinks, wobei einer (wir arbeiten zu dritt) nur Longdrinks macht und die anderen beiden sich auf die Cocktails spezialisieren. Klar ist, dass man seine Rezepte auswendig kennen muss, wobei wir trotzdem einen Spickzettel irgendwo rumliegen haben, damit man notfalls drauf schauen muss.
Die Gästen schätzen das Konzept sehr, neue Drinks zu fairen Preisen probieren zu können und kaum einer wünscht sich den LIIT oder eine Pina Colada - und wenn, dann haben wir leider keine Cola oder Sahne da, aber immer gleich eine Empfehlung für den Gast. Die Gäste freuen sich immer über ein kleines Gespräch mit uns oder genießen es, wenn man ein paar Sätze zum Hintergrund des Drinks sagen kann. Deswegen achten wir drauf immer den Kopf oben zu haben und die Gäste anzusehen und nicht sture Produktionsmaschinen zu sein. Kurzes Gespräch ist meiner Ansicht nach wesentlich wichtiger als extrem hohe Geschwindigkeit.
Gespeichert

ERDi
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 329



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #48 am: 05. Januar 2015, 19:32:56 »

Ich würde mich gerne an dieses Thema anhängen, da auch für mich das Angebot im Raum steht, für die alkoholischen Getränke auf einer großen Veranstaltung zu sorgen.

Es wird 250-300 Gäste im Alter von Anfang 20 bis Mitte 30 geben.
In der Vergangenheit wurde eine mobile Bar beauftragt, mit deren Leistung man aber zunehmend unzufrieden war.
Es wurden um die 1000 alkoholischen Cocktails ausgeschenkt, für nichtalkoholische Alternativen war und wird voraussichtlich auch dieses Jahr wieder gesorgt sein, worum ich mich jedoch nicht kümmern muss.

Mir erscheint somit die Kategorie Longdrink/Highball aus unterschiedlichen Gründen am sinnvollsten.
Die Zubereitung sollte flott von der Hand gehen, ohne dass die Qualität der Getränke zu sehr darunter leidet.
Es werden weniger Zutaten und regelmäßig zu spülende Werkzeuge benötigt.
Filler, wie mit Eis vorbestückte Gläser, können vorgekühlt werden.
Das reduzierte Getränkevolumen ist in Tanzpausen schnell ausgetrunken, wodurch Gläser nicht mit auf die Tanzfläche genommen werden müssen und somit nicht im Spülzyklus fehlen und hoffentlich zu später Stunde seltener zu Bruch gehen.

Organisatorisch dachte ich an 2-3 jiggernde Bartender sowie eine weitere Person für das Einsammeln von Gläsern, Bestücken der Spülmaschine, des Kühl- und Gefrierschranks mit Fillern und Gläsern samt Eiswürfeln, sowie dem Vorbereiten von Zitrussäften und Premixes.
Spülmaschine, Kühl- und Gefrierschrank würden von einem Caterer gemietet werden.

Unsicher bin ich mir bei der Beschaffung des Eis und der Menge zu mietender Gläser.
Ich habe bereits mit Hoshizaki Kontakt aufgenommen, da ich die Gäste gerne mit Eiskugeln im Boilerman Style überraschen würde, jedoch bleibt die Frage, ob es lohnt bzw. möglich ist eine Maschine zu mieten, oder ob es in der Umgebung einen Gastronomen mit entsprechender Maschine gibt, von dem man das Eis abkaufen kann, was mir lieber wäre.
Die Kugeln sind auf der Herstellerseite mit 45g/Stück angegeben und bei 0,2l Gläser würde ich entsprechend von 90g/Drink ausgehen, jedoch benötige ich natürlich einen Puffer, sowie Eis zur Bestückung der Vorratsbehälter für Zitrussäfte, Premixes und Dekoration.
Ich hätte somit fürs erste 150kg veranschlagt.
Was die Gläser angeht, so dachte ich an eine Kalkulation von 1,5 bis 2 Gläser pro Gast, also 450-600 Stück, ob man mit dieser Menge die Dauer, die ein Glas vom Ausschank, über das Einsammeln, das Spülen bis hin zum Abk- und Vorkühlen benötigt, abdecken kann, kann ich jedoch nicht einschätzen und wäre um Erfahrungen sehr dankbar.

