🛍️ Cocktails mit Absinth
Hochprozentige, Spirituose mit Thujon und dem Ruf, berauschende Wirkung zu haben.
Ursprünglich aus der Schweiz kommend, eroberte dieses berauschende Getränk auf Basis des Aniskrautes Ende des vorletzten Jahrhunderts Frankreich, Deutschland und die Schweiz. Es wurde zum Kultgetränk unter den Künstlern und Intellektuellen jener Zeit.
Ebenso schnell verschwand die "Grüne Fee" aber auch wieder im Zuge strikter Verbote aus den Cafes und Lokalen, da man einige Inhaltsstoffe des Absinth als giftig erkannte und Absinth daher in zu hoher Konzentration zu Schädigungen des Nervensystems führen konnte. Grund dafür war das Nervengift Thujon.
In der napoleonischen Armee und von schweizer Ärzten ursprünglich noch als Arzneimittel und Medizin verschrieben, erfreute sich das stark aromatische Getränk damals also größter Beliebtheit. Gleichsam verehrt und verteufelt genoss man das Getränk ursprünglich, indem man über ein Stück Zucker (auf einem dafür vorgesehenen Löffel) Wasser in das Glas mit Absinth zugoss, um diesen im Geschmack zu versüßen.
Der heute angebotene Absinth ist in seiner schädigenden Wirkung allerdings harmlos. Da er nun nach jahrzehntelangem Verbot (in Deutschland seit 1923) in der Regel nur noch in abgemilderter Form in den Verkauf findet, muß man weder befürchten wahnsinnig zu werden noch irgendwie sonst zu Tode zu kommen ;-) sein legendärer Ruf aber wirkt bis heute nach...

✨ Featured Rezept mit Absinth
Grüne Stunde der Fee
Geheimnisvoller Absinth verleiht diesem samtigen Sour eine grüne Kräuternote, die die legendäre Fee erwachen lässt.
Zutaten: 2 cl Absinth · 4 cl Gin · 2 cl Zitronensaft · 1 cl Zuckersirup · 1 Eiweiß
Zubereitung: 1. Alle Zutaten zunächst ohne Eis kräftig schütteln (Dry Shake). 2. Eis dazugeben, erneut schütteln und in die vorgekühlte Coupette abseihen.
Glas: Coupette
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