Was die angebotenen Drinks angeht, so habe ich mir folgende 8 herausgesucht, die ich an einem der Veranstaltung zuvorgehenden Abend vorstellen und nach dem Konzept - eine Flasche Spirituose pro Drink, so lange der Vorrat reicht - anbieten möchte.
Im Anschluss soll von den hierbei erwarteten 30-40 Gästen bewertet werden, welche Drinks ihnen am besten gefallen haben, so dass auf der Hauptveranstaltung schließlich die 4 beliebtesten angeboten werden können.
Bei der Auswahl habe ich ziemlich schamlos beim Boilerman abgekupfert Zwinkernd mit dem Ziel verschiedene Spirituosen abzudecken und mit Ausnahme des G&T eher Unbekanntes oder in Form des Sloppy Joe's Mojito eine Abwandlung des Üblichen anzubieten.
Um die Kosten im Rahmen zu halten, habe ich versucht Spirituosen um die 20€/l zu wählen, entsprechend bin ich offen für Alternativvorschläge mit vertretbarer Qualität bei Rum und Whisky.

Gin Basil Highball mit Finsbury Platinum
Gin & Tonic mit Finsbury Platinum und Thomas Henry Tonic Water
Sloppy Joe's Mojito mit Bacardi Gold (ist hierbei im Übrigen die Variante mit 37,5% oder 40% gemeint?) und Darbo Granatapfelsirup
Dark 'n Stormy mit Gosling Black Seal und Thomas Henry Spicy Ginger
Paloma mit Topanito Blanco und Paloma Pink Grapefruit
El Diablo mit Topanito Blanco, Giffard Imperial und Thomas Henry Ginger Ale
Horse's Neck With A Kick mit Maker's Mark, Thomas Henry Ginger Ale und Angostura Bitters
Moscow Mule mit Green Mark Wheat und Thomas Henry Spicy Ginger

Über Kritik, Anregung und Ideen würde ich mich freuen Smiley
« Letzte Änderung: 10. Januar 2015, 17:41:28 von ERDi » Gespeichert
meoled
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 430



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #49 am: 06. Januar 2015, 14:06:26 »

Klingt in meinen Ohren wirklich super! Aber bei 20€/l wird sich der Maker's Mark wohl nicht ausgehen. Ich zahl für 0.7l 24€, also 34€/l
Dafür bist du aber beim Green Mark und beim Finsbury je ca 5€ drunter, dürfte sich also ausgleichen Smiley

MfG
Gespeichert
ERDi
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 329



Aktivität (Posts):
0%


« Antworten #50 am: 09. Januar 2015, 21:16:43 »

Der nette Herr von Hoshizaki und ich haben es geschafft eine volle Woche aneinander vorbei zu telefonieren, mal schauen was die neue Woche bringt. Lächelnd

Der Auftraggeber hat mir inzwischen mitgeteilt, dass auf der Veranstaltung nicht gespült wird, es werden vom Caterer schlicht so viele Gläser geliehen, wie Drinks veranschlagt werden.
Soll mir nur recht sein, nimmt es doch die Aufgabe ab, die richtige Anzahl benötigter Gläser zu kalkulieren und spart es der Arbeitskraft im Hintergrund das Einsammeln der Gläser sowie das Be- und Entladen der Spülmaschine.

Was die Spirituosen betrifft, werde ich beim Bourbon wohl auf Four Roses ausweichen und statt dem Gosling auf den Old Vatted Demerara Rum zurückgreifen.
Unschlüssig bin ich mir bei der Alternative für Bacardi Gold.
Herr Meyer schlägt den Reserva oder Blanco aus dem gleichen Hause vor, jedoch verbinde ich mit einem Mojito Kuba und hätte deshalb zunächst an Havana Club Blanco, Ron Varadero Blanco oder Caney Carta Blanca Superior gedacht.
Ideen, Anregung, Kritik?
« Letzte Änderung: 09. Januar 2015, 21:42:28 von ERDi » Gespeichert
meoled
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 430



Aktivität (Posts):
0%

« Antworten #51 am: 10. Januar 2015, 17:29:49 »

Zwar nicht aus Kuba, sondern aus Venezuela, aber vielleicht wäre Pampero Blanco was für dich. Kostet 10€

MfG
Gespeichert
KingPink
Development
Sr. Member
******
Offline Offline

Beiträge: 429



Aktivität (Posts):
0%

In vino veritas


« Antworten #52 am: 12. Juli 2016, 19:03:53 »

So, die nächste Veranstaltung mit 200 Gästen liegt hinter mir.

Ein paar Cliffnotes:
- von der Spüle über Eis bis zu den Gläsern habe ich alles selber gestellt
- 2 Bartender, 2 Spüler/Kellner (Gläser einsammeln)
- 7 Cocktails mit, einer ohne Alkohol
- Caipi, Blue Hawaii, Sex on the Beach, Long Island, Dark n Stormy, Horse's Neck, El Diablo + Cinderella
- DnS, HN und Diablo haben andere auf die Gastgeber bezogene Namen bekommen -> beste Idee, Drinks liefen sehr gut
- Resonanz: "endlich auch mal Männercocktails" (Handwerkerfirma war Gastgeber)
- 18:00 - 05:00 Präsenz gezeigt. Stoßzeit nachm Essen ca. 20:30 bis 00:30 Uhr -> kaum nach oben geguckt
- ca. 600 Cocktails rausgegeben
- einige Anfragen, ob man mich/uns buchen kann

-> vollends zufrieden

Idee: Tatsächlich Nebengewerbe anmelden. Gibt es da nun bestimmte Voraussetzungen? Ausschankerlaubnis, wenn ich einem geschlossenen Personenkreis Alkohol anbiete? Hygienevorschriften?

Vielen Dank für eure Hilfe.
Gespeichert
Angrist
Sr. Member
****
Offline Offline

Beiträge: 539



Aktivität (Posts):
1.71%


« Antworten #53 am: 13. Juli 2016, 20:51:10 »

Schanklizenz dürfte in deinem Fall keine Rolle spielen

Eine Schanklizenz wird benötigt, wenn man einen barähnlichen Betrieb eröffnen möchte.
Da du aber nur eine Dienstleistung anbietest und nicht einzelne Cocktails verkaufst, und dies ausserdem nicht in deinen eigenen Räumen sondern bei deinen Kunden, brauchst du meiner Ansicht nach keine Schanklizenz.

Bei uns in der Firma ist es zb auch so. Am Tag der offenen Tür macht ein lokaler Verein den Getränkestand mit Bier, Wein und co und die brauchen dafür eine Schanklizenz.
Am Sommerfest der Firma, wo die Getränke nichts kosten und die Azubis die Bar schmeissen, brauchen wir keine Schanklizenz.

Hygienevorschriften müsstest du mal beim Ordnungsamt anfragen, aber am besten keine schlafenden Hunde wecken und die frage offen formulieren, sprich "was muss ich beachten?"

Nebengewerbe bzw ein Gewerbe an sich solltest du auf jeden fall anmelden, wenn du noch keines hast, denn man kann ja als Privatperson nicht Xtausende € einnahmen haben und trotzdem so tun als sei man Privatperson, schliesslich ist das was du machst kein Freundschaftsdienst etc mehr, sondern du hast ja Gewinnerzielungsabsicht und handelst gewerbeähnlich.
Gespeichert
mangomix
SMF God
*****
Offline Offline

Beiträge: 1.207



Aktivität (Posts):
0%
Drink less, but better!


WWW
« Antworten #54 am: 13. Juli 2016, 22:55:50 »

Schanklizenz scheint für klassisches Cocktailcatering verzichtbar zu sein, nicht aber die lebensrechtlichen Unterweisungen, siehe z.B. Hinweise der IHK Hamburg. Bei Nebenerwerb nicht vergessen, über eine Umsatzsteuerbefreiung nach der Kleinunternehmerregelung nachzudenken, jedenfalls wenn du eher private Kunden hast, die ihrerseits keine Vorsteuer geltend machen können, und deinerseits keine großen Investitionen tätigst.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2016, 23:09:55 von mangomix » Gespeichert

"Which is the best way to drink a cocktail?" - "Quickly, while it's laughing at you!" (Harry Craddock)
Wiki Loves Cocktails | Cocktailbücher
Seiten: 1 2 3 [4]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.11 | SMF © 2006-2009, Simple Machines LLC